Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld behauptet: «Jackies Kleid war eine Fälschung»

22. November 1963: John F. und Jackie Kennedy in Dallas.

22. November 1963: John F. und Jackie Kennedy in Dallas.

Das weltberühmte Chanel-Kostüm von Jackie Kennedy soll gar nicht von Chanel sein, sagt Karl Lagerfeld. Es handle sich um eine Fälschung, plaudert der Chefdesigner aus.

Es ist eines der bekanntesten Kostüme auf dem Planeten: das pinkfarbene Bouclé-Ensemble, das Jackie Kennedy an jenem Tag trug, als ihr Mann John F. Kennedy in Dallas ermordet wurde. Doch jetzt macht Karl Lagerfeld Schluss mit einem Mythos: Das Chanel-Kleid sei gar kein Original aus dem französischen Traditionshaus, sondern ein Imitat.

Als sich Jackie Kennedy am Morgen des 22. November 1963 für ein Kleid in Rosa entschied, wusste sie noch nicht, dass es nur wenige Stunden später in die Geschichte eingehen würde. Während einer Fahrt durch die texanische Stadt Dallas wurde ihr Gatte John F. Kennedy, der 35. Präsident der USA, erschossen. Sie sass daneben.

Bis heute ranken sich diverse Gerüchte um das Kostüm, und das Ensemble hat sogar eine eigene Wikipedia-Seite. Diese muss jetzt wohl aktualisiert werden.

Der Grund: Karl Lagerfeld, Chefdesigner von Chanel und seit 1983 für das französische Luxushaus tätig, packt gegenüber dem Modeportal «style.com» aus: «Das Kleid von 1963 war eine Fälschung. Eine Kopie von Cassini. Sie hatte auch echte Chanels, ihre Schwester hat sie alle bestellt. Wir haben Beweise dafür.»

Kleid im Tresor

Damit reagierte der Modemacher auf eine Aussage von Ex-«Vogue»-Chefredaktorin Carine Roitefeld. Diese hatte erzählt, die Jacke der 1994 verstorbenen Jackie Kennedy sei die erste gewesen, die sie bewusst als Chanel-Jacke wahrgenommen habe.

Schenkt man dem Biografen William Manchester Glauben, weigerte sich Jackie nach dem Anschlag, ihr blutbeschmiertes Kleid auszuziehen. Jetzt liegt es in einem Tresor im US-Bundesstaat Maryland – für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. (TRT)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1