Frauenstreik

Erste grosse Streikaktion vereint mehrere tausend Frauen in Bern

Tausende Frauen bevölkerten nach 11 Uhr schon den Bundesplatz in Bern: Die Nationalrätin Sibel Arslan, (GP/BS), rechts, macht ein Selfie mit Nationalratspräsidentin Marina Carobbio Guscetti, Bundesrätin Viola Amherd und Nationalrätin Isabelle Moret (von rechts).

Tausende Frauen bevölkerten nach 11 Uhr schon den Bundesplatz in Bern: Die Nationalrätin Sibel Arslan, (GP/BS), rechts, macht ein Selfie mit Nationalratspräsidentin Marina Carobbio Guscetti, Bundesrätin Viola Amherd und Nationalrätin Isabelle Moret (von rechts).

Mehrere tausend Frauen folgten um elf Uhr dem Aufruf zum Frauenstreik und legten mindestens eine verlängerte Pause ein. Auf dem Bundesplatz mischten sich Politikerinnen unter die Frauen. Sie wurden von der Menge lautstark begrüsst.

Mit Pfannendeckeln, Hörnern, Trillerpfeifen, Rasseln und Rätschen verschafften sich die geschätzten rund vier bis fünftausend Frauen Gehör. "Frauen verändern die Gesellschaft - jetzt" prangte auf einem grossen Plakat über der auf dem Bundesplatz für den Abend aufgebauten Bühne.

Auch aus Fenstern des Bundeshauses wurden vorübergehend violette Tücher geschwenkt. Dass die Parlamentarierinnen nur eine kurze Zeit an der Kundgebung auf dem Bundesplatz teilnahmen begründeten sie damit, dass sie die Männer im Bundeshaus nicht einfach abstimmen lassen wollten, wie Grünen-Präsidentin Regula Rytz sagte.

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