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Frau rettet Koala vor Flammentod – Video zeigt die brutalen Feuer in Australien

Mutige Australierin rettet Koala aus Waldbrand

Mutige Australierin rettet Koala aus Waldbrand

Toni Doherty konnte nicht anders: Als sie den hilflosen Koala sah, der auf den brennenden Wald zusteuerte, packte sie ihren Mut und ihre Bluse und holte das verletzte Tier vom Baum. Der Koala hatte bereits schlimme Verbrennungen erlitten.

An der Ostküste von Australien wüten seit Wochen heftige Buschbrände. Daran leiden nicht nur der Wald und die Menschen, sondern auch die dortigen Tiere.

Ein Video geht momentan viral, dass eine Frau bei der Rettungsaktion eines Koalas zeigt. Die Frau, die sich gegenüber einem lokalen Nachrichtensender als Toni ausgab, entdeckte inmitten eines Buschfeuers einen verbrannten Koala, der über die Strasse und hinein in den Wald lief.

Toni fasste sich ein Herz, zog sich ihr Shirt vom Leib und rannte dem Koala nach. Sie wickelte das Tier in ihr Oberteil und trug es davon. Der schwer verbrannte Koala blökte vor Schmerz. Sie versuchte, ihn mit etwas Wasser zu kühlen und brachte ihn anschliessend in das 15 Kilometer entfernte Port Macquarie Koala Hospital.

Wie die australische «Huffpost» berichtet, starben bereits mehr als 350 Koalas in den aktuellen Buschbränden. Schätzungen, wie viele Koalas es noch hat in Australien, gehen ziemlich weit auseinander. Die Zahl sollte irgendwo zwischen 50'000 und 100'000 liegen.

Die Tiere werden stark bedroht durch schwindenden Lebensraum und steigende Temperaturen, die den Nährwert von Eukalyptusblättern beeinflusst.

Brände wüten weiter

In den nächsten Tagen wird es zu keiner Abkühlung kommen in den Buschbrand-betroffenen Gegenden. Wie das «Bureau of Meteorology» vom Bundesstaat New South Wales mitteilte, soll es heute in gewissen Gegenden im Süden bis zu 48 Grad werden. Es herrscht absolutes Feuerverbot.

Die aktuellen Brände haben bereits sechs Menschenleben gefordert und mehr als 300 Häuser zerstört. Momentan wüten noch mindestens 54 Feuer an der Ostküste Australiens.

Mehr als 1000 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Unterstützt werden sie von 90 Löschflugzeugen.

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