Preisträger

Emil Steinberger will die Welt weiterhin etwas lustiger machen

Sein Lebenswerk ist noch nicht abgeschlossen: Emil Steinberger steht weiterhin auf der Bühne, wie hier am Arosa Humorfestival (Archiv)

Sein Lebenswerk ist noch nicht abgeschlossen: Emil Steinberger steht weiterhin auf der Bühne, wie hier am Arosa Humorfestival (Archiv)

Grosse Ehre für Emil Steinberger: Er hat einen Swiss Award für sein Lebenswerk erhalten. Der Preis sei für ihn ein Ansporn, weiterhin dazu beizutragen, die Welt «etwas schöner, lustiger, tiefsinniger oder spektakulärer zu machen», sagt er.

Steinberger verrät, dass der Preis für ihn sehr überraschend kam. "Ich wusste, wenn ich ehrlich bin, nicht einmal, dass es einen solchen Preis gibt", erzählt der Kabarettist in einem Interview mit der "Neuen Luzerner Zeitung".

Für ihn sei es ein wertvoller Preis, sagt Steinberger weiter. Auch die Preisverleihung selbst genoss der 78-Jährige. "Die Liebe und Freude, die uns von so vielen wichtigen Persönlichkeiten im Zürcher Hallenstadion entgegenkam, das habe ich sehr wohl gespürt", erzählt Steinberger. "Es war so etwas wie eine Therapie, obwohl ich eine solche natürlich in keiner Weise nötig hätte."

Während der gebürtige Luzerner nichts von seiner bevorstehenden Ehrung wusste, war seine Frau Niccel (45) bestens informiert. Sie lockte ihren Emil an die Gala - unter dem Vorwand, sie würde dort ein Millionen-Gewinnlos ziehen. "Und ich dachte dann: Ja, da können wir hingehen, das ist eine gute Sache, wenn Niccel anwesenden Menschen Glück bringen darf", erzählt Steinberger.

Ob er seine Frau auch so hinters Licht führen könnte, wie sie ihn, weiss der Kabarettist nicht. Niccel sei sehr sensibel und spüre jedes Detail. "Ich weiss nicht, ob ich einfach so schwindeln könnte, ohne das sie es sofort merken würde", meint Steinberger. "Aber ich kann es ja mal versuchen."

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