Altmodisch

Gilbert Gress ist noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen

Was den Fussball angeht, ist Gilbert Gress stets auf dem neusten Stand. In Sachen Technik hat er dagegen nicht den Anspruch, à jour zu sein. (Archivbild)

Was den Fussball angeht, ist Gilbert Gress stets auf dem neusten Stand. In Sachen Technik hat er dagegen nicht den Anspruch, à jour zu sein. (Archivbild)

Wer sich mit Gilbert Gress verabreden will, muss ihn anrufen oder persönlich ansprechen. Per E-Mail ist der ehemalige Fussball-Nati-Trainer jedenfalls nicht erreichbar. «Das benutze ich nicht. Es gibt ja noch die Post.»

Dass auch der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeness, keine Mails schreiben soll, hält den 75-Jährigen wohl auch weiterhin davon ab, in das digitale Zeitalter überzutreten. Wenn Hoeness das nicht tue, "dann brauche ich das auch nicht", sagte Gress der "Schweizer Illustrierte".

Und selbst wenn, bisher fehle ihm schlichtweg die Motivation, um all das Neue zu lernen. Technische Innovationen interessieren die Fussballlegende wirklich nur dann, wenn sie ihm den Alltag erleichtern. Wie etwa das GPS im Auto. "Mein Orientierungssinn ist eine Katastrophe!"

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