Unvorstellbar

Pop-Sängerin Duffy macht Vergewaltigung öffentlich

Duffy meldet sich mit schockierenden Neuigkeiten aus einer jahrelangen Pause zurück. Der walisischen Sängerin wurde brutale Gewalt angetan.

Duffy meldet sich mit schockierenden Neuigkeiten aus einer jahrelangen Pause zurück. Der walisischen Sängerin wurde brutale Gewalt angetan.

Die walisische Pop-Sängerin Duffy war jahrelang aus der Öffentlichkeit verschwunden - nun hat sie eine Vergewaltigung als Grund für ihren Rückzug öffentlich gemacht. Sie sei «vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und für mehrere Tage gefangen gehalten» worden.

"Es geht mir gut und ich bin nun in Sicherheit", schrieb die 35-Jährige am Dienstag im Online-Dienst Instagram. Die Genesung habe aber "einige Zeit" gebraucht.

Die für ihr Debüt-Album "Rockferry" gefeierte Pop-Sängerin hatte 2011 ihren vorläufigen Rückzug aus der Öffentlichkeit erklärt. In einer emotionalen Botschaft an ihre Fans schrieb Duffy nun bei Instagram, sie habe der Welt nicht zeigen wollen, wie traurig sie nach der Gewalterfahrung gewesen sei. "Ich habe mich gefragt, wie ich von Herzen singen kann, wenn mein Herz gebrochen ist." Allmählich habe sie jedoch Trost gefunden. Heute fühle sie wieder "die Sonne im Herzen".

Duffy kündigte an, in den kommenden Wochen ein Interview über ihre Gewalterfahrung zu veröffentlichen. Auch Fragen ihrer Fans wolle sie darin beantworten.

Für ihre Platte "Rockferry" hatte Duffy, die mit bürgerlichem Namen Aimee Anne Duffy heisst, im Jahr 2008 den begehrten Grammy für das beste Album erhalten. 2009 gewann sie zudem drei Brit Awards.

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