Landschaftsgärtner

Ausgezeichnete Landschaftsgärtner

Ausgezeichnete Landschaftsgärtner

Ausgezeichnete Landschaftsgärtner

Die beiden Fricktaler Landschaftsgärtner Yannick Zimmermann und Mario Freiermuth erreichten bei der kantonalen Berufsmeisterschaft den zweiten Platz. Jetzt können sie Ende Juni an der Schweizer Meisterschaft der Landschaftsgärtner teilnehmen.

Lilly-Anne Brugger

«Unser Ziel war schon, dass wir uns für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren», sagt Mario Freiermuth aus Zeiningen. Gemeinsam mit seinem Arbeitskollegen Yannick Zimmermann aus Magden erreichte der Landschaftsgärtner am Wochenende an der kantonalen Berufsmeisterschaft im Tägi Wettingen den zweiten Rang. Damit haben die beiden Fricktaler, die bei Huggler Gärtner in Möhlin arbeiten, ihr Ziel erreicht: Sie werden gemeinsam mit dem erstplatzierten Team aus der Region Baden den Aargau an der Schweizer Meisterschaft Ende Juni vertreten.

Vier Fricktaler Teilnehmer

Zugelassen zur alle zwei Jahre stattfindenden Berufsmeisterschaft der Landschaftsgärtner, sind junge Berufsleute, die in den letzten zwei Jahren ihre Lehrabschlussprüfung mit guten oder sehr guten Noten abgeschlossen haben. Zehn Landschaftsgärtner aus dem ganzen Kanton Aargau haben am Wettbewerb teilgenommen, vier davon aus dem Fricktal: Neben Mario Freiermuth und Yannick Zimmermann vertraten auch Marcel Welte aus Frick und Benjamin Kaczor aus Rheinfelden das Fricktal.

Anspruchsvoll, aber fair

Die Aufgaben an der Berufsmeisterschaft seien anspruchsvoll, aber fair gewesen, fasst Yannick Zimmermann seine Eindrücke des Wettkampfs zusammen. So erhielten die Teams am Morgen um 8 Uhr einen Plan mit Aufträgen, die sie innerhalb eines Tages in einem 3,5 Meter mal 3,5 Meter grossen Garten umsetzen mussten. Dazu gehörte der Bau einer Mauer und einer Wasserfläche, das Verlegen eines Holzdecks, das Erstellen von Belägen aus Natur- und Betonsteinen und schliesslich auch das Begrünen des Gartens mit Pflanzen und Rasen.

Die grösste Herausforderung während des Wettkampfes sei allerdings das Zeitmanagement gewesen, sagt Mario Freiermuth rückblickend. So konnten er und sein Teamkollege die in der Aufgabenstellung geforderte Mauer nicht vollständig fertig stellen. «Da auch die anderen Teams mit ihrer Arbeit nicht ganz fertig wurden, wir aber darauf geachtet haben, genau zu arbeiten, war dies nicht weiter schlimm», meint Freiermuth.

Die Prüfungsexperten haben die Arbeit der fünf Teams unter verschiedenen Aspekten beurteilt: Neben Teamwork und Arbeitssicherheit wurden auch weitere Aspekte wie Genauigkeit, Ordnung auf der Baustelle oder die korrekte Anwendung der Werkzeuge, beurteilt. So entschied in der Endabrechnung ein halber Punkt, wer den Sieg nach Hause brachte.

Trainingscamp im Aargau

Damit auch die Schweizer Meisterschaft anlässlich der Oeschberg-Gartenbauausstellung in Koppigen im Kanton Bern für die beiden Teams aus dem Aargau erfolgreich verläuft, wird vorher an zwei Samstagen unter Anleitung des Gärtnermeisterverbandes des Kantons Aargau trainiert. Ausserdem, meint Yannick Zimmermann, werde er auch seine Schulordner wieder einmal hervorholen.

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