Weltumsegelung

16-jährige Australierin will allein um die Welt segeln

Kontroverse um Pläne von J. Watson

Kontroverse um Pläne von J. Watson

Die 16-jährige Australierin Jessica Watson will als jüngster Mensch allein um die Welt segeln und hat mit ihrem Plan eine kontroverse Diskussion ausgelöst.

Der Vorsitzende eines Verbandes zur Wahrung der Familienwerte kritisierte die Eltern, weil sie ihre Tochter in ihren gefährlichen Ambitionen auch noch unterstützen. Ein Teenager sei nicht in der Lage, acht Monate allein auf See zu verbringen, sagte John Morrissey vom Familienverband.

"Ich unterrichte 15-Jährige seit 42 Jahren, und ich wäre höchst erstaunt, wenn ein einziger von ihnen in der Lage wäre, mit so etwas fertig zu werden."

Jessica ist aber unbeirrt. Sie hat Sponsoren gefunden und will im September mit ihrer zehn Meter langen Jacht ablegen. "Es war mein Traum seit ich elf bin", sagte sie in Fernsehinterviews. "Ich habe seit Jahren dafür geplant."

Ihr Vater Roger steht hinter ihr: "Viele Eltern behaupten, ihre Kinder könnten dies und das, aber wir glauben, sie kann es wirklich. Sie ist die Person, die das schaffen kann."

Auch der Abenteurer Don McIntyre, der ihr das Boot leiht, steht hinter dem Projekt: "Wir können Kinder nicht total beschützen. Sie müssen sich selbst finden, die Natur herausfordern und lernen, was es bedeutet, das Risiko zu minimieren und richtige Entscheidungen zu treffen."

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