Das teilte der Verlag am Donnerstag in New York mit. Damit wird die "New York Times" bereits in fünfter Generation von derselben Familie geführt, seit Adolph Ochs sie 1896 kaufte.

"Ich bin ein kompromissloser Unterstützer dieser Institution und ihrer journalistischen Mission und das werde ich auch als Herausgeber sein", sagte Arthur Gregg Sulzberger. Er erwarte keine "hektischen Veränderungsaktivitäten".

Der jüngere Sulzberger, der 2009 zur Traditionszeitung kam, war vor rund einem Jahr bereits zum stellvertretenden Herausgeber ernannt worden. Er studierte an der renommierten Brown University in Providence (Rhode Island) und arbeitete unter anderem als Reporter beim "Providence Journal" und dem "Oregonian", bevor er Büroleiter des "New York Times"-Büros in Kansas City wurde.

In den vergangenen Jahren gestaltete er den digitalen Wandel entscheidend mit. Um Verwechslungen mit seinem gleichnamigen Vater, der Aufsichtsratsvorsitzender bleibt, zu vermeiden, soll er A. G. genannt werden.