Sie soll künftig im Turm einer Basilika im zentralbrasilianischen Trindade läuten, wie der Besitzer Piotr Olszewski am Donnerstag sagte. Dort könnte sie dann die weltweit schwerste schwingende Glocke der Welt werden und die mit 36,2 Tonnen bisher schwerste Glocke im japanischen Gotemba ablösen.

Die Glocke "Vox Patris" wurde aus Kupfer und Zinn hergestellt. Dabei sei der erste Guss in einer Giesserei in Krakau schiefgegangen. "Die Form hat nicht gehalten", sagte Olszewski. Sie sei durch winzige Risse undicht gewesen.

"Es war nötig, von vorn anzufangen, aber der zweite Versuch war erfolgreich", ergänzte er. Die Vorbereitungen und Tests für die Herstellung der Glocke dauerten demnach vier Jahre.

Nach Brasilien soll die riesige Glocke per Schiff transportiert werden. Die Reise beginnt vermutlich im nächsten Jahr.