Glück im Unglück

Sängerin Lys Assia muss notfallmässig ins Spital

Nach zwei Tagen konnte Lys Assia das Spital wieder verlassen (Archiv)

Nach zwei Tagen konnte Lys Assia das Spital wieder verlassen (Archiv)

Die Schweizer Sängerin Lys Assia hat Weihnachten im Spital verbracht. Beim Schmücken des Christbaums bekam die 86-Jährige plötzlich kaum mehr Luft. Zudem verspürte sie ein starkes Stechen in der Brust.

"Fast wäre ich ohnmächtig geworden", wird Assia auf dem Onlineportal der Boulevardzeitung "Blick" zitiert. Sie sei in Panik geraten: "Ich legte mich auf den Boden meiner Wohnung, versuchte, mich zu beruhigen. Doch es war zwecklos. Ich bekam immer grössere Angst."

Ein Freund fuhr sie schliesslich ins Spital, wo sie zwei Tage lang bleiben musste. "Ich habe mich so auf Weihnachten gefreut, wollte Freunde einladen", erzählt die Gewinnerin des Eurovision Song Contests von 1956. "Doch dann musste ich das Fest absagen."

Trotzdem sieht Assia ein, dass sie "grosses Glück im Unglück" hatte. "Es war nur ein Mini-Herzinfarkt", sagt sie. Ihre Familie ist vorbelastet: Ihr Vater starb mit 65 Jahren an einem Herzinfarkt - ihm zu Ehren sang sie den Welthit "Oh mein Papa".

Nun will die rüstige alte Dame alles ein wenig langsamer angehen. "Ich vergesse manchmal, dass ich nicht mehr 20 bin", sagt sie. "Ich muss mich schonen. Man hat leider nur ein Leben."

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1