Er sehe seine vielen Auslandsreisen als Strafe, witzelte der Papst. Das sei etwa so, wie wenn ein Kind, das sich weigere zu essen, dann eine doppelte Portion essen müsse. Zwar treffe man beim Reisen immer gute Menschen und lerne viel. Dennoch sei es gegen seine Natur, sagte Franziskus den Kindern am Samstag.

Seit seiner Wahl zum Papst im März 2013 hat der 82-Jährige 30 Auslandsreisen unternommen, im Schnitt etwa fünf pro Jahr. Seine beiden Vorgänger Benedikt XVI. und Johannes Paul II. machten im Schnitt 3 beziehungsweise 3,85 Auslandsreisen jährlich.

Seine jüngste Reise führte Franziskus Ende Mai nach Rumänien. Noch nicht besucht hat er in seiner Amtszeit sein Heimatland Argentinien.