Zuvor hatte die britische Behörde für die Untersuchung von Luftfahrtunglücken (AAIB) den Fund von Überresten des Flugzeugs am Grund des Ärmelkanals bestätigt, in dem ausser Sala lediglich der Pilot gesessen hatte.

Ihre Propellermaschine vom Typ Piper PA-46 Malibu war am 21. Januar in der Nähe der britischen Kanalinsel Guernsey von den Radarschirmen verschwunden. Drei Tage später wurde die Suche nach den beiden Insassen eingestellt, weil die Chance, dass sie noch lebten, als "äusserst gering" eingeschätzt wurde. Daraufhin hatte Salas Familie das private Unternehmen Blue Water Recoveries mit der Suche beauftragt.

Sala wollte vom französischen Club FC Nantes zu Cardiff City in Wales wechseln und hatte daher den Flug über den Ärmelkanal angetreten. Kurz vor seinem Verschwinden hatte der 28-Jährige laut argentinischen Medienberichten in einer WhatsApp-Nachricht an Freunde Sorgen über den Zustand der Maschine geäussert. "Ich habe solche Angst", sagte er demnach in der Sprachnachricht.

Der 59-jährige Pilot durfte Medienberichten zufolge keine Passagiere gegen Bezahlung mitnehmen.