Es stellte sich heraus, dass die Raser zu einem Sportwagenklub in ihrer Heimat gehören, wie die Polizei mitteilte. Sie wollten zu einem Sportwagentreffen auf einer Rennstrecke in Italien, das am Sonntag stattfindet.

Die Lenker der fünf vom Radar erfassten Ferraris mussten ein Depot von je 5000 Franken hinblättern. Weitere rechtliche Schritte folgen, möglich ist etwa der Entzug des ausländischen Fahrausweises für die Schweiz.

Auf eine Beschlagnahmung der teuren und schnellen Fahrzeuge verzichtete die Polizei. Wie ein Sprecher erklärte, stellte sich heraus, dass die Fahrer nicht mit den Haltern identisch sind.

Anders erging es im Mai 2008 neun ausländischen Sportwagenfreunden im Kanton Zürich. Sie wurden von der Kantonspolizei erwischt, als sie mit knapp 230 km/h durch den Kanton preschten und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdeten.

Vier der Luxus-Sportwagen wurden beschlagnahmt und die Lenker vorübergehend in Haft genommen. Sie wurden nach Hinterlegung einer Fluchtkaution von 15'000 bis 20'000 Franken freigelassen und durften das Land verlassen.