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Eine Lektion in Schweizer Geschichte – 4. Etappe

Auf der Grand Tour of Switzerland zwischen Luzern und Zürich kommt man an so manchen Orten vorbei, die uns ein Stück Schweizer Geschichte erzählen – nur viel spannender, als in der Schulbank zu sitzen.

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Schweiz Tourismus/Max Schmid

4. Etappe von Luzern-ZürichZum Wettbewerb

Reisen, erleben – und profitieren Wer auf seinem Grand Tour Road Trip das handliche Büchlein «Swiss Coupon Pass» dabei hat, kann auf der Rundreise durch die Schweiz von 100 Angeboten nach dem Muster «2 für 1» profitieren. Ob Ausflüge mit Bergbahnen, touristische Führungen oder kulinarische Höhepunkte; die attraktiven Coupons bieten eine grosse Auswahl an Attraktionen. Wer alles kompakt auf dem Smartphone haben will, kann sich den Pass auch digital aufs iPhone oder Android-Gerät laden. Und wenn Sie nur für einen Kurztrip unterwegs sind, wählen Sie zwischen dem Kauf einer einzelnen, 3, 6 oder allen 11 Destinationen. Der Swiss Coupon Pass ist als Büchlein für Fr. 49.– oder als digitale Version für 9 Franken erhältlich. www.switzerlandtravelcentre.ch/scp

Reisen, erleben – und profitieren Wer auf seinem Grand Tour Road Trip das handliche Büchlein «Swiss Coupon Pass» dabei hat, kann auf der Rundreise durch die Schweiz von 100 Angeboten nach dem Muster «2 für 1» profitieren. Ob Ausflüge mit Bergbahnen, touristische Führungen oder kulinarische Höhepunkte; die attraktiven Coupons bieten eine grosse Auswahl an Attraktionen. Wer alles kompakt auf dem Smartphone haben will, kann sich den Pass auch digital aufs iPhone oder Android-Gerät laden. Und wenn Sie nur für einen Kurztrip unterwegs sind, wählen Sie zwischen dem Kauf einer einzelnen, 3, 6 oder allen 11 Destinationen. Der Swiss Coupon Pass ist als Büchlein für Fr. 49.– oder als digitale Version für 9 Franken erhältlich. www.switzerlandtravelcentre.ch/scp

HO

«Durch diese hohle Gasse muss er kommen.» Diesen Spruch kennt jedes Kind. Und die Geschichte von Wilhelm Tell und Gessler wohl auch. Doch mal ehrlich: Wer kennt sie, diese Hohle Gasse? Wir schwenken in Küssnacht am Rigi von der Grand-Tour-Route ab und wollen sie endlich sehen und durchschreiten. Zwar ist sie so ganz ursprünglich auch nicht mehr. Anno 1935/37 hat man den Hohlweg nach früherem Aussehen wieder instand gestellt. So lauschig die Hohle Gasseheute auch wirkt, man kann sich die Begegnung der beiden Kontrahenten in dieser Gasse mit den bemoosten Steinbrocken sehr wohl vorstellen. Eine schöne Geschichtslektion, die man sich gut einprägen kann.

Schon bei unserem Start in Luzern liessen wir uns von der Geschichtsschreibung leiten und haben einige Musts der Leuchtenstadt besucht: Das Löwendenkmal und gleich daneben das Bourbaki-Rundgemälde am Löwenplatz. Zurück entlang dem Seeufer biegen wir in die Altstadt ein, bewundern die herrlich bemalten Fassaden und flanieren weiter bis zur Spreuer-Brücke. Sie steht etwas im Schatten der Kapellbrücke, ist aber mit ihren 67 Bildtafeln mit Motiven des Totentanzes ebenso fotogen. Von hier aus ist es nur ein Sprung ins Bruchquartier, Luzerns hippem Szeneviertel mit viel Kultur und lokalem Handwerk. Danach noch schnell zu den Musegg-Türmen. Peinlich, von denen hatten wir noch nie etwas gehört.

Alsdann fahren wir von Luzern «gäge Weggis zue» durch die anmutige, hügelige Landschaft mit den blühenden Obstbäumen. Die Grand Tour of Switzerland macht einen Schwenker durch den Ferienort mit der mediterranen Vegetation, die hier schon Wochen weiter ist als anderswo. Kein Wunder, bezeichnete der amerikanische Schriftsteller Mark Twain Weggis einst als den «most charming place», den er je gesehen habe. Es gibt auf dem weiteren Weg Richtung Gersau manche Aussicht, die man unbedingt abknipsen möchte. Wir holen es nach auf der Fähre nach Beckenried. Es sind zwar nur drei Autos auf dem Schiff, das leider nicht allzu häufig fährt (unbedingt vorher den Fahrplan konsultieren!), dennoch gibt es ein kleines Gerangel, um ein Bild vom Grand-Tour-Foto-Spot auf dem Oberdeck. Diese Spots stehen entlang der Route an Orten mit besonders schöner Aussicht.

 Wo die Moderne auf die Ur-Schweiz trifft: Luzern bietet viel Kultur und Lifestyle.

Wo die Moderne auf die Ur-Schweiz trifft: Luzern bietet viel Kultur und Lifestyle.

Schweiz Tourismus/Ricardo Perret

Blick auf das Rütli

Bevor die Autos im 9,3 Kilometer langen Seelisberg-Tunnel verschwinden, schlagen wir den Wegweiser Richtung Emmetten ein und machen uns auf zur Wiege der Eidgenossenschaft: zum Rütli. Nach einigen Kehren hinauf in den Ferienort gondeln wir weiter bis nach Seelisberg. Lustig, unsere beiden Mitfahrer auf der Fähre haben das Gleiche vor. Es scheinen ebenfalls Grand Tourer zu sein. Jedenfalls werden wir uns später noch einige Male kreuzen und uns mit einem Schmunzeln verschwörerisch zunicken. Oben angekommen, geht’s zu Fuss weiter. Gerne hätten wir die Wanderung hinunter aufs Rütli gemacht, wo anno 1. August 1291 die drei Abgesandten aus Uri, Schwyz und Unterwalden den ewigen Bund schlossen. Aber die Zeit drängt. Dafür nehmen wir uns ein anderes Highlight vor und spazieren vom Seelisberger Oberdorf zum Aussichtsbalkon «Marienhöhe ». Von diesem Punkt aus hat man genau den Blick auf die Landschaft mit Vierwaldstättersee, Rütli und die beiden Mythen wie sie das Gemälde von Charles Giron im Nationalratssaal im Bundeshaus in Bern zeigt – nur ohne Fisch und Engel.

Nun aber schleunigst nach Altdorf zu Wilhelm Tell. Wir spüren unserem Nationalhelden auf dem Geländespiel «Tatort Tell» nach (siehe unten). Und noch mehr Tell gibt’s gleich einige Kilometer weiter. Dazu machen wir auf der stark befahrenen Axenstrasse immer wieder einen Zwischenhalt und gehen ein paar Schritte auf dem «Weg der Schweiz», der 1991 für das 700-Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft angelegt wurde. Und so kommen wir auch noch an der Tellsplatte vorbei, wo sich der Freiheitskämpfer mutig mit einem rettenden Sprung aus dem Boot des Landvogts Gessler in Sicherheit gebracht hatte.

Die Grand Tour of Switzerland führt weiter durch Brunnen direkt am Victorinox Visitor Center vorbei, wo man im Museum alles über das Swiss Army Knife erfahren könnte. Doch wir mögen uns nicht in die Schlange stellen und ziehen weiter Richtung Schwyz. Weil wir den Wegweiser verpassen, fahren wir eine Ehrenrunde durch das hübsche Städtchen, vorbei an den herrschaftlichen Gebäuden und den historischen Wandmalereien am Rathausplatz.

 Durch diese hohle Gasse kam er einst: In Küssnacht wird das historische Wissen getestet.

Durch diese hohle Gasse kam er einst: In Küssnacht wird das historische Wissen getestet.

Silvia Schaub

Danach steigt die Strasse an Richtung Sattel, vorbei an Ecce Homo. Ja, so nennt sich dieser Weiler tatsächlich, dessen Name auf seine barocke Kapelle mit einem Andachtsbild dieses Namens zurückgeht. Hier soll es im 17. Jahrhundert einen Grenzstreit gegeben haben, der den Schriftsteller Meinrad Inglin zur Novelle «Tod des Schirmflickers» angeregt hat. Und diese dann von Regisseur Xavier Koller unter dem Titel «Das gefrorene Herz» verfilmt wurde.

Oben angekommen, wählen wir die Abzweigung nach Morgarten, um ein weiteres Stück Schweizer Geschichte zu erleben. Erst 2015 wurde eingangs des Dorfes bei der Schlachtkapelle ein Informationszentrum eröffnet. Leider ist es nur jeweils am ersten ganzen Wochenende im Monat offen. Aber wir bekommen am und um das Gebäude herum trotzdem ein paar Informationen rund um die Schlacht der jungen Eidgenossen im Jahr 1315.

Die Duz-freundlichste Gegend

Bei der Talstation Hochstuckli hüpfen wir in die Drehgondel hinauf zum Mostelberg. Lustig, mal nicht den Kopf in alle Richtungen drehen zu müssen, sondern einfach geradeaus zu schauen und immer wieder einen anderen Ausblick zu erhalten. Oben fragen wir nach dem Sky Walk. «Det abe muesch gaa, gsesch?», sagt der gesprächige Bahnmitarbeiter. Aha, sind wir da im Duzis-Land? Schon zuvor beim Besteigen sind wir mit ein paar Einheimischen ins Gespräch gekommen, die uns ebenfalls gleich das Du anboten. Etwas bammelig ist uns schon auf der längsten Hängebrücke der Schweiz. Vor allem am Anfang und am Ende wackelt die 374 Meter lange Brücke bedenklich, netterweise aber nicht in der Mitte.

Als wir wieder festen Boden unter den Füssen haben, ziehen wir weiter über das wunderbare Hochmoor von Rothenthurm Richtung Zürichsee. Schon von Schindellegi her haben wir einen schönen Blick über den See. Bei Pfäffikon geht’s dann über den Seedamm nach Rapperswil. Das hübsche Städtchen mit dem Schlosshügel ist immer einen Besuch wert. Beim Zwischenhalt an der Uferpromenade fühlt man sich sogleich wie in den Ferien. Dabei ist man nur rund eine halbe Stunde vom Etappenziel Zürich entfernt.

Weitere Informationen auf
MySwitzerland.com/grandtour

 Das Tell-Denkmal in Altdorf.

Das Tell-Denkmal in Altdorf.

Schweiz Tourismus/Jan Geerk

Die Akte «Tell»

Bei der Tellskapelle in Bürglen passierte es. Nein, nicht der Mord, sondern mein Denkfehler. Ich konnte das Rätsel auf der «Tatort Tell»-Tour nicht lösen – und musste damit meine Ambitionen zum Hauptkommissar begraben. Bis dahin war alles ganz glatt verlaufen. Fast jedenfalls. Beim Tourismusbüro in Altdorf hatte ich die nötigen Utensilien für das Geländespiel «Tatort Tell» in Empfang genommen: Spielplan, Tatort-Karten, Kommissar-Ausweis und einen coolen Lederrucksack, gefüllt mit allem, was ein richtiger Kommissar braucht: Handspiegel UV-Lampe, Lupe, Magnet, Polarisationsfolie und noch ein paar Dinge mehr. Eigentlich fehlte nur noch der helle Trenchcoat, damit ich mich wie der wahrhaftige Columbo gefühlt hätte.

15 Stationen fürs Allgemeinwissen

Dann ging es los zu den Hauptschauplätzen von Wilhelm Tells Wirken. Da man dem Nationalhelden im Urnerland ohnehin an fast jeder Ecke begegnet, wollte ich mittels des Geländespiels «Tatort Tell» mehr über ihn erfahren. Auf 15 Stationen wird den Mitspielern die Akte «Tell» Schritt für Schritt dargelegt. Dazu müssen sie an jedem Tatort Rätselfragen mit den zur Verfügung gestellten Hilfsmitteln lösen. Etwas Zeit braucht man allerdings dafür. Die Kurzvariante in Altdorf und Bürglen nimmt rund drei Stunden in Anspruch. Die Zusatzschlaufe zur Tellsplatte zwischen Flüelen und Sisikon dauert nochmals so lange.

Beim Tellspielhaus führte mich also die hellrosa Karte erst mal auf die Spur der drei Eidgenossen aus Uri, Schwyz und Unterwalden, die auf dem Rütli den Schwur besiegelten. Genau richtig baute ich mir mit dem Becher aus dem Rucksack eine Art Lautsprecher und kniete mich vor das Bänklein, um den drei Herren aus Uri, Schwyz und Unterwalden zu lauschen. Die Leute auf dem Platz staunten nicht schlecht ob meines bizarres Treibens. Das war mir in jenem Moment ziemlich egal, Hauptsache, ich hatte auf dem Kommissar-Ausweis das richtige Feld freigerubbelt. Auch der nächste Posten beim Zentrumsmarkt ging noch locker. Aber am Telldenkmal stand ich erstmals ziemlich ratlos da. Wo nur hatte sich das«Tatort Tell»-Signet versteckt, das mir weiterhelfen sollte? Vielleicht weiss die Kioskfrau mehr? «Versuchen Sie es mal im Türmli», empfahl sie. Und tatsächlich, gleich hinter dem Denkmal stand die Tür zum Turm offen. Unter der Treppe entdeckte ich das Schild, öffnete das Geheimfach mit dem Schlüssel und konnte anschliessend da Rätsel lösen. Ein weiterer Kommissar-Hut! Auch einen Stock höher fand ich die richtige Lösung.

«Wo ist Walterli?»

Anschliessend ging es mit dem Postauto Richtung Bürglen, Tells Heimatdorf. Dort warteten noch weitere Abenteuer – und zu meiner Überraschung auch noch weitere Themenwege. Etwa die Schnitzeljagd «Wo ist Walterli?» oder der Tell-Lehrpfad. So allmählich bekam ich anhand der farbigen Karten die ganze Legende um Wilhelm Tell wieder in Erinnerung gerufen. Ein witziges und lehrreiches Spiel, das auch für Erwachsene nicht immer ganz einfach zu lösen ist. Ja, und dann geschah eben mein Denkfehler bei der Tellskapelle, der mein Schicksal besiegelte.

www.uri.info/tatort-tell

Greulich Design & Lifestyle Hotel****, Zürich
Im trendigen Kreis 4 in Zürich liegt das Design & Lifestyle Hotel Greulich. Das Hotel ist mit 28 Zimmern, einem Café mit Boulevard sowie einer Bar und Cigar-Lounge ausgestattet. Im ruhigen Birkenhain trifft pulsierendes Stadtleben auf Erholung pur. Das hauseigene Café Herman’s Wohnzimmer ist der unkomplizierte Ort zum Frühstücken, Mittagessen, Lesen oder Anstossen.

www.greulich.ch

 Chic: Greulich Design & Lifestyle Hotel in Zürich.

Chic: Greulich Design & Lifestyle Hotel in Zürich.

Mark Niedermann

Diese Woche zu gewinnen:
1 Übernachtung für 2 Personen im Design-Doppelzimmer inkl. Frühstück.
Gültigkeit bis 3.2.2020

Teilnahmeschluss:
Donnerstag, 11. Mai 2017, 12 Uhr.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind volljährige, handlungsfähige Personen. Minderjährige dürfen mit Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehrfache Teilnahmen sowie Teilnahmen von Mitarbeitern von Schweiz Tourismus oder Partnern und deren Familienangehörige werden nicht berücksichtigt. Die Preise sind nicht übertragbar und werden nicht in bar ausbezahlt. Die Gewinner werden aus den korrekten Antworten ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Schweiz Tourismus behält sich das Recht vor, Teilnehmer vom Wettbewerb auszuschliessen, Mehrfacheinträge zu löschen oder den Wettbewerb abzubrechen, wenn Unstimmigkeiten vorliegen oder wenn der Verdacht auf technische Manipulationen besteht. Die Abwicklung von Reisegewinnen erfolgt direkt zwischen dem Gewinner und dem Wettbewerbspartner, jegliche Gewährleistung und Haftung durch Schweiz Tourismus ist ausgeschlossen. Gewisse Sperrzeiten bleiben den Wettbewerbspartnern vorbehalten. Die An- und Abreise zum Ausgangspunkt der Reise (Flughafen, Bahnhof etc.) erfolgt auf Kosten des Gewinners, soweit nicht anders im Gewinnspiel angegeben. Gleiches gilt auch für sämtliche Kosten, die während der Reise entstehen (Minibar etc.). Besteht der Preis nur aus Hotelübernachtungen, trägt der Gewinner sämtliche Reise- und Zusatzkosten selber. Ihre E-Mail-Adresse wird von Schweiz Tourismus und allfälligen Gewinnspielpartnern für den Versand von elektronischen Newsletters benutzt, die Sie jederzeit abbestellen können. Ihre persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Es gilt ausschliesslich schweizerisches Recht.

Schweiz Tourismus, Tödistrasse 7, CH-8002 Zürich.