Dies erklärte am Freitag der Minister für Lokalverwaltung, July Moyo. Die Rettungsmannschaften arbeiteten mit Hochdruck daran, das Wasser abzupumpen und die Vermissten zu finden. Hoffnung auf Überlebende besteht aber kaum noch, da sich das Unglück bereits in der Nacht zum Mittwoch ereignet hatte.

Die beiden Schächte der etwa 145 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Harare gelegenen Goldmine sind offiziell stillgelegt. Die verschütteten Arbeiter waren nach Angaben der Regierung illegal dort eingedrungen. Minister Moyo rief die Bevölkerung zu Spenden auf, um die Bergungsarbeiten sowie die Familien der Opfer zu unterstützen.

Simbabwe ist reich an Bodenschätzen wie Gold, Platin, Kupfer und Diamanten. Das Land im Süden Afrikas steckt aber seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise.