Miss Schweiz

Kerstin Cook und Julia Saner beim sündigen Shooting

Ein sex Auftritt zwischen Lignerie und Kruzifix sorgt für Unmut in Kirchenkreisen. Schuld ist Beldona. Der Wäschehersteller fotografierte in der Kapelle des Ritterhauses Bubikon.

Spitze, Rüschen, Samt und Satin: Das sind die Ingredienzen des Unterwäscheherstellers Beldona. Sie verpacken schönste Kurven, die meist Topmodels, Missen und Ex-Missen gehören. Doch dieses Mal ist Beldona womöglich etwas zu weit gegangen, was die Auswahl der Lokalität, in welcher das Shooting stattfand, anbetrifft.

Die Winterkollektion wurde nämlich in den sprichwörtlichen heiligen Hallen der Kapelle von Bubikon fotografiert. Das Newcomer-Topmodel Julia Saner präsentiert dort - erschreckend abgemagert, übrigens, der Preis wohl für die Kompabilität auf dem schonungslosen internationalen Model-Markt - mit geschürzten Lippen in nachtblauem Satin. Und Miss Schweiz Kerstin Cook trägt Krönchen und macht das laszive Teufelchen.

Oh weh, Sinnlichkeit! Spitzenhöschen und Bgel-Bh sind dem Bubiker Kirchenpfleger völlig egal. Er findet es allerdings «inakzeptabel», dass in seiner Kapelle nackte Tatsachen präsentiert wurden. «Das verletzt religiöse Gefühle. Es darf nicht sein, dass ein sakraler Raum, in dem regelmässige Gottesdienste stattfinden, für Fotoaufnahmen von Unterwäsche-Models genutzt wird», sagt der Präsident der Kirchenpflege in der Zürcher Gemeinde Bubikon Illi zu 20minuten.

Ihr Mea Culpa hat Beldona schon gestanden: «Kapelle und Lingerie, das ist iene unglückliche Kombination.» Im Karalog seien die sakralen Elemente der Kapelle allerdings nciht zu sehen. (cls)

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