Geldfund
20-jähriger Finder gibt Portemonnaie mit 7070 Franken bei der Polizei ab

Von wegen unsere heutige schlechte Jugend: Ein Finder hat am Donnerstagabend bei der Polizei in Luzern ein Portemonnaie abgegeben, das Banknoten im Wert von 7070 Franken enthielt. Der 20-Jährige wird für seine Ehrlichkeit belohnt.

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Ein Portemonnaie voller Geld. Ein ehrlicher Finder hat es bei der Polizei abgegeben (Symbolbild)

Ein Portemonnaie voller Geld. Ein ehrlicher Finder hat es bei der Polizei abgegeben (Symbolbild)

Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

Ganz ehrlich: Würden Sie aufgefundene 7070 Franken bei der Polizei abgeben? (siehe Umfrage)

Genau das hat am Donnerstagabend ein Finder getan. Der 20-Jährige hat bei der Polizei in Luzern ein Portemonnaie abgegeben, das Banknoten im Wert von 7070 Franken (!) enthielt.

Er wird für seine Ehrlichkeit vom Fundbüro mit einem Finderlohn von 720 Franken belohnt werden.

Wie die Luzerner Polizei am Freitag mitteilte, hatte der junge Mann den wertvollen Fund in der Vorortsgemeinde Kriens gemacht.

10 Prozent Finderlohn sind angemessen

Noch am selben Abend meldete sich der Besitzer des Portemonnaies, ein 45-jähriger Mann, bei der Polizei. Er erhielt sein Geld, abzüglich der Gebühr und des Finderlohnes, zurück.

Gemäss des Schweizerischen Zivilgesetzbuches hat ein Finder Anspruch auf den Ersatz seiner Auslagen sowie auf einen angemessenen Finderlohn. Als angemessener Finderlohn gelten zehn Prozent.