Im US-Bundesstaat Arizona hat eine Frau, die seit einem Jahrzehnt im Koma liegt, ein Kind geboren. Dies gab «Hacienda HealthCare», die Institution, in der die Frau untergebracht war, diese Woche bekannt. Der CEO des Unternehmens gab in der Folge seinen Rücktritt.

Nun sammelt die Polizei DNA-Proben von männlichen Mitarbeitern der Gesundheitseinrichtung in Phoenix, da davon ausgegangen werden muss, dass die Frau vergewaltigt wurde. 

Die 22-Jährige war die meiste Zeit im gleichen Zimmer untergebracht und wurde rund um die Uhr vom Personal betreut. 

Kurz nach Weihnachten überraschte die Frau ihre Pfleger, als plötzlich Wehen eintraten. Sie habe gestöhnt, erzählt eine Quelle dem Fernsehsender «KPHO». «Und sie wussten nicht, was mit ihr los war. Keiner der Mitarbeiter wusste, dass sie schwanger war, bis sie so ziemlich zur Welt kam.»

Am 29. Dezember war es dann soweit und die Patientin gebar einen gesunden Sohn. «Hacienda HealthCare» betreut in Arizona mehr als 2500 Personen pro Jahr. Angehörige und Patienten befürchten nun, dass der sexuelle Übergriff in Phoenix kein Einzelfall war. (cma)