Für immer jung

Judi Dench fühlt sie wie ein «nicht mehr ganz straffer Teenager»

Die britische Schauspielerin Judi Dench fühlt sich ihrem Enkel näher als einer alten Frau. (Archivbild)

Die britische Schauspielerin Judi Dench fühlt sich ihrem Enkel näher als einer alten Frau. (Archivbild)

Die britische Schauspielerin Judi Dench hat nach eigenen Worten nicht das Gefühl, im Alter ein anderer Mensch zu sein als früher. «Wenn ich mich mit Freunden treffe und sie im Spass sagen: 'Wie alt wir doch geworden sind!', ärgert mich das.»

Zu sagen, man sei alt, werde zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. "Ich will nicht in eine Schublade gesteckt werden, auf der 'Achtzigjährige' steht", sagte die 84-Jährige der Zeitschrift "Madame" (Juli-Ausgabe).

In ihren Augen gehöre sie eher in die Schublade "Nicht mehr ganz straffer Teenager", sagte die Oscar-Preisträgerin. "Auf jeden Fall fühle ich mich meinem Enkel näher als dem Bild einer alten Frau." Nur in einzelnen Dingen empfinde sie sich selbst als schrullig, erklärte Dench - zum Beispiel in ihrem Beharren auf korrekter Grammatik: "Ich ertappe mich ständig dabei, andere zu korrigieren. Das geht meiner Umwelt ganz schön auf die Nerven."

Denchs aktueller Film "Red Joan" kommt am 20. Juni in die Deutschschweizer Kinos. Sie spielt darin eine britische Wissenschaftlerin, die während des Zweiten Weltkriegs Atombombengeheimnisse an die Sowjetunion verrät.

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