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Ruhig Blut bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine unterschätzte Krankheit, denn man spürt ihn nicht und er verursacht auch keine direkten Beschwerden. Dennoch können die langfristigen Folgen fatal sein. Man kann aber bereits mit einfachen Mitteln etwas dagegen unternehmen.

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Gemäss der Schweizerischen Herzstiftung hat schätzungsweise jede vierte erwachsene Person Bluthochdruck. Hoher Blutdruck, in der Fachsprache Hypertonie genannt, kann lange unbemerkt bleiben und dadurch schwerwiegende Folgen haben: Hirnschlag, Herzinfarkt, Herzschwäche, Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Nierenschäden können die Folgen sein.

Doch warum braucht das Blut überhaupt Druck? Damit das Blut vom Herzen durch die Blutgefässe zu den Organen und ins Gewebe fliessen kann, muss es unter Druck stehen. Wie etwa das Wasser im Gartenschlauch. Wenn sich der Herzmuskel jeweils zusammenzieht und das Blut vorwärts befördert, entsteht in den Arterien ein höherer Druck – der obere oder systolische Blutdruck genannt. Entspannt sich der Herzmuskel wieder, geht der Blutdruck zurück. Diesen Blutdruck nennt man den unteren oder diastolischen Blutdruck.

Was können Sie gegen Bluthochdruck tun?

- Essen Sie gesund und ausgewogen. Früchte und Gemüse enthalten Kalium und reduzieren den Blutdruck.

- Versuchen Sie bei Übergewicht durch Bewegung und gesunde Ernährung das Gewicht zu senken.

- Reduzieren Sie Fertiggerichte, Würste und Konserven in Ihrer Ernährung, da diese oft viel Salz enthalten.

- Alkohol lässt den Blutdruck ansteigen – trinken Sie mit Mass und nicht jeden Tag.

- Regelmässige körperliche Aktivität stabilisiert und senkt den Blutdruck.

- Verzichten Sie aufs Rauchen. Die Solothurner Spitäler haben geeignete Rauchstopp-Beratungsstellen.

- Lassen Sie sich nicht stressen! Dauernder Stress erhöht den Blutdruck und macht krank.

Bluthochdruck entwickelt sich oft langsam, ohne dass die betroffenen Personen Beschwerden haben. Klarheit darüber gibt einzig die Blutdruckmessung, die man ab dem Alter von 18 Jahren einmal jährlich durch eine medizinische Fachperson durchführen lassen sollte. Wird ein höherer Blutdruck in einem frühen Stadium bemerkt, kann er unter Umständen mit einer Veränderung des Lebensstils gesenkt werden.

Blutdruck

Der Blutdruck schwankt im Tagesverlauf. Zuverlässige Aussagen über den Blutdruck können erst gemacht werden, wenn mindestens dreimal zu unterschiedlichen Tageszeiten und an verschiedenen Tagen gemessen wird.

PD Dr. med. Lukas Zimmerli, Chefarzt Innere Medizin am Kantonsspital Olten

PD Dr. med. Lukas Zimmerli, Chefarzt Innere Medizin am Kantonsspital Olten

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Wird aber die Diagnose der arteriellen Hypertonie gestellt, so werden oft zwei Möglichkeiten gleichzeitig angewendet: Änderung des Lebensstils und blutdrucksenkende Medikamente. Mit einer konsequenten Behandlung lassen sich so die Folgeschäden des Bluthochdrucks oft massiv reduzieren.

www.blutdruck-offensive.ch