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Nach frühlingshaftem Wochenende fährt das Wetter «Achterbahn» – Schnee bis ins Flachland

Sonntagnachmittag auf Locarnos Hausberg Cimetta: Hier ist mit 15,5 Grad der zweitwärmste Februar-Tag gemessen worden.

Sonntagnachmittag auf Locarnos Hausberg Cimetta: Hier ist mit 15,5 Grad der zweitwärmste Februar-Tag gemessen worden.

Das Wochenende war frühlingshaft mild. Vor allem in der Westschweiz und im Tessin sind am Sonntag verbreitet Temperaturen von über 15 Grad gemessen worden.

(sat) Wie Meteonews auf Twitter schreibt, sind in Genf am Sonntag 19,9 Grad registriert worden, in Nyon waren es immerhin noch 18,8 Grad. Aus dem Tessin, oberhalb von Locarno auf dem Hausberg Cimetta, meldet SRF Meteo mit 15,5 Grad den zweitwärmsten Februar-Tag seit Messbeginn. Noch wärmer war es hier demnach nur am 26. Februar 2019 mit 15,9 Grad.

Wie Meteoschweiz in seinem Blog schreibt, ist die aktuelle Wetterlage für einen Februar in Europa an und für sich nicht wirklich speziell. Sprich: Eine Hochdruckzone vom nahen Atlantik bis ins westliche Mittelmeer, dazu eine Tiefdruckzone zwischen dem Nordatlantik und Skandinavien. Doch lägen beide Druckzentren dieses Jahr nördlicher als sonst üblich. Entsprechend sei der Alpenraum häufiger dem Zustrom von milden atlantischen oder sogar subtropischen Luftmassen ausgesetzt. Und diese könnten sich eben oft auch bis in die Niederungen durchsetzen.

Schnee kündigt sich an – vielenorts erstmals bis ins Flachland

Doch nun versprechen die verschiedenen Prognosen nach einem milden Wochenende in der kommenden Woche Abkühlung. Wie SRF Meteo auf Twitter voraussagt, wird die Schneefallgenze kommende Woche «Achterbahn» fahren. Konkurrent Meteonews schreibt, im Lauf des Mittwochs und am Donnerstagabend – sowie allenfalls auch am kommenden Sonntag – sei darum mit Flocken bis ins Flachland zu rechnen. Und dies «vielenorts erstmals in diesem Winter».

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