Nasenwärmer-Mofa wird es wegen seines Motors an der Vorderachse auch spassig genannt: das (Vélo-)Solex. Bis 1988 liefen rund sechs Millionen Exemplare vom Fliessband.

Gif Solex

Der französische Zweitakter mit Frontantrieb, der mit seiner Maximalgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern schnell mal durch kräftig in die Pedale treten unterschützt werden musste, geniesst heute weltweit Kultstatus. Auch in der Schweiz hat das Solex eine treue Fangemeinde und ein eigenes Museum in der Baselbieter Gemeinde Waldenburg.

Spassrennen im Chasseral

Bis heute werden mit Velosolex Rennen gefahren, besonders in Frankreich und den Niederlanden, wo die Mofas lange gefertigt wurden, haben diese Juxrennen eine lange Tradition. Aber auch in der Schweiz gibt es solche Spassrennen, wie am gestrigen Sonntag das 10. Tessenberg-Rennen oberhalb des Bielersees.

Solexrennen Tessenberg 2015

Solexrennen Tessenberg 2015

Sechs Stunden waren die Solex-Fahrer unterwegs – solange bis der Tank leer war. Dabei geht es den Solex-Fans nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch um die Geselligkeit und das Vorführen ihrer Bastelkunst und ihrer schrägen Kostüme. (edi)

Solexrennen 2010 Tessenberg

Solexrennen 2010 Tessenberg

Tessenbergrennen 2011

Tessenbergrennen 2011

Solexrace 2012 Biggekerke (Niederlande)

Solexrace 2012 Biggekerke (Niederlande)