Grönemeyer

Grönemeyer will Reichensteuer in Deutschland

Reiche Deutsche schleusen ihr Vermögen am Fiskus vorbei und parkieren das Geld im Ausland - auch in der Schweiz. Dieser Fakt löst in Deutschland eine Diskussion über Steuerflüchtlinge aus. Jetzt fordert Starsänger Herbert Grönemeyer sogar höhere Steuern für Reiche - und damit auch für sich selbst.

Die Diskussion über Steuerflüchtlinge in Deutschland nimmt kein Ende. Jetzt mischen sich sogar zwei Prominente in die Debatte ein und fordern mehr Steuergerechtigkeit.

So fordern die beiden Sänger Herbert Grönemeyer und Marius-Müller Westernhagen im Gespräch mit «spiegel.de» höhere Steuern in Deutschland. «Es kann nicht sein, dass eine so reiche Gesellschaft wie die Deutsche nicht in der Lage ist, ein ausbalanciertes Einkommensniveau zu erreichen», ärgert sich Herbert Grönemeyer.

Doch damit nicht genug: «Wenn man Gemeinschaft möchte, müssen diejenigen, die leichter viel Geld verdienen, auch leichter mehr Geld abgeben. Ich unterstütze Steuererhöhungen für Wohlverdiener».

Westernhagen unterstützt Grönemeyer
Auch sein Kollege Marius Müller-Westernhagen plädiert für eine höhere Abgabe für Wohlhabende - wenn auch mit Einschränkungen. «Mit einer sogenannten Vermögensteuer Geld zu versteuern, welches bereits versteuert ist, ist unlogisch. Mit einer Anhebung des Spitzensteuersatzes hingegen auch die Spitzenverdiener angesichts der Finanzkrise in die Pflicht zu nehmen, ist nachvollziehbar und gerecht». (muv)

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