Vermischtes

Verdacht auf Geldwäscherei in Millionenhöhe: Drei Männer verhaftet

Am Dienstag ist es in mehreren Kantonen zu insgesamt elf Hausdurchsuchungen gekommen (Symbolbild).

Am Dienstag ist es in mehreren Kantonen zu insgesamt elf Hausdurchsuchungen gekommen (Symbolbild).

Ein Zürcher soll grosse, illegal erhaltene Geldbeträge über eigene Unternehmen ins In- und Ausland weitergeleitet haben, um ihre kriminelle Herkunft zu verschleiern. Jetzt wurde er verhaftet.

(mg) Acht beschlagnahmte Luxusautos, mehrere eingefrorene Konti, drei Verhaftungen: Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag eine koordinierte Aktion wegen Verdachts der Geldwäscherei in Millionenhöhe durchgeführt. Dabei kam es in mehreren Kantonen zu elf Hausdurchsuchungen.

Dem Hauptverdächtigen wird vorgeworfen, grössere illegal erlangte Geldbeträge über Konten von ihm beherrschter Gesellschaften im In- und Ausland weitergeleitet zu haben, um ihre kriminelle Herkunft zu verschleiern. Die anderen beiden Verhafteten stammen aus dem Umfeld des Hauptverdächtigen. Alle drei sind Schweizer.

Auf die Spur gekommen sind die Ermittlungsbehörden dem in Zürich wohnhaften Mann, weil mehrere Anzeigen aus dem In- und Ausland eingegangen sind. Dabei hätten sich die Hinweise auf Geldwäsche und Anlagebetrug verdichtet, wie die Kapo Zürich in einer Mitteilung schreibt.

Die Ermittlungen führten die Kantonspolizei Zürich, die Zürcher Staatsanwaltschaft und das Bundesamt für Polizei. Sie verhängten im Zuge der Untersuchung Grundbuchsperren für drei Liegenschaften und sperrten Konti mit mehreren Millionen Franken.

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