BASF
BASF-Werk Kaisen: Die Zukunft verspricht Positives

Wie steht es um das BASF-Werk Kaisten? «Gut», sagen Werkleitung und Gemeinderat Die Durststrecke ist überwunden, die Produktion läuft wieder auf Hochtouren.

Merken
Drucken
Teilen
Die Zukunft verspricht Positives

Die Zukunft verspricht Positives

Werner Hostettler

Mit dem Sinn und Zweck, die Bevölkerung über den Stand der Dinge zu informieren und allfällig noch vorhandene Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, hatten die Werkleitung der BASF Kaisten AG und der Gemeinderat Kaisten gemeinsam auf Dienstag zu einem Infoabend eingeladen.

Die rund 50 Anwesenden wurden von Gemeindeammann Josef Amsler begrüsst, der rückblickend auf 2009 feststellte: «Die Integration der Ciba in die BASF, aber auch die Kurzarbeit im Werk Kaisten sorgten nicht nur für viel Gesprächsstoff im Dorf, es war ganz allgemein eine echt beunruhigende Situation.» Doch die Zeiten der Unsicherheit seien nun vorbei, denn: «Das Werk Kaisten steht heute erfreulicherweise gut da.»

100 Prozent ausgelastet

Diese mit Genugtuung zur Kenntnis genommene Botschaft konnte Wolfgang Bächle, seit vier Jahren Werkleiter in Kaisten, nur bestätigen: «Wir sind nach der Integration von Ciba gut in der neuen Firma angekommen. Es läuft wieder bei uns und wir sind zu hundert Prozent ausgelastet. Und dies wird sicher auch in Zukunft der Fall sein.» Bächle verschwieg aber auch nicht, dass ein schwieriges 2009 hinter dem Werk liege: «Wir waren in Kaisten immer volle Produktion gewohnt, dann die neue Situation mit vier Monaten Kurzarbeit.»

Doch die Durststrecke ist überwunden, denn auch der Leiter Production Cluster Basel Area der BASF, Bernd Brian, sprach von einer erfreulichen Entwicklung: «Im Werk Kaisten hat es positive Veränderungen gegeben und es geht aufwärts, und an diesem idealen Standort wird in den nächsten Jahren sicher noch was dazukommen.» Ein konkretes Versprechen, was er damit meinte, konnte er allerdings am Dienstagabend (noch) nicht abgeben.

Versprechen für die Zukunft

Gegründet und gebaut von Geigy AG und 1972 durch Ciba-Geigy in Betrieb genommen, gehört das Werk Kaisten seit April 2009 zu 100 Prozent der BASF, vergangenen November erfolgte die Umbenennung in BASF Kaisten AG. Hier werden Stabilisatoren für Kunststoffe und Schmiermittel hergestellt, oder wie es der Werkleiter formuliert: «Unsere Produkte machen andere Produkte wertvoller und beständiger.»

Die BASF Kaisten AG ist wohl ein eigenständiges Werk, aber gemeinsam mit Grenzach, Schweizerhalle und Huningue auch Teil des Productionscluster Basel. Wolfgang Bächle: «Wir gewinnen so an Position, und das ist einer unserer grossen Vorteile.»

Beschäftigt werden derzeit rund 250 Mitarbeiter, davon deren 40 aus Kaisten. Der Werkleitung ist sehr daran gelegen, ein akzeptierbarer Partner für die Gemeinde zu sein: «Dieses Versprechen geben wir auch für die Zukunft ab.»

Bächle stellte zudem fest: «Unser oberstes Gebot ist es, jede Belästigung von der Bevölkerung fernzuhalten.» Josef Amsler erwähnte abschliessend die erfreulich gute Zusammenarbeit und erklärte: «Die BASF Kaisten AG ist nicht einfach da, weil es hier am Rhein so schön ist, sie ist sich auch ihrer Verantwortung voll bewusst und handelt entsprechend verantwortlich.» Während des von der BASF offerierten Apéros war wohl Zufriedenheit herauszuhören. Aber auch die Hoffnung, dass im Werk der BASF Kaisten AG auch in Zukunft die gesamte Produktion auf vollen Touren läuft.