Racial Profiling

Stormzy fühlt sich diskriminiert und sagt Konzert in Österreich ab

Der britische Rapper Stormzy tritt nicht am Snowbombing-Festival im österreichischen Mayrhofen auf. Der Grund: Sicherheitspersonal habe seine Freunde wegen ihrer Hautfarbe ins Visier genommen. (Archivbild)

Der britische Rapper Stormzy tritt nicht am Snowbombing-Festival im österreichischen Mayrhofen auf. Der Grund: Sicherheitspersonal habe seine Freunde wegen ihrer Hautfarbe ins Visier genommen. (Archivbild)

Der britische Rapper Stormzy hat seinen Auftritt bei einem Musikfestival in Österreich wegen mutmasslichen rassistischen Vorgehens gegen sein Team abgesagt.

Sicherheitspersonal habe seine Freunde aufgrund ihrer Hautfarbe ins Visier genommen und sei ihnen gegenüber aggressiv aufgetreten, teilte Stormzy auf Instagram mit.

Er berichtete, dass Sicherheitskräfte eine bewaffnete Person auf dem Gelände des Snowbombing-Festivals in Mayrhofen gemeldet hätten. Daraufhin wurden mehrere Personen einer Kontrolle unterzogen, darunter Stormzys Manager. Die Kontrolle habe stattgefunden, "obwohl niemand auf die Beschreibung passte", so Stormzy. Aus Protest gegen das sogenannte Racial Profiling sagte er seinen Auftritt ab.

Der Musiker entschuldigte sich bei seinen Fans für den Konzertausfall. "Wenn dies die drastischen Schritte sind, die ich unternehmen muss, um gegen Rassismus und Racial Profiling vorzugehen, dann vertraut mir, dass mache ich", so Stormzy.

Die Organisatoren des Snowbombing-Festival entschuldigten sich bei dem Team des Musikers. So etwas solle nicht noch einmal vorkommen.

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