ST.GALLER STADT-TICKER
Jung-FDP fordert Testoffensive an Kantis +++ Handballerinnen im Cup eine Runde weiter +++ Glückliches 1:1 für den SC Brühl +++ Wo die Störche brüten

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Sonntag, 11. April - 20:17 Uhr

St.Galler Jungfreisinnge fordern eine Testoffensive an kantonalen Schulen: Damit Präsenzunterricht und Schulanlässe möglich bleiben

(pd/vre) Die Jungfreisinnigen fordern das Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen und Regierungspräsident Bruno Damann (CVP) in einer Mitteilung auf, eine Testoffensive an den kantonalen Schulen zu starten. Damit will die Jungpartei die Weiterführung des Präsenzunterrichtes sicherstellen und klassenübergreifende Anlässe ermöglichen. Das Ziel müsse sein, Abschlussfeiern «in einem sicheren Rahmen würdig» durchführen zu können, heisst es in der Mitteilung.

Viele Schülerinnen und Schüler der kantonalen Schulen sähen sich derzeit «mit unzähligen Absagen von Veranstaltungen und ausserschulischen Aktivitäten konfrontiert». Das führe zu Perspektivlosigkeit und was diese auslösen könne, sei in den vergangenen Wochenenden in der Stadt St.Gallen sichtbar geworden, schreiben die Jungfreisinnigen.

Mit einer Testoffensive wollen die St.Galler Jungfreisinnigen den Präsenzunterricht an kantonalen Schulen sicherer und Schulanlässe unter anderem für Maturanden möglich machen.

Mit einer Testoffensive wollen die St.Galler Jungfreisinnigen den Präsenzunterricht an kantonalen Schulen sicherer und Schulanlässe unter anderem für Maturanden möglich machen.

Bild: Nadia Schärli
(17.8.2020)

Schülerinnen und Schüler der kantonalen Gymnasien seien bereit, sich bei Massentests an den Schulen zu beteiligen. Mit Massentests könnten asymptomatische Fälle an den Schulen rasch und einfach festgestellt und mit Hilfe des Contact Tracing weitere Fälle vermieden werden, wird in der jungfreisinnigen Mitteilung Oliver Wick, Vizepräsident der Jungpartei und selber Schüler der Kantonsschule am Burggraben, zitiert.

Für eine rasche Rückkehr zum gewohnten Alltag ist für die St.Galler Jungfreisinnigen die Impfung zentral. Deshalb fordern sie, dass alle möglichen Anstrengungen unternommen würden, um rasch Fortschritte beim Impfen der Bevölkerung zu erzielen. Und sobald die Impfung allen Bevölkerungsgruppen zugänglich gemacht worden sei, müssten dann sämtliche Anti-Corona-Massnahmen sofort aufgehoben werden, heisst es in der Mitteilung der Jungfreisinnigen.

Sonntag, 11. April - 19:09 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl sind im Cup eine Runde weiter: Beide Teams meistern ihre Aufgabe bravourös und siegen klar

(pd/vre) Beide Teams des LC Brühl, die im Schweizer Cup der Handballfrauen noch mittun, haben am Wochenende gewonnen. Die Frauen der Premium League sicherten sich mit 26:41 einen klaren Sieg gegen die Zweitliga-Mannschaft der SG HV Olten. Die Frauen des Teams LC Brühl Handball II wiederum besiegte am Samstag die Köniz Cats gleich mit 19:33.

Am Samstagabend wurden in Zug gleich auch die Halbfinal-Begegnungen im Schweizer Handballcup der Frauen ausgelost. Das Fanionteam des LC Brühl trifft zu Hause auf den LK Zug, die zweite Mannschaft der St.Gallerinnen spielt daheim gegen die Spono Eagles.

Spielerinnen des ersten Teams des LC Brühl Handball. Beide Brühler Teams sind im Schweizer Handballcup der Frauen eine Runde weiter.

Spielerinnen des ersten Teams des LC Brühl Handball. Beide Brühler Teams sind im Schweizer Handballcup der Frauen eine Runde weiter.

Bild: LCB Handball

Zwischen der zweiten Brühler Equipe und den Spono Eagles, den Titelhalterinnen von 2019, treffen damit ausgerechnet jene Teams aufeinander, die vor einem Jahr im Cupfinal gestanden hätten. Das Endspiel musste damals wegen der Coronpandemie abgesagt werden.

Die Halbfinals des Handballcups der Frauen müssen bis 24. April ausgetragen werden. Der Cupfinal-Tag mit den Endspielen in allen vier Kategorien findet am Samstag, 8. Mai, in Gümligen bei Bern statt. Die Übersicht über den Schweizer Cup ist im Internet zu finden.

Sonntag, 11. April - 14:59 Uhr

SC Brühl spielt 1:1 unentschieden gegen die AC Bellinzona: Brühler gleichen in den Schlussminuten noch aus

(pd/vre) Mit dem späten Ausgleichstreffer in der 86. Minute zum 1:1 holte sich der SC Brühl am Samstag gegen die AC Bellinzona einen wertvollen Auswärtspunkt im Kampf um die begehrten acht ersten Plätze in der Promotion League. Diese berechtigen zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde und den Kampf um die drei Freilose für die erste Runde im Schweizer Fussballcup. Die restlichen Teams machen den Absteiger unter sich aus. Derzeit liegt der SC Brühl auf dem sechsten Tabellenplatz, wobei der Abstand vom dritten auf den neunten Platz gerade zwei Punkte ausmacht.

Die Spieler des SC Brühl konnten ihre Überlegenheit in der ersten Halbzeit gegen die AC Bellinzona nicht in Tore ummünzen.

Die Spieler des SC Brühl konnten ihre Überlegenheit in der ersten Halbzeit gegen die AC Bellinzona nicht in Tore ummünzen.

Bild: SCB (10.4.2021)

Die Kronen gingen am Samstag gegen die AC Bellinzona konzentriert ans Werk und dominierten die erste Halbzeit klar. Die gewählte Taktik, die etwas überalterten Tessiner (mit Ex-St.Galler Russo in ihren Reihen) mit viel Laufarbeit unter Druck zu setzen, ging auf. Bellinzona hatte ausser bei Eckbällen kaum eine Torchance. Doch auch die Kronen verpassten es in Führung zu gehen, weil sie aus keine ihrer vier Abschlussmöglichkeiten in einen Treffer verwandeln konnten. Die grösste Möglichkeit vergab kurz vor der Pause Lirim Shala mit einem zu schwachen Schuss auf den Torhüter.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte die erste Chance den Gästen. Nicola Eberle verpasste es aber trotz Überzahl von drei gegen zwei, den Pass zu den freistehenden Mitspielern rechtzeitig zu spielen. So kam es, dass die Tessiner entgegen dem Spielverlauf in der 61. Minute die bis anhin einzige Möglichkeit gleich zur 1:0-Führung nützten. Patrick Rossini köpfelte die herrliche Flanke von Facchinetti ins Tor. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Partie immer ruppiger; sieben Verwarnungen waren die logische Folge. Mit Guarino kam bei den Tessinern auch noch ein Ex Brühler zum Einsatz.

Beide Torhüter hielten ihre Teams am Samstag durch gekonnte Paraden im Spiel.

Beide Torhüter hielten ihre Teams am Samstag durch gekonnte Paraden im Spiel.

Bild: SCB (10.4.2021)

In der 67. Minute hielt Brühls Torhüter Leite mit einer herrlichen Parade die Gäste weiterhin im Spiel. Sonst drückten die Kronen immer vehementer auf den Ausgleich. Die schönste Aktion des Spiels wurde aber nicht mit einem Tor belohnt. Der eingewechselte Darko Anic traf mit einer Direktabnahme aus der Drehung heraus genau ins Lattenkreuz, doch der Tessiner Goali lenkte den Ball noch zur Ecke. In der 86. Minute erzielte Aussenverteidiger Sanijel Kucani mit einem satten Flachschuss doch noch den hochverdienten Ausgleich. In der Nachspielzeit bekamen die Brühler nach einem kurzen Aussetzer beinahe noch ein zweites Tor, so dass letztlich alle mit dem Unentschieden zufrieden sein durften.

Sonntag, 11. April - 14:30 Uhr

Ein lohnendes Ausflugsziel ennet dem Ricken: Wo der Weissstorch seine Jungen aufzieht

(vre) Auch wenn man kein eingefleischter Vogelfreund ist, lohnt sie immer einen Ausflug, die Storchenkolonie von Uznach. Hier halten sich das ganze Jahr über zwischen 30 und 40 Weissstörche auf. Derzeit kann man die Vögel schon an der Zürcher Strasse in Gehdistanz zum Bahnhof Uznach dabei beobachten, wie sie sich aufs Brutgeschäft vorbereiten. Dass sie die stark befahrene Hauptachse dabei nicht wirklich zu stören scheint, ist nur eine der Überraschungen, auf die man hier stösst.

Der Storch ist heute eines der Wahrzeichen von Uznach. Die ganzjährig besetzte Storchenkolonie wird von einem Verein betreut. Ihm gehören rund 400 Mitglieder an. Angeboten werden von ihm nicht nur Führungen für Gruppen, er betreibt auch eine Livekamera, mit deren Hilfe man den Störchen bequem per Internet von zu Hause aus in die Nester schauen kann. Ein Besuch in Uznach, bei den Störchen an der Zürcher Strasse oder auch in der Storchenstation im Zübli, lässt sich gut mit einer Velotour im Linthgebiet und am oberen Zürichsee kombinieren.

Samstag, 10. April - 16:56 Uhr

Verlängerte Öffnungszeiten im Hallenbad Blumenwies in den Frühlingsferien - weiterhin nur für Kinder und Jugendliche

(sk/vre) Während den Frühlingsferien können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen neun und zwanzig Jahren im Hallenbad Blumenwies von verlängerten Öffnungszeiten profitieren. Das Hallenbad öffnet gemäss Newsletter der Stadt von Montag bis Freitag bereits um 10 Uhr und bleibt bis 20 Uhr offen. Am Samstag und Sonntag kann von 10 Uhr bis 16 Uhr geplanscht werden.

Die städtischen Hallenbäder sind derzeit nur für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen neun und zwanzig Jahren geöffnet.

Die städtischen Hallenbäder sind derzeit nur für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen neun und zwanzig Jahren geöffnet.

Bild: Peter Käser
(23.9.2015)

Allerdings: Profitieren vom Angebot können nur Kinder und Jugendliche. Wegen der Coronapandemie bleibt das Hallenbad Personen mit Jahrgang 2000 und älter weiterhin nicht zugänglich. Kinder und Jugendlichen müssen sich eigenständig im Bad aufhalten können; Begleitpersonen sind gemäss Newsletter der Stadt ausdrücklich nicht erlaubt sind. Für den Eintritt muss ein Ausweis (ID oder Schülerausweis) vorgewiesen werden.

Und übrigens: Das Eissportzentrum Lerchenfeld ist bereits geschlossen. Die nächste Eissaison startet am Samstag, 4. September.

Samstag, 10. April - 16:33 Uhr

Nationalliga A im Badminton: Die Saison wird verkürzt fortgesetzt, derzeit spielt St.Gallen zu Hause gegen den BC Zürich

(pd/vre) Swiss Badminton hat entschieden, dass die Hinrunden-Spiele in der Nationalliga A fortgesetzt werden. Dieses Wochenende geht es für den BV St.Gallen-Appenzell bereits wieder los: Derzeit ist ein Heimspiel gegen den BC Zürich im Gang. Publikum ist dabei immer noch nicht zugelassen. Das laufende wie auch die anderen Spiele können aber im Liveticker im Internet und im Livestream auf Facebook verfolgt werden.

Die Nationalliga A im Badminton nimmt ihren Spielbetrieb dieses Wochenende wieder auf. Der BV St.Gallen-Appenzeller ist dabei ebenfalls im Einsatz.

Die Nationalliga A im Badminton nimmt ihren Spielbetrieb dieses Wochenende wieder auf. Der BV St.Gallen-Appenzeller ist dabei ebenfalls im Einsatz.

Bild: BVSGA/
Kurt Frischknecht

Weiter geht's für den BV St.Gallen-Appenzell bereits morgen Sonntag, 12 Uhr, auswärts gegen den BC Yverdon-les-Bains. Und bereits eine Woche später wird am Samstag, 17. April, 14 Uhr, das letzte Hinrunden-Spiel der St.Galler gegen den BC La Chaux-de-Fonds ebenfalls ein Heimspiel sein. Das Abschneiden in der Hinrunde entscheidet für die einzelnen Teams über die Qualifikation für die Playoffs oder den Beginn der Sommerpause.

Samstag, 10. April - 16:10 Uhr

Der Acrevis-Hauptsitz am St.Galler Marktplatz. Niederlassungen hat die Regionalbank zudem in Gossau, Wil, Bütschwil, Rapperswil, Wiesendangen, Pfäffikon SZ und Lachen SZ.

Der Acrevis-Hauptsitz am St.Galler Marktplatz. Niederlassungen hat die Regionalbank zudem in Gossau, Wil, Bütschwil, Rapperswil, Wiesendangen, Pfäffikon SZ und Lachen SZ.

Bild: PD/Acrevis

Generalversammlung der Bank Acrevis: Erfolgreiches Geschäftsjahr und personelle Wechsel an der Spitze

(pd/vre) Wegen der Coronapandemie ist die Generalversammlung der Bank Acrevis vom Freitag wieder als rein statutarische Versammlung durchgeführt worden. 5'378 Aktionärinnen und Aktionäre mit 195'157 Aktien hatten schriftlich per Post oder neu digital über ein E-Voting-Portal ihre Weisungen zur Stimmabgabe erteilt. Dies entspricht gemäss Acrevis-Mitteilung 53,5 Prozent des Aktienkapitals.

Stephan Weigelt, der neue Verwaltungsratspräsident der Bank Acrevis.

Stephan Weigelt, der neue Verwaltungsratspräsident der Bank Acrevis.

Bild: PD/Acrevis

Die Generalversammlung war geprägt von einem personellen Wechsel: Verwaltungsratspräsident Markus Isenrich gab sein Amt an Stephan Weigelt weiter. Die zurücktretende Verwaltungsrätin Suzanne Gut wurde verabschiedet, Michèle Mégroz und Marcel Föllmi wurden neu in den Verwaltungsrat gewählt. Stephan Bärlocher und Christoph Meier (Vizepräsident) wurden für eine dreijährige Amtsdauer als Mitglieder des Verwaltungsrats bestätigt.

Die Bank Acrevis hat ein gutes Geschäftsjahr 2020 hinter sich: Der Geschäftserfolg stieg um 3,8 Prozent auf 25,6, der Reingewinn um 5 Prozent auf 20,5 Millionen Franken. 20 von 24,5 Millionen Franken Bilanzgewinn werden den freiwilligen Gewinnreserven zugewiesen. 700'000 Franken werden als ordentliche Dividende ausgeschüttet. 3,8 Millionen auf die neue Rechnung vorgetragen. Die GV genehmigte auch die Dividende von 37 Franken pro Aktie. Darin eingeschlossen ist gemäss Mitteilung eine Jubiläumsdividende fürs Zehnjährige von drei Franken.

Zehn Jahre alt

Feste, Spenden und gemeinnützige Arbeit zum Jubiläum

(pd/vre) Die Bank Acrevis wird heuer zehn Jahre alt. Sie ist 2011 aus dem Zusammenschluss der Bank CA St.Gallen AG und der Swissregiobank AG entstanden. Das Zehn-Jahr-Jubiläum will die Bank in den kommenden Monaten feiern. Wenn es die Coronapandemie zulässt, finden im Herbst an allen acht Acrevis-Standorten zwischen Boden- und Zürichsee öffentliche Jubiläumsanlässe statt.

Im Umfeld ihrer acht Niederlassungen wird die Bank Acrevis zudem wohltätige Institutionen und gemeinnützige Projekte mit 16 Jubiläumsspenden von insgesamt 80'000 Franken unterstützen. Jurys küren dafür pro Niederlassung zwei Empfängerinnen oder Empfänger von jeweils 5'000 Franken. Als GV-Spende gehen zudem pro «teilnehmender» Aktionärin und «teilnehmendem» Aktionär fünf Franken, insgesamt 12'000 Franken, ans Behinderten-Wohnheim Höfli in Wangen SZ.

Als dritte Jubiläumsaktivität werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Acrevis im laufenden Jahr ganz handfest tätig: Jede Niederlassung und jedes der Marktgebiete wird gemäss Mitteilung während zehn Tagen soziale Engagements zugunsten der Allgemeinheit erbringen. Infos zu Anlässen, Spenden und sozialen Engagements finden sich im Internet. Dort sind auch Bewerbungen für Jubiläumsspenden möglich.

Samstag, 10. April - 15:29 Uhr

Der Olma-Campingplatz ist wieder offen: Acht Stellplätze für Wohnmobile

(vre) Fast unbemerkt hat vor einer Woche der Olma-Campingplatz wieder eröffnet. Im Messeareal werden zwischen 1. April und 5. September dort, wo sonst die legendären Rennsäuli unterwegs sind, wieder acht Stellplätze für Wohnmobile angeboten. Nach längerer politischer Diskussionen über das fehlende Angebote in diesem Bereich in St.Gallen waren die Olma-Messen im vergangenen Sommer erstmals in diese Lücke gesprungen.

Blick auf die Wohnmobil-Stellplätze neben der Arena im St.Galler Messeareal.

Blick auf die Wohnmobil-Stellplätze neben der Arena im St.Galler Messeareal.

Bild: PD/Olma

Das Gelände der Olma-Messen am östlichen Rand der Innenstadt ist tatsächlich ein guter Ausgangsort, um Stadt und Region St.Gallen zu erkunden. Die Museen im Stadtpark liegen in Gehdistanz, das historische Zentrum, der Stiftsbezirk und auch die Hügel rund um die Stadt sind von hier aus gut mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen.

Mit dem Einzug des schönen Wetters und den irgendwann mit Sicherheit erfolgenden Lockerungsmassnahmen der Anti-Corona-Regeln dürfte die Nachfrage nach den Olma-Stellplätze für Wohnmobile wieder anziehen. Ob das Angebot diesmal wegen der grösseren Bekanntheit intensiver genutzt wird als vor einem Jahr muss sich noch weisen. Das Echo der Gäste aufs Angebot war 2020 positiv. Bei den Belegungszahlen gab's mit 148 Übernachtungen in elf Wochen aber doch noch einige Luft nach oben.

Detaillierte Informationen zu den Wohnmobil-Stellplätzen auf dem Olma-Areal gibt's im Internet.

Freitag, 9. April - 16:39 Uhr

Gratis-Schnelltests für zu Hause sind derzeit Mangelware

Momentaufnahme. Es war absehbar. Und wer am Freitag bei der Apotheke seines Vertrauens noch Gratis-Schnelltests für zu Hause holen wollte, bekam es auch schon zu spüren: Der Run auf die Testsets war so gross, dass etliche Apotheken in Stadt und Region - etwa die Rathaus-Apotheke am St.Galler Bahnhofplatz - keine mehr vorrätig haben. Nachschub dürfte es nächste Woche wieder geben.

Momentaufnahme. Es war absehbar. Und wer am Freitag bei der Apotheke seines Vertrauens noch Gratis-Schnelltests für zu Hause holen wollte, bekam es auch schon zu spüren: Der Run auf die Testsets war so gross, dass etliche Apotheken in Stadt und Region - etwa die Rathaus-Apotheke am St.Galler Bahnhofplatz - keine mehr vorrätig haben. Nachschub dürfte es nächste Woche wieder geben.

Bild: Jolanda Riedener
(9.4.2021)
Freitag, 9. April - 16:02 Uhr

Coronabulletin I: Zahl der neuen Fälle steigt wieder an, Kapazitäten in den Spitälern sind aber ausreichend

(SK/vre) Auch im St.Gallischen ist diese Woche die Zahl der neuen Coronafälle angestiegen. Diese Entwicklung sei angesichts der erhöhten Testaktivitäten zu erwarten gewesen, heisst es im kantonalen Coronabulletin für die vergangenen sieben Tage. Insgesamt wurden in dieser Woche 8'410 Tests durchgeführt, wovon 578 oder 8,7 Prozent positiv ausfielen. In der Vorwoche waren auf 10'114 Tests 617 oder 11,6 Prozent positiv ausgefallen.

Die Warnpalakte der Aktion «Stop Corona» sind auch im St.Galler Stadtbild - wie hier auf der Kreuzbleiche - immer noch überall präsent.

Die Warnpalakte der Aktion «Stop Corona» sind auch im St.Galler Stadtbild - wie hier auf der Kreuzbleiche - immer noch überall präsent.

Bild: Reto Voneschen
(6.4.2021)

Ansteckungen mit Covid-19 erfolgen im Kanton St.Gallen immer noch vorwiegend in der Familie oder im privaten Umfeld. Während die Mutationen des Coronavirus in der Vorwoche zwischen 40 und 50 Prozent der Fälle ausmachten, fehlen diese Zahlen ab dieser Woche: Auf Weisung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) würden positiv Getestete nicht mehr auf Mutationen geprüft, heisst es im Coronabulletin.

In den vergangenen sieben Tagen mussten 15 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 hospitalisiert werden; das ist eine Person weniger als in der Vorwoche. Zudem waren in den vergangenen sieben Tagen sechs neue Coronatote zu verzeichnen; in der Vorwoche waren es nur zwei gewesen. Die Auslastung des Contact Tracing wird derzeit im Bulletin als «mittel» bezeichnet. 1'715 Indexfälle sind derzeit im Kanton in Isolation, 895 Kontaktpersonen in Quarantäne (Vorwoche: 1'695 Indexfälle und 891 Kontaktpersonen).

Freitag, 9. April - 15:45 Uhr

Coronabulletin II: Über 100'000 Impfungen vorgenommen - Kanton St.Gallen hat aufgeholt und liegt jetzt im Mittelfeld

(SK/vre) Bis und mit Mittwoch sind im St.Gallischen 106'324 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Das ist dem Internetauftritt des Kantons zu entnehmen. Damit wurden bisher auf 100 Einwohnerinnen und Einwohner 20,81 Impfdosen verabreicht. Ausgeliefert wurden an den Kanton bisher 139'650 Impfdosen oder 27,34 pro 100 Einwohnerinnen und Einwohner.

Das anfängliche Impfschlusslicht St.Gallen liegt damit im Mittelfeld der 26 Kantone. Innerrhoden (21,76 verabreichte Impfdosen pro 100 Personen) und Ausserrhoden (21,51) liegen vor, der Thurgau (18,91) hinter St.Gallen. Die rote Laterne beim Impfen hat derzeit gemäss Grafik des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) der Kanton Zürich mit 241'096 Impfungen, was 15,66 Impfungen pro 100 Einwohnerinnen und Einwohnern entspricht. Am meisten geimpft wurde im Kanton Uri (24,2 Impfungen pro 100 Personen).

Stand der Anti-Corona-Impfaktion im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 7. April.

Stand der Anti-Corona-Impfaktion im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 7. April.

Grafik: Fachstelle Statistik Katon SG

Am meisten Impfungen vorgenommen haben im Kanton St.Gallen bisher die Arztpraxen mit insgesamt 65'859. Dahinter folgen die mobilen Impfteams mit 21'092 und die Spitäler mit 16'117. In den vier Impfzentren, die seit Anfang Woche in Betrieb sind, wurden bis und mit Mittwoch 3'256 Impfungen verabreicht. Diese Zahl sollte - natürlich abhängig von den Lieferungen des Impfstoffs - in den kommenden Wochen rapide ansteigen.

Im Kanton St.Gallen können sich Impfwillige weiterhin für die Warteliste der vier Impfzentren anmelden. Dies geschieht am einfachsten über den Internetauftritt des Kantons. Allgemeine Informationen zur Corona-Impfung finden sich zudem im Internet auf der Seite www.sg-impft.ch. Aktuell werden im Kanton St.Gallen Personen ab 65 Jahren geimpft.

Freitag, 9. April - 15:25 Uhr

Coronabulletin III: 1'193 Härtefallgesuche behandelt, 98 abgelehnt und 71,5 Millionen Franken ausbezahlt

(SK/vre) Bisher sind beim Kanton St.Gallen 1'465 Gesuche von Betrieben um Beiträge aus dem Härtefallfonds eingegangen. Die Gesuche betreffen - hochgerechnet - 8'391 Vollzeitstellen. Entschieden wurden bisher bereits 1'193 Gesuche; das sind 81 Prozent der eingegangenen Fälle. Abgelehnt wurden gemäss kantonalem Coronabulletin für die zurückliegende Woche 98 Gesuche. An Härtefallgeldern ausbezahlt wurden bisher 71,5 Millionen Franken.

Freitag, 9. April - 13:47 Uhr

Stadt St.Gallen vergibt acht Werkbeiträge im Gesamtwert von 80'000 Franken

(pd/rbe) Jedes Jahr unterstützt die Stadt St.Gallen mehrere Kulturschaffende, konkrete Projekte zu entwickeln und umzusetzen. In diesem Jahr vergibt die städtische Kulturförderung acht solcher Werkbeiträge im Wert von je 10'000 Franken an zehn Personen, wie es in einer Mitteilung heisst. Unterstützt werden sechs Einzelkünstlerinnen und Einzelkünstler sowie zwei Künstlerpaare.

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer der Künstler, die in diesem Jahr von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Der Musiker Bill Bühler (hier mit Sängerin Melanie Danuser von Mischgewebe) ist einer der Künstler, die in diesem Jahr von der Stadt St.Gallen einen Werkbeitrag erhalten.

Bild: Nik Roth
(4.6.2020)

Insgesamt hat die städtische Kulturförderung für die diesjährigen Werkbeiträge 41 Bewerbungen beurteilt. Davon stammten gemäss Mitteilung 20 aus der bildenden und angewandten Kunst, elf aus der Musik, vier aus Tanz und Theater, drei aus dem interdisziplinären Bereich, zwei aus der Literatur sowie eine aus dem Film. Und das sind die Preisträger:

  • Bill Bühler
    Der Pop- und Experimentalmusiker ist vom Duo Mischgewebe bekannt sowie als Sänger der Band The Harbs. Er studiert Komposition in Sound Arts an der Hochschule in Bern. Mit dem Projektbeitrag möchte er gemäss Mitteilung ein Konzeptalbum in Form einer Doppel-LP verwirklichen.
  • Marc Jenny
    Der Kontra- und E-Bassist spielt in den Formationen Kimm Trio, The Robots, Stimmsaiten und Knöppel. Mit dem Werkbeiträg plant Jenny, sein erstes Soloprogramm zu erarbeiten.
  • Rita Kappenthuler und Nathan Federer
    Die beiden bildenden Künstler arbeiten mit der Technik der Camera Obscura und haben dafür eine grosse Kamerabox gebaut. Mit dieser wollen sie zu Land und zu Wasser nach Island reisen und gemäss Mitteilung «mit der dortigen besonderen Lichtsituation arbeiten».
  • Jiri Makovec
    Der Fotograf und Filmemacher beobachtet gerne Alltagsszenen. Mit dem Werkbeitrag plant er, angelehnt an den Schweizer Film «Reisender Krieger» von Christian Schocher, filmische Ortserkundungen für eine Doku-Fiktion.
  • Karsten Redmann
    Der freie Autor arbeitet unter anderem im Organisationskomitee des St.Galler Literaturfestivals «Wortlaut» mit. Aktuell schreibt er an einem Roman über einen Menschen mit klar strukturiertem, getaktetem Alltag.
  • Nora Rekade
    Die Arbeiten der bildenden Künstlerin entstehen oft aus Erinnerungssplittern und Gedankenfragmenten, inspiriert zum Beispiel von einem Satz, einem Song oder einer Situation. Mit dem Werkbeitrag möchte Rekade ihre Arbeit auf grössere Formate und auf Leinwand weiterentwickeln.
  • Juliette Rosset
    Die Künstlerin und Musikerin hat bei einem Aufenthalt in Rom ihr Interesse für Keramik entdeckt. Mit dem Werkbeitrag wird gemäss Mitteilung «die künstlerische Qualität der keramischen Arbeiten Rossets anerkannt».
  • Linus Stiefel und Mindaugas Matulis
    Die zwei freischaffenden Künstler arbeiten mit verschiedensten Medien, Stiefel vor allem mit Video und Musik, Matulis mit Fotografien. Der Werkbeitrag unterstützt ihr gemeinsames Kunstprojekt «Mendog & Stevil», das Fotografie, Malerei, Performance und Musik vereint.
Freitag, 9. April - 12:09 Uhr

Auch die Fussballer des SC Brühl wollen wieder in die Meisterschaft starten: Zweiter Versuch in Bellinzona

(fm/vre) Diesen Samstag soll es nun klappen: Der SC Brühl startet in die Frühlingsrunde 2021 der Promotion League. Das Spiel gegen die AC Bellinzona findet im Tessin statt. Eigentlich hätte die Brühler bereits am Mittwoch vor Ostern wieder spielen sollen: Das Heimspiel gegen den FC Köniz musste dann aber kurzfristig abgesagt werden, weil ein Brühler Spieler im Trainingslager positiv auf Covid-19 getestet wurde. Der Rest des Teams, der im Lager war, hatte negative Tests, so dass Anfang Woche das Training wieder aufgenommen werden konnte.

Exakt am Tag des Spiels gegen die AC Bellinzona ist es ein halbes Jahr seit dem letzten Meisterschaftsspiel des SC Brühl her. Am 10. Oktober 2020 gab's eine 0:2-Heimniederlage gegen die Black Stars aus Basel.

Exakt am Tag des Spiels gegen die AC Bellinzona ist es ein halbes Jahr seit dem letzten Meisterschaftsspiel des SC Brühl her. Am 10. Oktober 2020 gab's eine 0:2-Heimniederlage gegen die Black Stars aus Basel.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (10.10.2020)

Nun also der erste «Ernstkampf» am Samstag gegen die AC Bellinzona. Die Tessiner, die vor zehn Jahren noch in der Super League spielten, belegen derzeit den 13. Platz der Promotion League und haben gerade einmal neun Punkte aus bisher zehn Spielen. Allerdings haben sie am Ostermontag den «Überflieger» der Promo League, Yverdon Sport, gefordert und ihm ein etwas überraschendes 1:1 abgerungen.

Über die Stärke Brühls lässt sich vor diesem ersten Meisterschaftsspiel nach exakt einem halben Jahr Spielpause wenig sagen. Zwar haben die Brühler in den Testspielen gute Leistungen und auch gute Resultate geliefert. Es steht jetzt aber zu befürchten, dass die Zwangspause über die Ostertage einiges an Formstärke wieder zunichte gemacht haben könnte. Anpiff im Stadio Comunale in Bellinzona ist am Samstag, 17.45 Uhr.

Freitag, 9. April - 11:55 Uhr
Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das neue Elektor-Duo Paraphon.

Michelle Zanivan und Yves Eggenberger sind zusammen das neue Elektor-Duo Paraphon.

Bild: PD

St.Galler Elektro-Duo Paraphon veröffentlicht erste Single - Das erste Album folgt diesen Sommer

(vpr/vre) Bisher mit der Indieband «Vie & We» unterwegs, setzen Yves Eggenberger und Michelle Zanivan aus St.Gallen nun zu musikalisch neuen Ufern über. Fortan zu zweit, unter dem neuem Namen Paraphon und im neuen Genre der elektronischen Musik veröffentlichen die beiden diesen heute Freitag ihre Debütsingle «Video Game».

Das Cover zur Single «Video Game».

Das Cover zur Single «Video Game».

Bild: PD

Auf die Single soll am 2. Juli das erste Album «Commercial Break» folgen. Das Duo existiert gemäss eigener Aussage «für und wegen seiner Liebe zu Synthesizern». Der Liebe und Nostalgie zu Video- und Konsolenspielen wie «Super Mario» widmen sie ihre erste Single. Im dazugehörigen Musikvideo werden Tanz und Game miteinander vereint: «Es wird getanzt, weil der Konsolen-Controller das so instruiert.»

Zu hören gibt es «Video Game» ab 9. April auf dem Spotify-Kanal der Band, einen Vorgeschmack liefern die beiden auf Soundcloud.

Freitag, 9. April - 11:42 Uhr

Viertelfinal des Handballcups der Frauen: Brühlerinnen treten als Favoritinnen gegen Olten an

(pd/vre) Nach der erfolgreichen Verteidigung des ersten Tabellenplatzes in der Finalrunde und vor den Playoffs der Handballmeisterschaft der Frauen steht für die Handballerinnen des LC Brühl am Samstag eine weitere Herausforderung an. Im Viertelfinal des Cups treffen die St.Gallerinnen auf das Zweitliga-Team der SG HV Olten. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Giroud-Halle in Olten.

Das erste Team des LC Brühl Handball hat gegen die Spono Eagles den ersten Tabellenplatz in der Finalrunde der Frauenhandballmeisterschaft verteidigt. Im Cup wartet morgen Samstag Olten.

Das erste Team des LC Brühl Handball hat gegen die Spono Eagles den ersten Tabellenplatz in der Finalrunde der Frauenhandballmeisterschaft verteidigt. Im Cup wartet morgen Samstag Olten.

Bild: PD

Die Equipe um Headcoach Nicolaj Andersson geht als klarer Favorit in die Partie. Trotzdem wäre es für die Brühlerinnen gefährlich, ihre Gegnerinnen zu unterschätzen. Es ist davon auszugehen, dass sie versuchen werden, von Anfang weg mit konzentriertem und temporeichem Auftritt den Einzug in die nächste Cuprunde zu sichern. Es bleibt aber abzuwarten, inwiefern die St.Gallerinnen ihrekompakte und aggressive Deckung präsentieren und ihr Spiel durchziehen können.

Freitag, 9. April - 10:34 Uhr

In Gossauer Rohbau eingestiegen und Waschmaschinen gestohlen

(kapo/dar) Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen haben Diebe einen Rohbau an der Isenringstrasse in Gossau heimgesucht. Dabei liessen sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Waschmaschinen und Werkzeug mitgehen.

Die Einbrecher hatten gewaltsam die Zugangstür zur Tiefgarage geöffnet. Danach brachen sie weitere Türen im Inneren des Rohbaus auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Der Wert des Diebesguts ist noch nicht bekannt.

Freitag, 9. April - 8:53 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 163 Neuansteckungen und Inzidenz-Werte steigen weiter an

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Donnerstag 163 neue Coronafälle. Die Zahl der Neuansteckungen bleibt damit vergleichsweise hoch. Insgesamt haben sich seit März 2020 37'222 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen bleibt damit bei 700.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 8. April, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 8. April, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In St.Galler Spitälern liegen derzeit 52 Personen wegen des Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Donnerstag 113 erreicht (Vortag 98), die 14-Tage-Inzidenz liegt bei 247 (Vortag 239). Diese Werte sind über Ostern deutlich gesunken. In dieser Woche steigen sie Tag für Tag wieder an. Der Einbruch über die Ostertage könnte tatsächlich auf die reduzierte Testtätigkeit zurückzuführen sein.

Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Dieser Wert ist einer der Indikatoren, die als Entscheidungshilfen in der Anti-Corona-Politik beigezogen werden.

Freitag, 9. April - 8:17 Uhr

Neuer Vorstoss im Stadtparlament: Wie sicher sind die Computer der Stadtverwaltung?

(vre) Cyberattacken, also Angriffe auf Informatiksysteme, können auch die Stadt treffen. Der jungfreisinnige Stadtparlamentarier Konstantin Hälg erkundigt sich in einer neu eingereichten Einfachen Anfrage, wie sicher die Computer der Stadtverwaltung sind und wie die Stadt sich auf Attacken aus dem Cyberspace vorbereitet. Die Stadtverwaltung arbeite mit vielen persönlichen Daten ihrer Bürgerinnen und Bürger, sie betreibe mit Hilfe der Informatik aber auch wichtige Infrastrukturen wie das Verkehrsnetz mit Lichtsignalen oder Einrichtungen der Stadtwerke, begründet Hälg sein Interesse.

Die Bedrohungen im Cyberspace kommen von vielen Seiten - von Regierungsorganisationen bis hin zu abenteuerlustigen Einzelhackern.

Die Bedrohungen im Cyberspace kommen von vielen Seiten - von Regierungsorganisationen bis hin zu abenteuerlustigen Einzelhackern.

Bild: Josep M. Rovirosa

Konkret will der Jungfreisinnige wissen, für welche Infrastrukturen die Stadt den Schutz im Cyberspace selber gewährleisten muss und bei welchen Einrichtungen sie unter dem Schutzschirm des Bundes steht. Weiter soll der Stadtrat Auskunft darüber geben, ob es bereits erfolgreiche Hackerangriffe auf die St.Galler Stadtverwaltung gegeben hat, welche Schäden dabei entstanden und welche Daten abgeflossen sind.

Weitere Fragen im neuen Vorstoss betreffen die Vorkehrungen gegen Angriffe aus dem Cyberspace: Hat die Stadt bei Gegenmassnahmen von der Firewall über Virenscanner bis hin zur Aufklärung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mindeststandards, die einzuhalten sind? Und hat die Stadtverwaltung auch ein Notfallkonzept, wie sie auf gelungene Cyberattacken reagiert?

Donnerstag, 8. April - 18:27 Uhr

Nach der SP-Kritik an den Wegweisungen vom Ostersonntag: Zwischen der Partei und Stadtpräsidentin Pappa droht deswegen noch lange kein Streit

(vre) Die SP der Stadt St.Gallen hält an ihrer Kritik bezüglich der 650 von der Polizei an junge Leute verteilten, dreissigtägigen Wegweisungen vom Ostersonntag fest. Damit setzt sie sich öffentlich in Widerspruch zur eigenen Stadtpräsidentin Maria Pappa. Droht da ein offener Bruch? Peter Olibet, Stadtparlamentarier und SP-Stadtparteipräsident, winkt ab. Dass eine Partei und ihre Exekutivmitglieder unterschiedlicher Meinung seien, komme ab und zu vor. Das rühre von den verschiedenen Aufgaben her, die man zwangsläufig habe.

Stadtpräsidentin Maria Pappa diskutiert am Karfreitag im roten Bleicheli mit jungen Leuten.

Stadtpräsidentin Maria Pappa diskutiert am Karfreitag im roten Bleicheli mit jungen Leuten.

Bild: Michel Canonica (2.4.2021)

Haben die SP und ihre Stadtpräsidentin Streit?

Peter Olibet: Nein, sicher nicht. Die SP der Stadt St.Gallen ist nicht einverstanden mit einer Massnahme, die von Stadtrat und Polizei beschlossen wurde. Es ist wichtig, dass eine solche politische Auseinandersetzung auch dann möglich ist, wenn eine Person aus der gleichen Partei in der Exekutive sitzt.

Aber gleicher Meinung sind die Stadt-SP und die Stadtpräsidentin für einmal schon nicht?

Stadtpräsidentin Maria Pappa hat als Exekutivpolitikerin eine besondere Aufgabe. Sie vertritt gleichzeitig auch die Meinung des Stadtrates und der Verwaltung. Maria Pappa führt diese Rolle aus meiner Sicht grossartig aus. Sie geht offen auf Menschen zu, sie kommuniziert klar und sie politisiert verlässlich.

SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet.

SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet.

Bild: Tobias Garcia (8.4.2021)

Ich habe als Parteipräsident eine andere Aufgabe. Ich setze mich besonders für die Werte der Partei ein - für eine solidarische, gerechte und lebenswerte Stadt. Wir erachten die vorsorgliche Wegweisung von 650 Jugendlichen als nicht die richtige Massnahme in dieser Situation. Das haben wir kommuniziert und den Stadtrat dafür kritisiert. Diese Kritik werden wir, falls notwendig, auch wiederholen.

Braucht es jetzt zwischen Partei und Stadtpräsidentin richtige Friedensgespräche?

Maria Pappa und ich stehen in stetigem Austausch über diverse Themen. Politisch und persönlich stehen wir uns nahe. Daran hat sich überhaupt nichts geändert. Durch eine offene Kommunikation und gegenseitigen Respekt für die jeweilige Rolle und Aufgabe sind solche politischen Auseinandersetzungen für uns kein Problem.

Donnerstag, 8. April - 17:50 Uhr

St.Galler Stadtregierung schreibt dem Bundesrat: «Ausschreitungen sind kein lokales Phänomen, sondern bedürfen einer nationalen Betrachtung»

(vre) Das kommt nicht alle Tage vor: Die St.Galler Stadtregierung hat dem Bundesrat wegen der Gewaltausbrüche am 28. März und 2. April einen Brief geschrieben. Da diese Ereignisse in direktem Zusammenhang mit den national verordneten Anti-Corona-Massnahmen stünden, hätte sie es für angezeigt gehalten, Bundesrätin Karin Keller-Sutter zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren, sagt Sonja Lüthi, die Stadtsanktgaller Sicherheitsdirektorin, auf Nachfrage.

Eine Hauptursache für die Gewaltausbrüche in St.Gallen sind für Stadträtin Sonja Lüthi die national verordneten Anti-Corona-Regeln.

Eine Hauptursache für die Gewaltausbrüche in St.Gallen sind für Stadträtin Sonja Lüthi die national verordneten Anti-Corona-Regeln.

Bild: Arthur Gamsa
(2.4.2021)

Ihr sei es einerseits ein Anliegen, dass die Interessen der Jugendlichen in die bevorstehenden Coronaentscheide des Bundesrates mit einbezogen würden. Anderseits sei davon auszugehen, dass sich die Gewaltspirale weiter drehe, befürchtet Lüthi. Der Ruf der KantonshauptstadtSt.Gallen - und angesichts des Medieninteresses aus dem benachbarten Ausland - auch der Ruf der Eidgenossenschaft stünden auf dem Spiel. Das Beispiel St.Gallen dürfe keinesfalls Schule machen.

Die Ausschreitungen und Gewaltausbrüche hätten bisher zwar in St.Gallen stattgefunden, eine Hauptursache dafür seien jedoch Frust und Ängste der Jugendlichen in Zusammenhang mit der Coronakrise. Das, so betont Sonja Lüthi, sei kein St.Galler Phänomen. Es bedürfte vielmehr einer nationalen Betrachtung. St.Gallen kann für Sonja Lüthi in dem Sinn überall sein und sich überall ereignen.

Die St.Galler Stadträtin Sonja Lüthi gibt nach den Krawallen vom Karfreitag den Medien Auskunft. Im Auftrag des Stadtrats hat sie jetzt deswegen auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter geschrieben.

Die St.Galler Stadträtin Sonja Lüthi gibt nach den Krawallen vom Karfreitag den Medien Auskunft. Im Auftrag des Stadtrats hat sie jetzt deswegen auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter geschrieben.

Bild: Ralph Ribi
(3.4.2021)

Karin Keller-Sutter hat auf den Brief aus St.Gallen bereits reagiert. Die Justizministerin habe sich für das Schreiben bedankt und ihr Bedauern über die aktuelle Situation zum Ausdruck gebracht. Sie habe in der Antwort darauf hingewiesen, dass Bundespräsident Guy Parmelin in den Medien die gewalttätigen Ausschreitungen bereits verurteilt und sich davon distanziert habe. Karin Keller-Sutter will sich zu gegebener Zeit ebenfalls noch dazu äussern.

Donnerstag, 8. April - 16:16 Uhr

St.Galler Krawallnächte: Grünliberale stellen sich hinter ihre Stadträtin, den Polizeieinsatz und die Wegweisungen

(pd/vre) Nicht ganz überraschend stellt sich die Fraktion von Grünliberalen und Jungen Grünliberalen im St.Galler Stadtparlament bezüglich der Bewältigung der Ausschreitungen hinter die grünliberale Stadträtin Sonja Lüthi. Besonders gelobt wird sie und auch Stadtpräsidentin Maria Pappa in einer Mitteilung vom Donnerstag «für ihre Präsenz vor Ort» und «die transparente Kommunikation der Direktion Soziales und Sicherheit».

Polizeieinsatz am Ostersonntag im St.Galler Hauptbahnhof: Die Grünliberalen stellensich aufgrund der erneuten Gewaltaufrufe auch hinter die 30-tägigen Wegweisungen für 650 junge Leute.

Polizeieinsatz am Ostersonntag im St.Galler Hauptbahnhof: Die Grünliberalen stellensich aufgrund der erneuten Gewaltaufrufe auch hinter die 30-tägigen Wegweisungen für 650 junge Leute.

Bild: Sandro Büchler
(4.4.2021)

Die Grünliberalen stellen sich hinter das Vorgehen der Stadtpolizei. In den Krawallnächten vom 28. März und 2. April sei sie verhältnismässig vorgegangen: Sie habe erst reagiert, als die Situation eskaliert sei. Zuvor seien die Jugendlichen weitestgehend toleriert und es sei Nachsicht mit ihnen geübt worden. Die Grünliberalen stellen sich hinter die 30-tägigen Wegweisungen aus der Stadt St.Gallen für rund 650 junge Leute am Ostersonntag. Die Massnahme möge hart wirken, angesichts der erneuten Aufrufe zu Gewalt seien sie aber gerechtfertigt, heisst es in der Mitteilung.

Wichtig für die Grünliberalen ist allerdings auch, dass jetzt im Nachhinein für Weggewiesene die Möglichkeit besteht, diese Verfügung einfach überprüfen zu lassen. Es sei nämlich klar, dass intensivere Abklärungen bei den Personenkontrollen am Ostersonntag vor Ort kaum möglich gewesen seien und dass es daher auch zu ungerechtfertigten Wegweisungen habe kommen können. Durch ihr konsequentes Vorgehen habe die Polizei aber ihre Aufgabe erfüllt. Sie habe die Bevölkerung wie auch Einsatzkräfte der Sanität und Feuerwehr wirkungsvoll geschützt.

Aufgabe erfüllt: Die Grünliberalen attestieren der Polizei auch ein verhältnismässiges Vorgehen gegen gewaltbereite Chaoten in den Nächten des 28. März und 2. April.

Aufgabe erfüllt: Die Grünliberalen attestieren der Polizei auch ein verhältnismässiges Vorgehen gegen gewaltbereite Chaoten in den Nächten des 28. März und 2. April.

Bild: Keystone (2.4.2021)

Für die Grünliberalen ist unbestritten, dass sich Politik und Gesellschaft zwingend Gedanken darüber machen müssen, wie die Stadt mit Freiräumen und den Bedürfnissen der Jugend umgehen soll.

«Die Pandemie und die damit einhergehende Perspektivlosigkeit ist ein sehr ernst zu nehmendes Problem.»

Diskussionen um Freiräume wie die Drei Weieren oder der Rote Platz seien aber schon vorher Brennpunkte für Unzufriedenheit und Diskussionen gewesen. Die Politik stehe in der Pflicht, dass jede und jeder einen Platz in Stadt finde, fordern die Grünliberalen in ihrer Mitteilung. Das Gefäss für diese Anliegen existiere auch schon in Form der Arbeitsgruppe, die sich mit der Nutzung des öffentlichen Raums beschäftige. Die Grünliberalen erwarten, dass sich diese Gruppe intensiv mit Freiräumen für Jugendliche auseinandersetzt und Lösungen aufzeigt.

Donnerstag, 8. April - 15:35 Uhr

Zweimal Marco am TVO-Stammtisch: Ausschreitungen und kein Ende

(pd/vre) Wie geht's in St.Gallen mit den Gewaltausbrüchen weiter? Hat die Polizei richtig gehandelt, als sie am Ostersonntag 650 junge Leute einfach für dreissig Tage der Stadt verwiesen hat? Und wie geht's eigentlich mit den Lockerungen beim zweiten Corona-Lockdown weiter?

Aktuelle Themen, über die am Stammtisch bei TVO heute Donnerstag diskutiert werden kann, hat's genug. Und auch die Besetzung ist interessant: Zu Gast bei Vanessa Kobelt sind nämlich TV-Moderator Marco Fritsche und Ex-Fussballprofi Marco Zwyssig.

Die Erstausstrahlung findet heute Donnerstag, 18.30 Uhr, statt. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Und natürlich kann sie ab heute Abend auch im Internet angeschaut werden.

Donnerstag, 8. April - 15:02 Uhr

Junge CVP hat sich bereits in Die Junge Mitte umgetauft: Kantonale CVP will noch dieses Jahr über neuen Namen diskutieren und entscheiden

(vre) Derzeit hat im Kanton St.Gallen eine Partei ein Namensproblem. Die Junge CVP hat sich auf Anfang Jahr in Die Junge Mitte umgetauft, was sich noch nicht wirklich herumgesprochen hat. Vor einer Debatte über die St.Galler Krawallnächte am Mittwoch im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO wurde Cedric Gmür hartnäckig und quer durch die Medienlandschaft als Präsident der Jungen CVP des Kantons St.Gallen angekündigt. Was er nicht mehr ist: Er ist heute offiziell Präsident der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen.

Cedric Gmür, Präsident der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen, am Mittwochabend beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO.

Cedric Gmür, Präsident der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen, am Mittwochabend beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO.

Screenshot: TVO
(7.4.2021)

Seine Kantonalsektion war die erste der Schweiz, deren Basis an einer ausserordentlichen Hauptversammlung vom 9. Dezember 2020 die Umbenennung beschlossen hatte. Dies nachdem CVP und Junge CVP den Schritt national am 28. November beschlossen hatten. Um den neuen Parteinamen nur schon in den Köpfen von Medienschaffenden geschweige denn der Bevölkerung zu verankern, wird Gmür in den nächsten Monaten noch einiges zu tun haben. Leichter wird seine Arbeit, wenn dann auch noch der Internetauftritt der Jungen CVP umgebaut ist.

Dass es nicht einfach ist, eine gut eingeführte Bezeichnungen zu ändern, davon können einige Institutionen in der Stadt St.Gallen ein Liedlein singen. So eine Art Weltmeister im Umtaufen dürfte dabei die heutige Universität St.Gallen sein. Sie startete Ende des 19. Jahrhunderts als Handelsakademie, nannte sich dann Handelshochschule (HHS) und später Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG) bevor sie universitär wurde. Von älteren St.Gallerinnen und St.Gallern wird sie allerdings bis heute Handelhochschule gerufen.

Die originellste Kampagne zur Einführung eines neuen Namens in der Stadt St.Gallen dürfte seinerzeit das Stadttheater geführt haben: Als es sich neu Theater St.Gallen nannte, wurden während einiger Wochen lokale Medienredaktionen nach Verwendung des alten Namens jeweils mit einer Torte beglückt. Was bei den Beschenkten ganz sicher den neuen Namen ins Bewusstsein rückte. Die Zahl jener, die danach aus schlechtem Gewissen zuverlässig den neuen Namen verwendeten, und die Zahl jener, die mit dem alten Namen eine Tortenspende auslösen wollten, dürfte sich die Waage gehalten haben.

Das neue Logo der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen.

Das neue Logo der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen.

Screenshot: Junge CVP

Der Kampf um den neuen Namen steht übrigens der Mutterpartei der Jungen Mitte des Kantons St.Gallen noch bevor. Auch die CVP muss sich im Kanton und danach wohl auch noch auf Stufe der Ortsparteien mit dem Thema beschäftigen, respektive über die Einführung der Bezeichnung Die Mitte entscheiden. Der Plan sei, die Diskussion und die Abstimmung darüber im Verlauf dieses Jahres durchzuführen, heisst es denn auch auf Nachfrage.

Donnerstag, 8. April - 13:47 Uhr

Klangkunst im Hochmoor: Dritte Auflage des «Klang Moor Schopfe»-Festivals soll im Frühherbst stattfinden

(pd/vre) Alle jene Kunstbegeisterte aus der Stadt St.Gallen (und es waren 2017 und 2019 nicht wenige), die bereits ins Hochmoor nach Gais gepilgert sind, wird die Nachricht freuen: Das dritte «Klang Moor Schopfe»-Audiofestival soll wie geplant vom 2. bis 12. September dieses Jahres stattfinden. Die Macherinnen und Macher des originellen Anlasses in einer wunderschönen Naturlandschaft sind zuversichtlich, dass die Durchführung trotz Coronapandemie möglich sein wird.

Einer der elf 2019 beim zweiten «Klang Moor Schopfe»-Festival künstlerisch bespielten Schuppen im Hochmoor bei Gais.

Einer der elf 2019 beim zweiten «Klang Moor Schopfe»-Festival künstlerisch bespielten Schuppen im Hochmoor bei Gais.

Bild: PD

«Klang Moor Schopfe» will zeitgenössische Klangkunst hör- und erlebbar machen. Dafür wird ein Dutzend der einst zur Bewirtschaftung des Moors am Fuss des Hirschbergwaldes erstellten, historischen Scheunen von Künstlerinnen und Künstlern aus dem In- und Ausland mit Klanginstallationen bestückt. Zentrum des Geschehen ist das Schützenhaus. In einem Umkreis von 500 Metern davon stehen die Schopfe mit den Installationen.

Erste Informationen zur dritten Ausgabe des «Klang Moor Schopfe»-Festivals in diesem Herbst finden sich im Internet.

Donnerstag, 8. April- 12:00 Uhr

Polizeiarbeit soll für Frauen attraktiver werden: Drei Parlamentarierinnen stellen Fragen zum Frauenanteil bei der Stadtpolizei

(vre) Die berufliche und lohnmässige Gleichstellung der Geschlechter ist im Moment ein politischer Dauerbrenner. Ein auf den ersten Blick eher überraschendes Feld für Bemühungen in dieser Richtung haben sich aber drei Stadtparlamentarierinnen in einem an der letzten Parlamentssitzung neu eingereichten Vorstoss ausgesucht. Die Grünliberalen Jacqueline Gasser und Magdalena Fässler sowie die Grüne Veronika Meyer erkundigen sich in einer Interpellation beim Stadtrat, wie er die Frauenquote in der Stadtpolizei erhöhen will.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Frauen in verschiedenen Schweizer Polizeikorps zugenommen. Wie sieht's damit bei der Stadtpolizei St.Gallen aus? Das wollen drei Parlamentarierinnen wissen.

In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Frauen in verschiedenen Schweizer Polizeikorps zugenommen. Wie sieht's damit bei der Stadtpolizei St.Gallen aus? Das wollen drei Parlamentarierinnen wissen.

Symbolbild: Juri Junkov (Basel, 21.8.2017)

Trotz Coronakrise bleibe es in verschiedenen Berufsfeldern schwierig, genügend Fachkräfte zu rekrutieren. Das gelte auch für die Polizeiarbeit, schreiben die drei Stadtparlamentarierinnen in der Begründung ihres Vorstosses. Nachdem die Polizeiarbeit lange Zeit durch männliche Rollenbilder dominiert gewesen sei, sei heute erwiesen, dass gute Arbeit auch in diesem Bereich nur mit der Kompetenz beider Geschlechter zu erreichen sei.

Vom Stadtrat wollen die drei Politikerinnen wissen, wie gross der Frauenanteil bei der Stadtpolizei St.Gallen ist und wie viele Frauen dort in Führungspositionen tätig sind. Weiter soll der Stadtrat Angaben zu den Pensen, den Aufgaben und der Austrittsquote von Frauen bei der Polizei liefern. Und dann soll die Stadtregierung darlegen, was Stadt und Stadtpolizei unternehmen, um die Attraktivität der Polizeiarbeit für Frauen zu steigern.

Donnerstag, 8. April - 10:45 Uhr

Kanton fördert familienergänzende Kinderbetreuung: Eltern in der Stadt St.Gallen bezahlen in diesem Jahr 5,9 Prozent weniger

(sk/vre) Seit 1. Januar hat der Kanton St.Gallen ein Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung. Es sieht vor, dass der Kanton Familien, welche ein Betreuungsangebot nützen, finanziell unterstützt. Die Stadt St.Gallen erhält in diesem Jahr aus dem Fördertopf 673'000 Franken, die sie an berechtigte Eltern weitergeben muss. Sie macht das gemäss Mitteilung vom Donnerstag mit einem Rabattsystem.

Dass der Kanton neu die ausserfamiliäre Kinderbetreuung finanziell unterstützt, bekommen Stadtsanktgaller Eltern in diesem Jahr mit einem 5,9-Prozent-Rabatt auf die Tarife positiv zu spüren.

Dass der Kanton neu die ausserfamiliäre Kinderbetreuung finanziell unterstützt, bekommen Stadtsanktgaller Eltern in diesem Jahr mit einem 5,9-Prozent-Rabatt auf die Tarife positiv zu spüren.

Bild: Urs Bucher
(16.1.2014)

2021 bezahlen in der Stadt wohnhafte Familien 5,9 Prozent weniger für die Kinderbetreuung. Der Rabatt betrifft die städtische Tagesbetreuung, die von der Stadt subventionierten Kindertagesstätten und durch den Verein Pflegekinder St.Gallen vermittelte Tagesfamilien. Der kantonale Beitrag an die Stadt wird jedes Jahr neu berechnet, und zwar anhand der Zahl der Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren. Damit variiert auch der Rabatt an die Eltern von Jahr zu Jahr.

Donnerstag, 8. April - 10:03 Uhr

SP der Stadt St.Gallen forderte Massnahmen gegen neuen Gewaltausbruch: Deeskalation betreiben, Dialog suchen, Entwicklung politisch begleiten

(pd/vre) Die SP der Stadt St.Gallen reagiert am Donnerstagmorgen mit einer Mitteilung auf erneute Gewaltaufrufe für den Freitagabend. Die Partei erwartet, dass «schnell eine niederschwellige Möglichkeit zur Rücknahme von ungerechtfertigten Wegweisungen» vom Ostersonntag gefunden wird (siehe Infobox). Gegen einen erneuten Gewaltausbruch fordert sie differenziertes Vorgehen der Polizei und eine Strategie der Deeskalation. Die Stadt müsse den Dialog mit den Jungen verstärken.

Kontrolle von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Ostersonntagabend im Hauptbahnhof St.Gallen.

Kontrolle von Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Ostersonntagabend im Hauptbahnhof St.Gallen.

Bild: Sandro Büchler
(4.4.2021)

Die Stadtbevölkerung und mit ihr die SP wünschten sich ein Ende der Gewalt, heisst es in der Mitteilung. Nach den Aufrufen zu gewalttätigen Treffen in der Stadt müsse eine erneute Eskalation verhindert werden. Dazu sind auch für die SP Kontrollen in der Innenstadt und beim Bahnhof nötig und unverzichtbar. Allerdings fordert die Partei, dass die Polizei differenziert vorgeht und das Prinzip der Verhältnismässigkeit beachtet. Dieser Grundsatz habe oberste Priorität. Wegweisungen dürften nur wo nötig, gezielt und nachvollziehbar ausgesprochen werden, fordert die SP.

Die Polizei habe am Karfreitag und am Freitag der Vorwoche gezeigt, dass sie die Diskussion mit den Jugendlichen und die Strategie der Deeskalation so lange als möglich einsetze. Das zeige, dass das Prinzip der Verhältnismässigkeit den Verantwortlichen grundsätzlich wichtig und zentral scheine, hofft die SP. Sie unterstützt «dieses differenzierte polizeiliche Vorgehen».

Wegweisungen

SP fordert Rücknahme ungerechtfertigter Wegweisungen

(pd/vre) Die SP der Stadt St.Gallen hält an ihrer Kritik an den rund 650 dreissigtägigen Wegweisungen fest, die die Polizei am Ostersonntag verteilt hat. Sie begrüsst aber, dass die Polizei angekündigt hat, Wegweisungen, die am Sonntag zu Unrecht ausgesprochen wurden, unkompliziert rückgängig zu machen. Dieses Vorgehen anstelle eines aufwendigen Rekursverfahrens sei richtig.

Wichtig für die Stadtsanktgaller SP ist dabei allerdings, dass die Polizei dieses Angebot «ernsthaft und niederschwellig umsetzt und dafür genügend Ressourcen bereithält». Das Angebot müsse zudem aktiv kommuniziert und bekannt gemacht werden. Betroffene Jugendliche und junge Erwachsene müssten dann an einem Schalter im Polizeigebäude auch schnell zu einem Entscheid kommen, fordert die SP.

Das Stadtparlament hat sich inzwischen in die Aufarbeitung der Ereignisse eingeschaltet. Das ist die Neuigkeit, die der SP-Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist. Die parlamentarische Kommission für Sicherheit und Soziales trat am Mittwoch zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammen. Dabei wurden in Anwesenheit von Mitgliedern aus allen Fraktionen des Stadtparlaments offene Fragen zum Polizeieinsatz diskutiert. Die SP erwartet nun, dass die Kommission die weitere Entwicklung eng begleiten:

«Es ist wichtig, dass die politische Aufarbeitung der Vorfälle durch einen parteiübergreifenden Dialog sichergestellt werden kann.»
Donnerstag, 8. April - 9:26 Uhr

Im Areal Bach wird’s langsam gemütlich: «Gustav Gleis» soll ab Frühsommer Gäste bewirten - Gastrokonzept liegt öffentlich auf

(vre) Das Areal Bach, der neue Quartiertreffpunkt zwischen Bahnhof St.Fiden und Migros Bach, nimmt langsam Formen an. Nachdem Ende 2020 bereits Bäume und Büsche gepflanzt wurden, liegt jetzt das Baugesuch für den Gastronomiebereich öffentlich auf. Damit wird klar, was geplant ist. Und ein Blick auf die Pläne macht durchaus Lust, hier Zeit zu verbringen, wenn’s denn einmal steht. Das Gastroprojekt fürs Areal Bach erinnert an urbane Treffs in anderen Städten – etwa an Frau Gerolds Garten in Zürich oder an die eine oder andere Buvette entlang des Rheins in Basel. Der Name des St.Galler Projekts ist «Gustav Gleis».

Das künftige Areal Bach im Herbst 2020 während der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern.

Das künftige Areal Bach im Herbst 2020 während der Pflanzung von Bäumen und Sträuchern.

Bild: Arthur Gamsa
(25.11.2020)

Im Zentrum des Gastrobereichs auf dem Areal Bach wird ein Schiffscontainer stehen, der als Bar betrieben werden kann. Dazu wird ein Teil einer benachbarten Baracke umgebaut: Hier sind eine kleine Küche, ein Buffettbereich und Lager vorgesehen. Vor der Baracke im Freien soll es einen Gasgrill geben. Die Gäste werden ebenfalls im Freien, in mehreren bepflanzten Lounges oder auf einfachen Vintage-Gartenmöbeln Platz nehmen. «Der Look soll unkompliziert, einladend und sympathisch wirken», heisst es dazu im Betriebskonzept. Kleine «Spielereien» wie eine Bocciabahn sollen das Angebot ergänzen.

Die Pläne für den Gastrobereich (in rot) des Areals Bach.

Die Pläne für den Gastrobereich (in rot) des Areals Bach.

Screenshot: PD

«Gustav Gleis» wird Klassiker (wie Apérol Spritz, Hugo, Caipirinha oder Mojito), Wein, Bier und verschiedene alkoholfreie Getränke von Mineralwasser bis Smoothies anbieten. Aus der Küche kommen kleine Gerichte; Speisen werden auf dem Grill im Aussenbereich warm oder im Container kalt angerichtet. Lokale und regionale Produkte sollen gefördert werden. Der Gastrobereich des Areals Bach ist aufs Quartier und auf täglich etwa 100 Gäste im Durchlauf ausgerichtet.

Geöffnet sein soll «Gustav Gleis» jeweils bei schönem Wetter von Montag bis Samstag, 11 bis 24 Uhr, sowie am Sonntag, 12 bis 22 Uhr. Als – wegen der Coronapandemie ehrgeiziges – Eröffnungsdatum ist im Betriebskonzept der 8. Mai vorgesehen. Die Unterlagen zum Gastrobereich des Areals Bach finden sich im Internet. Das Gleiche gilt für Informationen zum Projekt Areal Bach.

Donnerstag, 8. April - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 140 Neuansteckungen und ein Todesfall, Inzidenz-Werte steigen wieder leicht an

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Mittwoch 140 neue Coronafälle. Die Zahl der Neuansteckungen bleibt damit vergleichsweise hoch. Insgesamt haben sich seit März 2020 37'059 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurde erneut ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen liegt damit bei 700.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stadt am Mittwoch, 7. April, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stadt am Mittwoch, 7. April, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In St.Galler Spitälern liegen derzeit 50 Personen wegen des Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Mittwochabend 98 erreicht (Vortag 96), die 14-Tage-Inzidenz liegt bei 239 (Vortag 236). Diese Werte sind innert Wochenfrist deutlich gesunken. Jetzt allerdings scheinen sie allmählich wieder anzusteigen. Der Einbruch über die Ostertage könnte daher auf die reduzierte Testtätigkeit zurückzuführen sein.

Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Inzidenz ist einer der Indikatoren, die als Entscheidungshilfen in der Anti-Corona-Politik beigezogen werden.

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers: