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Wenn die Rezepte des Grossvaters den Zeitgeist treffen

Das Familienunternehmen «Saner Apotheke» verbindet neu auch in Olten Tradition mit Zukunft – ganz natürlich

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Zur Verfügung gestellt

Als Ernst Saner 1935 in Laufen seine erste Apotheke eröffnet, ist die Medizin noch eine andere. Penicilin ist eben erst entdeckt worden, Antibiotikum in Apotheken noch kein Thema. Dafür erhoffen sich die Menschen im Laufental auf anderen Wegen Linderung: durch Naturheilmittel. Die Apotheke des Bauernjungen aus Büsserach wird schnell zu einem Ort, wo nebst den üblichen Behandlungen stets noch eine Alternative angeboten wird. Die Herstellung eigener Produkte hat für Saner Priorität, die Eigenmarke ist wichtig für Mensch und Tier.

Über 80 Jahre später hat sich in den Saner Apotheken vieles verändert – der Geist aber ist derselbe geblieben. «Wir haben die Tradition meines Grossvaters in die Zukunft geführt», sagt Dominik Saner. Ernst Saners Enkel hat die Apotheke 1993 übernommen.

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Eine Generation wurde übersprungen und die Apotheke deshalb nicht zu einer, wie es sie bereits in x-facher Ausführung gab. Dominik Saner gehörte bereits einer neuen Gruppe von Apothekern an, mit frischen Ideen, die wunderbar an die Vorstellungen des Grossvaters anschlossen. Bereits während des Studiums lag sein Fokus auf Heilpflanzen, später auf der Homöopathie und der Naturheilkunde. Er liess sich zum Naturarzt ausbilden und suchte lange nach einem Weg, die naturärztliche und die schulmedizinische Welt unter ein Dach zu bringen.

Als die Schweizer Bevölkerung 2007 über die Zukunft der Komplementärmedizin abstimmte und sich mit fast 70 Prozent Ja-Stimmen für eine freie Wahl zwischen Naturheilmitteln und Schulmedizin aussprach, wusste Dominik Saner, wie die Zukunft des Familienunternehmens aussehen soll: Es wird zur Antwort auf den Wunsch der Bevölkerung und soll die Wahl der medizinischen Behandlung mit neuen Standorten in Dornach und in Basel fördern. In seiner Apotheke hat es alle Medikamente wie in einer herkömmlichen Apotheke an Lager, sie bietet aber auch stets eine natürliche Alternative - wie einst bei Grossvater Ernst. «Unser Konzept passt genau in die heutige Zeit, in der mündige Menschen selbstständig über ihre Behandlung entscheiden wollen», sagt Dominik Saner.

 V. l. n. r. Dominik Saner, Dr. Helmut Renker, Vera Baranzini und Florian Staub.
4 Bilder
 Im Hightech Rüstroboter lagern 20'000 Medikamente.
 Die neue Apotheke wirkt offen und freundlich.
 Der reduzierte Freiwahlbereich schafft Raum für Beratung.

V. l. n. r. Dominik Saner, Dr. Helmut Renker, Vera Baranzini und Florian Staub.

Zur Verfügung gestellt

Während sich Saners Apotheke wandelte, veränderte sich mit ihr auch die Gesellschaft. War die Alternativmedizin früher tatsächlich in erster Linie eine Medizin der Alternativen und der ländlichen Bevölkerung, so legen heute auch junge Menschen grossen Wert auf eine gesunde Ernährung und natürliche Behandlungen. In der «Saner Apotheke» wird diese Leidenschaft für die Natur nicht nur verkauft, sondern auch gelebt. Sie findet sich in den ausgestellten Produkten, in den Planungen neuer Standorte und vor allem in den Köpfen der Mitarbeiter. «Deshalb ist unser Konzept authentisch», erklärt Florian Staub.

Längst ist Dominik Saners Sohn ebenfalls Teil des Betriebs. Als Kind half Staub bei der Herstellung von Salben, heute organisiert er den Aufbau der neuen Apotheken in Liestal, im Kleinbasel – und in Olten. Dort wird am 1. Februar nach einer dreimonatigen Bauphase auf der anderen Strassenseite die Bifang-Apotheke unter dem neuen Besitzer Dominik Saner weitergeführt. Er wird gemeinsam mit Vera Baranzini die Geschäftsleitung der Saner Apotheke Olten Bifang innehaben. Das komplette Team des vorherigen Eigentümers Dr. Helmut Renker wird weiterbeschäftigt. Dr. Renker, der die Apotheke 44 Jahre lang führte, betont seine grosse Freude darüber, dass die Geschichte des Ladens nun mit einem neuen Gesicht weitergehen könne. Der 77-Jährige wird auch weiterhin einen Tag pro Woche in der neuen Apotheke seine Kundschaft bedienen. «Es ist schön, dass nicht eine grosse Kette die Apotheke übernommen hat. Mit dem Familienunternehmen ‹Saner Apotheke› kommt mein Team in gute Hände», sagt Dr. Renker.

Auf die Kundinnen und Kunden wartet an der Aarauerstrasse 55 ein grosszügiges Ladenlokal auf 220 m2 mit drei Beratungstischen und zwei Sprechzimmern. In einem geschlossenen Bereich – der «Saner Manufaktur» - werden Medikamente hergestellt und im Untergeschoss findet sich ein Hightech-Rüstroboter, der 20‘000 Medikamente beherbergt und diese in nur zwölf Sekunden auf die Theke im Parterre befördert. Für Dominik Saner ist das Engagement in Olten eine Art Heimkommen. Der 55-Jährige wohnt zwar inzwischen in Aesch, viel Zeit seiner Kindheit aber verbrachte er bei seinen Grosseltern in Egerkingen, wo auch seine Mutter aufgewachsen ist. Seine Grossmutter ist in Dulliken aufgewachsen und arbeitete in dem Uhren- und Bijouteriegeschäft ihres Bruders an der Martin Disteli-Strasse in Olten, weshalb er die Stadt bestens kennt. Die Eröffnung der Bifang-Apotheke ist also eine Rückkehr zu den Wurzeln und gleichzeitig ein neues Kapitel für die «Saner Apotheke».

Die Apotheke in Olten zeigt, wie Saners Sohn Florian Staub die Ideen und Vorstellungen einer nächsten Generation ins Unternehmen einbringt – nachhaltiges, langfristiges Bauen, energiesparend, umweltschonend, gleichzeitig aber modern und mit neuster Technologie. In der Apotheke selbst stehen die Menschen im Zentrum. Und der magische Moment, wenn sie aufeinandertreffen. «Der Raum muss so gestaltet sein, dass dieser Moment entstehen kann», erklärt Staub. Ein Eintreten in eine andere Welt, die diese Begegnung zulässt.

«Ich darf in einem Unternehmen arbeiten, das dank seiner Geschichte etwas bewegen kann», sagt Staub. Eine Geschichte, die die Philosophie des Familienbetriebs geprägt hat. Und ihn für die Zukunft stark macht.