Rückzug

Michael Gambon zieht sich wegen Gedächtnisverlust von Bühne zurück

Michael Gambon als Albus Dumbledore in  "Harry Potter" (Archiv)

Michael Gambon als Albus Dumbledore in "Harry Potter" (Archiv)

Michael Gambon zieht sich nach 50 Jahren von der Theaterbühne zurück. Der irische Schauspieler ("Harry Potter") hat grosse Probleme, sich Texte zu merken. «Es ist furchtbar, sich das einzugestehen, aber ich schaffe es nicht mehr. Es bricht mir das Herz.»

In einem Interview mit dem "Sunday Times Magazine" sprach der 74-Jährige von einem "beängstigenden" Gedächtnisverlust, an dem er leide.

Weil Gambon zunehmend länger braucht, um seinen Text zu lernen, und diesen dann schnell wieder vergisst, hatte er sich zuletzt seine Zeilen per Knopf im Ohr einflüstern lassen. "Schon nach einer Stunde dachte ich mir: So kann das nicht funktionieren", so Gambon, der sein beeinträchtigtes Erinnerungsvermögen nach Alzheimer-Entwarnung der Ärzte auf sein Alter zurückführt.

Kino und Fernsehen will Gambon, der in "Harry Potter"-Filmen Albus Dumbledore spielte, jedenfalls noch erhalten bleiben, können ihm Texte vor der Kamera doch leichter zugeflüstert werden. Demnächst ist er in der BBC-Verfilmung von "A Casual Vancy" ("Ein plötzlicher Todesfall") zu sehen, dem ersten Erwachsenen-Roman von Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling.

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