Wenn sie in der Schweiz sei, liebe sie es, durch einen Grossverteiler zu schlendern und alles genau anzuschauen, erklärte Brauen: "Von der Papeterie bis zum Shampoo."

Die Schweizer Übersichtlichkeit gefällt ihr: Während sie hierzulande beim Einkaufen zwischen vier Sorten Milch auswähle, müsse sie sich in der USA zwischen dreissig verschiedenen entscheiden.

Obwohl ihre Familie in Bern lebt, ist Los Angeles derzeit die Heimat der 33-Jährigen. Denn Heimat sei für die nicht ortsgebunden, sondern dort, wo zu diesem Zeitpunkt der Lebensmittelpunkt sei, erzählte sie der Online-Ausgabe der "Schweizer Illustrierten".

In die Schweiz reist die Auslandschweizerin mit tibetischen Wurzeln nur gerade etwa dreimal im Jahr. Brauen produzierte mit einem Minimalbudget in den USA den Film "Who Killed Johnny". Die Komödie thematisiert auf skurrile Weise den Überlebenskampf Schweizer Schauspieler und Filmer in Hollywood.

Brauen konnte für ihr Projekt Darsteller wie Melanie Winiger und Carlos Leal vor die Kamera holen. Der Film feierte am Montag in Zürich Europapremiere. Im Interview verriet Brauen, dass sie bereits eine Fortsetzung des Films plane: "Dieses Mal gibts ein Roadmovie, wir fahren nach Mexiko." Alle Darsteller seien wieder mit dabei.