"Aber trage ich innerhalb von zwei Wochen viermal den gleichen Blazer, dann erzeugt das Bürgerpost", sagte die 64-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit". Da schrieben Menschen, denen ihre Garderobe auffalle. "Und mit solchen Reaktionen muss ich natürlich umgehen."

Als wichtigstes weibliches Vorbild der Gegenwart in Sachen Stilfragen sieht sich Merkel nicht: Das wäre ein wenig übertrieben, sagte sie. Dazu hätten auch andere Frauen in der Politik wie die demokratische US-Politikerin Hillary Clinton, die britische Premierministerin Theresa May oder früher Margaret Thatcher beigetragen.

Und auf einer ganz anderen Ebene habe auch die Queen über die Garderobe viele Dinge definiert. "Aber einen Beitrag habe ich auch dazu geleistet. Ganz automatisch", so Merkel.