Ein technischer Defekt als Ursache des Seilbahnunfalls wird ausgeschlossen. Dies zeigen erste Ergebnisse der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe (UUS), welche im Auftrag der Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden durchgeführt wurden.

Vielmehr führte laut Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden das Fehlverhalten eines Mitarbeiters dazu, dass die Geschwindigkeit der Pendelbahn nicht korrekt kontrolliert und gesteuert worden war. Die Bahn war zum Unfallzeitpunkt im Unterhaltsbetrieb und wurde von der Talstation aus manuell bedient.

Bei Revisionsarbeiten waren am 24. März beide Kabinen der Bahn ungebremst in die Stationen gekracht. Ein Mitarbeiter der Luftseilbahn Brülisau-Hoher Kasten wurde schwer verletzt. Seit dem Unfall steht die Bahn still. Der Schlussbericht der UUS wird in einigen Wochen erwartet.