Thurgau-Ticker
Kreuzlingen: Alkoholisierte Autofahrerin kollidiert mit Strassenlaterne +++ Frau beim Geldeinzahlen überfallen - Polizei sucht Zeugen +++ Nicolas Senn leistete freiwillig Zivilschutzdienst

Redaktion
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Freitag, 21. Januar, 14:24 Uhr

Die 51-Jährige aus Deutschland hatte 0.8 Promille

Am Donnerstagabend fuhr eine alkoholisierte Frau in eine Strassenlaterne und verursachte Sachschaden.

Am Donnerstagabend fuhr eine alkoholisierte Frau in eine Strassenlaterne und verursachte Sachschaden.

Archivbild: Benjamin Manser
(red)

Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte eine Autofahrerin gestern gegen 22.20 Uhr einen Parkplatz an der Hauptstrasse verlassen und prallte dabei mit der linken Fahrzeugseite in eine Strassenlaterne. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt einige tausend Franken. Eine Atem-Alkoholprobe ergab bei der 51-Jährigen einen Wert von 0,44 mg/l. Der Führerausweis der Deutschen wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Freitag, 21. Januar, 13:48 Uhr

Die Täter sprachen «gebrochenem Deutsch»

Der Überfall fand im Vorraum einer Sparkassenfilie statt.

Der Überfall fand im Vorraum einer Sparkassenfilie statt.

Bild: PD
(red)

Am Donnerstagabend überfielen zwei unbekannte Täter im Industriegebiet von Konstanz eine 33-Jährige Frau, die gerade im Begriff war, eine grössere Menge Bargeld an einem Geldautomaten der Sparkasse einzuzahlen. Zwei Männer hätten kurz nach der Frau den Vorraum der Filiale betreten, seien nahe an sie herangetreten und hätten die Frau in «gebrochenem Deutsch» und mit entsprechenden Drohgebärden unmissverständlich zur Herausgabe ihrer Geldmappe aufgefordert. In der Folge riss einer der Männer der Frau die Geldmappe aus der Hand und beide Täter flüchteten zu Fuss. Eine nach der Verständigung sofort durchgeführte polizeiliche Fahndung nach den Flüchtigen verlief negativ. Die Kriminalpolizei Konstanz sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zur Identität der beiden Täter geben könnten.

Freitag, 21. Januar, 12:16 Uhr

Senn nutzte Pandemie zum Komponieren und leistete freiwilligen Zivilschutz

Ein ungewöhnliches Bild: Nicolas Senn ist vor allem in der Appenzeller Tracht und mit seinem Hackbrett bekannt.

Ein ungewöhnliches Bild: Nicolas Senn ist vor allem in der Appenzeller Tracht und mit seinem Hackbrett bekannt.

Bild: Karin Erni
(aye)

Nicolas Senn tanzt auf vielen Hochzeiten: Nebst den Auftritten mit dem Hackbrett ist er Moderator von Fernsehsendungen und Musikanlässen. Zudem unterrichtet er als Hackbrettlehrer an zwei Musikschulen. Durch die Pandemie habe sich sein Terminkalender aber kontinuierlich geleert, so der 32-Jährige. Rumsitzen und zuschauen kam für den Romanshorner jedoch nicht in Frage. Deshalb hat Senn zu Beginn der Krise freiwillig Zivilschutz geleistet:

«Man wusste ja damals nicht, wie schlimm es werden wird und hatte die erschreckenden Bilder aus Norditalien im Kopf.»

Rückblickend kann er der erzwungenen Ruhepause auch Gutes abgewinnen. So sei er in den vergangenen Monaten auch wieder mehr zum Komponieren gekommen. Für das diesjährige Neujahrskonzert ist der Hackbrettspieler mit dem Salonorchester argovia philharmonic deshalb mit neuen Kompositionen und viel Vorfreude gewappnet: «Das ist der Traum eines jeden Musikers, wenn ein ganzes Orchester sein Stück spielt.»

Freitag, 21. Januar, 11:40 Uhr

Hilfsaktion bringt lässt die Weinfelder Kinder strahlen

Die drei «Wir sind Weinfelden»-Macher Andy Eguster, David Keller und Yves Zbinden überreichen dem Familienzentrum-Team mit Andrea Engeli, Swapna Kanala und Regula Müller den Einkaufsgutschein für neues Spielzeug.

Die drei «Wir sind Weinfelden»-Macher Andy Eguster, David Keller und Yves Zbinden überreichen dem Familienzentrum-Team mit Andrea Engeli, Swapna Kanala und Regula Müller den Einkaufsgutschein für neues Spielzeug.

Bild: Mario Testa
(mta)

Die Nonprofit-Organisation «Wir sind Weinfelden» hat seit Beginn der Pandemie T-Shirts und Taschen für den Guten Zweck verkauft. Fast 2000 Franken sind so zusammengekommen. Das Geld kommt nun dem Familienzentrum Weinfelden, dem Spielzeugladen <Der Spielmann> und dem Liberty Cinema zugute. Am Donnerstag überreichten die drei Macher der Hilfsplattform den Vorstandsfrauen des Familienzentrums den Einkaufsgutschein. Über die Hilfsplattform wurden in den vergangenen knapp zwei Jahren Gutscheine im Wert von rund 40’000 Franken in Weinfelden vermittelt – und die Hilfsaktion läuft auch noch weiter.

Freitag, 21. Januar, 10:29 Uhr

Blaulichttag und Stadtbrandfest in Frauenfeld mit neuem Datum

Während der Pandemie konnte lediglich das Freilichthörspiel «Die Stadt brennt» durchgeführt werden.

Während der Pandemie konnte lediglich das Freilichthörspiel «Die Stadt brennt» durchgeführt werden.

Bild: Donato Caspari (18.09.2021)
(sko)

Am 19. Juli 1771 brach im Haus des Bäckers Adam Müller (heute Zürcherstrasse 176) in Frauenfeld ein Brand aus. Da Brandmauern fast ganz fehlten und ein heftiger Wind blies, breitete sich das Feuer mit grosser Geschwindigkeit aus und legte 64 Häuser in Schutt und Asche. Da sich der Frauenfelder Stadtbrand im Jahr 2021 zum 250. Mal jährte, plante die Feuerwehr zusammen mit dem Feuerwehrverein einen Anlass für die Bevölkerung. Aufgrund der damaligen Auflagen der Covid-19 Verordnung mussten die Organisatoren den Anlass allerdings ins Jahr 2022 verschieben. Das Freilicht-Hörspiel, in welchem der Brandverlauf nachgespielt wurde, konnte hingegen im Herbst planmässig durchgeführt werden. Nun steht das neue Datum für den vertagten Blaulichttag und das Stadtbrandfest statt: der 21. Mai. Die Bewilligung zur Durchführung hat der Stadtrat nun beschlossen, wie es im Kurzprotokoll der Stadtratssitzung heisst.

Freitag, 21. Januar, 09:37 Uhr

Die Auffrischungsimpfung für Jugendliche kommt

(red)

Gemäss den gestern Donnerstag publizierten Impfempfehlungen der eidgenössischen Kommission für Impffragen und des Bundesamtes für Gesundheit können sich bald auch Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren boostern lassen. Wie das Thurgauer Amt für Gesundheit mitteilt, wird im Kanton Thurgau der Start dazu im kantonalen Impfzentrum Weinfelden als Walk-in-Impfung ohne Anmeldung am Montag, 24. Januar 2022, erfolgen. Eine Anmeldung für einen fixen Impftermin ist ab dem kommenden Dienstag, 25. Januar 2022, möglich. Da die Nachfrage derzeit eher tief sei, betrage die Wartezeit je nach gewünschtem Termin weniger als 24 Stunden. Die Auffrischimpfung für Personen von 12 bis 15 Jahren wird mit dem Impfstoff von Pfizer durchgeführt.

Ab Montag können sich Jugendliche, deren Zweitimpfung mindestens vier Monate her ist, auch im Thurgau boostern lassen.

Ab Montag können sich Jugendliche, deren Zweitimpfung mindestens vier Monate her ist, auch im Thurgau boostern lassen.

Bild: Ennio Leanza

Empfohlen wird in der aktuellen epidemiologischen Lage eine Auffrischimpfung für 12- bis 15-Jährige, wenn diese ihren Schutz vor einer Infektion erhöhen und das Übertragungsrisiko auf enge Kontaktpersonen reduzieren wollen. Für die Booster-Impfung muss die letzte Immunisierung mindestens vier Monate zurückliegen. Ferner müssen Teenager im Alter von 12 bis 15 Jahren vor dem Termin eine Einverständniserklärung herunterladen, ausfüllen, von den Eltern unterschreiben lassen und zum Impftermin mitbringen.

Freitag, 21. Januar, 06:28 Uhr

Thurgauer des Tages: Bei Zubi zu Hause klöpft's

(aye) Zwischen Pascal Zuberbühler und seiner Frau Beatriz «klöpft es ab und zu». Das gab der Ex-Natispieler mit einem Grinsen im Podcast «TOPhoch3» preis. Seit über 20 Jahren sind die beiden ein Paar und haben mittlerweile zwei Kinder. «Wir haben viele Höchs und Tiefs zusammen durchgemacht», sagt der Frauenfelder. Da seien Auseinandersetzungen ja normal. Aber vielleicht sei es auch gut, dass er wegen seines Jobs bei der Fifa in der Goalie-Ausbildung nicht so viel zu Hause sein könne. Bevor er zu einer Lobeshymne auf seine Frau ansetzt, witzelt er noch ein wenig:

«Sonst würde es wohl noch mehr klöpfen.»
Pascal Zuberbühler (51) war bis zur EM 2008 Torwart der Schweizer Nationalmannschaft.

Pascal Zuberbühler (51) war bis zur EM 2008 Torwart der Schweizer Nationalmannschaft.

Bild: Severin Bigler (Hugo: 2121878889)

«Es ist wichtig für mich, zu wissen, dass ich zu Hause eine Frau habe, die für unsere Kinder da ist. Sie macht das hervorragend mit den beiden. Die Kinder sind voller Drive, voller Power», sagt er weiter. Er selbst sei trotz häufiger Abwesenheit darum bemüht, seinen Kindern dasselbe für das Leben mitzugeben, was sein Vater ihm beigebracht habe: «Viel in die Natur raus!» Er wolle schöne Erinnerungen ans Wandern, Pilzsuchen und Bräteln weitergeben.

Donnerstag, 20. Januar, 16:37 Uhr

Diessenhofen: Beim Abbiegen kollidiert – zwei Personen verletzt

(kapo) Bei der Kollision zwischen drei Autos wurden am Donnerstag in Diessenhofen zwei Personen verletzt. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau, war eine 62-jährige Autofahrerin am Donnerstagvormittag, kurz vor 11 Uhr, auf der Buechbergstrasse in Richtung Diessenhofen unterwegs. Beim Abbiegen nach links in Richtung Raithard kam es zur Kollision mit dem Auto eines 79-Jährigen, der in Richtung Schlatt fuhr. «Das Fahrzeug der Frau wurde durch die Wucht des Aufpralls in ein weiteres Fahrzeug geschleudert, das an der Verzweigung stand», heisst es in der Mitteilung weiter.

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Bild: PD

Die 62-Jährige und der 79-Jährige wurden verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Donnerstag, 20. Januar, 15:30 Uhr

Ende Dezember fuhr er über eine Plantage – und meldete den Unfall nicht

Reifenspuren zeugen von der Fahrt durch die Nussbaumplantage.

Reifenspuren zeugen von der Fahrt durch die Nussbaumplantage.

Bild: PD

(red) Der Autofahrer, der Ende Dezember 2021 in Frauenfeld eine Baumplantage beschädigt hatte, konnte durch die Kantonspolizei Thurgau ermittelt werden – «nach dem Hinweis einer Drittperson», wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Wie sich ausserdem herausgestellt hat, war der 33-jährige Slowake nicht im Besitz eines Führerausweises. Er gab zu, am 27. Dezember 2021 mit einem Auto zwischen Wellhausen und Frauenfeld neben die Strasse geraten zu sein und eine Baumplantage beschädigt zu haben. Anschliessend sei er weitergefahren, ohne den Unfall zu melden. Nun wird er bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, heisst es in der Mitteilung weiter.

Donnerstag, 20. Januar, 14:43 Uhr

Mitte fordert mehr Bewegung beim Bahnhof Weinfelden

Der Bahnhof Weinfelden mit dem Bushof und der viel befahrenen Lagerstrasse soll zum Begegnungsraum umgestaltet werden.

Der Bahnhof Weinfelden mit dem Bushof und der viel befahrenen Lagerstrasse soll zum Begegnungsraum umgestaltet werden.

Bild: Mario Testa

(mte) Die Entwicklung des Bahnhofs zum Begegnungsraum beschäftigt die Stadt Weinfelden schon seit einigen Jahren. Auch die Bevölkerung, Geschäfte und Anwohner sollen mitreden können. Doch den Parlamentariern der Mitte-Partei geht das ganze zu langsam. Sie wollen mit einer Interpellation wissen, wie lange die Erarbeitung eines Konzepts noch dauert und wie die Mitwirkung vonstatten gehen soll. Noch in diesem Jahr soll das Vorprojekt «Begegnungsräume Bus- und Bahnhof Weinfelden» abgeschlossen sein, verspricht der zuständige Stadtrat Hans Eschenmoser.

Donnerstag, 20. Januar, 13:25 Uhr

Stadt Frauenfeld lädt wieder zur «Aktiv-Sportwoche» ein

(red) Vom 30. Januar bis 6. Februar 2022 findet die Frauenfelder «Aktiv-Sportwoche» statt. Dank dieser profitieren zahlreiche Kinder und Jugendliche von besonders günstigen Konditionen im Hallenbad und in der Kunsteisbahn. So erhalten Frauenfelder Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren etwa für fünf Franken während der gesamten Woche Einlass in die Kunsteisbahn. Die Stadt schreibt in einer Mitteilung:

«Im letzten Jahr war es aufgrund von geschlossenen Sport- und Freizeitanlagen für viele schwierig, aktiv zu bleiben.»
Vergünstigungen für Schülerinnen und Schüler: Die Stadt lädt in die Kunsteishalle ein.

Vergünstigungen für Schülerinnen und Schüler: Die Stadt lädt in die Kunsteishalle ein.

Bild: PD

Gerade in den Sportferien fehlten die Möglichkeiten, sich zu bewegen. Die Stadt Frauenfeld hat darum entschieden, die in den letzten Jahren erfolgreiche «Aktiv-Sportwoche» wiederum anzubieten. Da sich das Hallen-, Frei- und Sprudelbad im Umbau befindet, umfasst das Angebot in diesem Jahr jedoch nur die Kunsteisbahn. Der Pass kann beim Besuch an der Kasse bezogen werden. Miet-Schlittschuhe seien im Preis nicht inbegriffen, können aber für eine Gebühr von drei Franken bezogen werden.

Weitere Informationen, Preise und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Donnerstag, 20. Januar, 11:43 Uhr

Amriswiler Verein verteilt in Laos Snackriegel gegen Mangelernährung

Kindern in Laos fehlt es oft an wichtigen Vitaminen und Spurenelementen.

Kindern in Laos fehlt es oft an wichtigen Vitaminen und Spurenelementen.

Bild: PD

(red) Den Kindern im südostasiatischen Land Laos mangelt es an ausgewogener Ernährung. Dem will der Amriswiler Verein Honlai entgegenwirken. Zusammen mit einem NGO vor Ort lässt er in Laos nährstoffreiche Snackriegel produzieren. Die Zutaten dafür, wie Reis, Bananen oder Hibiskus stammen alle von lokalen Bauern. Vereinsgründer Jonas Tanner sagt:

«Wir helfen Kindern, die sich selbst nicht helfen können. Die, die sich selbst helfen können, wollen wir weiter fördern.»

Die Riegel werden gratis an Familien in Laos verteilt. Momentan werden sie noch von Hand hergestellt. Doch bald schickt der Verein eine Produktionsmaschine nach Laos. Zusammen mit gesammelten Werkzeugen.

Donnerstag, 20. Januar, 10:32 Uhr

«Lustig. Lästig. Stopp!» – Fachstelle informiert über sexuelle Belästigung

(red) Was gilt noch als Flirt, wo beginnt Belästigung und wo finden Jugendliche vertrauliche Hilfe? Sexuelle Belästigung kann Betroffene psychisch und physisch belasten. Die neu herausgegebene Broschüre «Lustig. Lästig. Stopp!» der kantonalen Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen soll helfen, die Grenzen zwischen lustig und lästig zu erkennen und aufzeigen, was Betroffene tun können. Junge Menschen finden darin Tipps, Links und Fachstellen, die vertraulich Auskunft geben. Damit unterstützt der Kanton Thurgau die Umsetzung der Istanbul-Konvention zur besseren Prävention von sexueller Gewalt.

Downloads der Online- und Printversionen finden sich unter www.kjf.tg.ch, gedruckte Broschüren können via kjf@tg.ch kostenlos bestellt werden.

Donnerstag, 20. Januar, 09:35 Uhr

Alkoholisiert mit Verkehrsinsel kollidiert – Führerausweis eingezogen

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: PD

(kapo) Ein alkoholisierter Autofahrer kollidierte am Mittwochabend, gegen 22.15 Uhr, in Romanshorn mit einer Verkehrsinsel und einer Hecke. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau ereignete sich der Unfall des 37-jährigen Lenkers, als er auf der Amriswilerstrasse in Richtung Romanshorn unterwegs war. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Österreicher einen Wert von 2,1 Promille. Sein Führerausweis wurde aberkannt.

Donnerstag, 20. Januar, 06:18 Uhr

Mit 30 schon ein alter Hase

(aye) «Ziemlich genau vor vier Jahren bin ich in Luzern im KKL auf der Bühne gestanden und wurde beklatscht. Und jetzt diskutieren wir darüber, ob ich noch mithalten kann. So schnell geht’s im Fussball», sagt der Egnacher Michael Lang im Interview mit dem Blick.

2018 wurde der langjährige FC-St.-Gallen-Spieler als bester und beliebtester Fussballer der Super League ausgezeichnet. Nach zwei Weltmeisterschaften und einer EM im Dress der Nati sowie drei Jahren mit Gladbach in der Deutschen Bundesliga wird der heute 30-Jährige jedoch nicht mehr bei jedem Spiel beim FC Basel aufgestellt.

Ihm sei mittlerweile bewusst, dass er vom Alter her nicht in die momentane Transferstrategie des Vereins passe. «Aber jeder weiss, dass man mit nur 20-jährigen Talenten keinen Blumentopf gewinnen kann», sagt Lang und gibt zu bedenken, dass ältere, erfahrene Spieler genauso wichtig für ein Team seien. «Wir gehen voran, nehmen die Jungen an die Hand, helfen ihnen.»

Michael Lang ist nicht mehr Teil der Schweizer Nationalmannschaft und wird auch beim FCB nicht mehr bei jedem Spiel aufgestellt.

Michael Lang ist nicht mehr Teil der Schweizer Nationalmannschaft und wird auch beim FCB nicht mehr bei jedem Spiel aufgestellt.

Bild: Marc Schumacher
Mittwoch, 19. Januar, 19:33 Uhr

Einstimmiges Ja für Teilrevision der Kulturreglements

An seiner Sitzung vom Mittwochabend hat der Gemeinderat von Frauenfeld einstimmig Ja gesagt zur Teilrevision des Reglements über die Kulturförderung und den Kulturfonds. Damit wird nebst einzelnen Detailänderungen im Reglement die Untergrenze des Kulturfonds von bisher 600’000 Franken auf 100’000 Franken gesenkt. Sobald die neue Grenze erreicht ist – die Stadt geht aktuell von einem Zeithorizont von rund 15 Jahren aus – sollen Stadt- und Gemeinderat über eine erneute Äufnung des Fonds bestimmen.

Der Gemeinderat tagt im Bürgersaal des Rathauses.

Der Gemeinderat tagt im Bürgersaal des Rathauses.

Bild: Reto Martin

Die Teilrevision beantragte der Stadtrat, weil der Kulturfonds durch die aktuelle Zinsentwicklung jährlich keine Zinsgewinne mehr erwirtschaftet, sondern die Stadt im Gegenteil Negativzinsen bezahlen muss. Bis 2021 hat der Kulturfonds jährlich um rund 32’000 Franken abgenommen. Der aktuelle Saldo liegt bei rund 675’000 Franken. (sko)

Mittwoch, 19. Januar, 16:44 Uhr

Romanshorner Bevölkerung wächst weiter

Romanshorner Bevölkerung ist grösser geworden.

Romanshorner Bevölkerung ist grösser geworden.

Bild: Thomas Staub

(red) 2021 ist die Zahl der Personen mit Hauptwohnsitz in Romanshorn gegenüber dem Vorjahr um 152 auf 11‘410 gestiegen. Das zeige die Jahresstatistik des städtischen Einwohneramts per 31. Dezember 2021. Diese Zunahme bei der seit Jahren kontinuierlich steigenden Zahl der Wohnbevölkerung wertet die Stadt als gutes und gesundes Wachstum, heisst es in einer Mitteilung.

Von den 11‘410 Personen der ständigen Wohnbevölkerung besassen 7‘756 Personen oder 68 Prozent die Schweizer Staatsbürgerschaft. In der Hafenstadt lebten Menschen aus 37 Nationen, angeführt von Deutschland (823 Personen), Nordmazedonien (661), Italien (380), Türkei (289) und Portugal (266).

2021 wurden Romanshorner Eltern 92 Kinder (35 Knaben und 57 Mädchen) geschenkt. 100 Todesfälle verzeichnete das Einwohneramt im letzten Jahr. 2’293 Personen waren über 65 Jahre und 2’905 unter 26 Jahre alt. Eine Person war über 100 Jahre alt. Das Durchschnittsalter liegt bei 43,3 Jahren.

Mittwoch, 19. Januar, 15:59 Uhr

Am 1. Mai lädt Müllheim zum 116. Kantonalen Schwingfest ein

Logo der Kantonalschwinget Müllheim 2022.

Logo der Kantonalschwinget Müllheim 2022.

Bild: Benjamin Manser

(sko) Am 1. Mai geht in Müllheim das 116. Thurgauer Kantonalschwingfest mit bis zu 5000 Zuschauerinnen und Zuschauern über die Bühne. Das OK um Manuel Strupler und Mathias Tschanen freut sich auf ein Fest mit den grossen Thurgauer Aushängeschildern im Teilnehmerfeld. «Wir haben ein Eidgenössisches Jahr mit dem Schwing- und Älplerfest im August in Pratteln. Bei uns kommt es also zum ersten grösseren Kräftemessen der Eidgenössischen Saison», sagt OK-Präsident Manuel Strupler. In Müllheim mit dabei sein dürfte also auch Sämi Giger, seines Zeichens gekürter Thurgauer des Jahres.

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Bildlegende: Logo der Kantonalschwinget Müllheim 2022. Bild: Benjamin Manser

Mittwoch, 19. Januar, 14:50 Uhr

Amanda aus Steckborn sucht die Liebe

(red) Ab heute gibt es das bekannte deutsche Format «First Dates» auch in der Schweizer Edition: Die ersten beiden Folgen sind nun exklusiv bei oneplus, dem Streamingsdienst von CH Media, zu sehen.

Mit dabei ist die 25jährige Amanda aus Steckborn. Sie sei spontan und sehr offen für Neues. Ihre Spontanität wird bei ihrem Date sofort gefordert. Denn statt ihrer Traumvorstellung eines Mannes (tätowiert, gross und dunkelhaarig), steht ein zierlicher aber gutaussehender Mann vor ihr. «Optisch habe ich mit jemand anderem gerechnet», sagt die Barkeeperin. Trotz der ersten Anfangsschwierigkeiten findet Amanda aber während der ersten Folge «First Dates» Gefallen an ihrem Date.

Mittwoch, 19. Januar, 13:51 Uhr

Pfahlbauer: Archäologische Arbeiten im See vor Ermatingen

Die Büüge in Ermatingen befindet sich zwischen Strandbad und Stadgarten.

Die Büüge in Ermatingen befindet sich zwischen Strandbad und Stadgarten.

Bild: Andrea Stalder (2019)

(red) Das Amt für Archäologie Thurgau ist in den Monaten Februar und März im See in der Büüge tätig, wie der Webseite der Gemeinde Ermatingen zu entnehmen ist.

In prähistorischer Zeit bestanden am Ufer des Untersees etliche Pfahlbausiedlungen. Durch systematische Kernbohrungen im Uferbereich des Bodensees konnte in den frühen 1980er-Jahren auch in der Büüge mindestens eine Pfahlbausiedlung nachgewiesen werden. Es handelt sich um eine Siedlung der sogenannten Horgener Kultur aus der Zeit um 3400 – 2800 v. Chr. Diese Siedlung befindet sich im Bereich des Ermatinger Bojenfeldes. Ziel sei es, solche Geschichtszeugen möglichst vor dem Verfall durch verschiedenste Einflüsse zu bewahren und auch für die Generationen nach uns zu erhalten.

Mit einem dichteren Raster von Kernbohrungen (Handbohrungen) sollen nun die genaue Ausdehnung und Erhaltung der Siedlungsschichten sowie durch Prospektion des prähistorischen Pfahlfeldes die Grösse der Siedlung festgestellt werden. Für die Lagerung der nötigen Infrastruktur wird das Amt für Archäologie Thurgau den Platz beim «Pumpenhaus» in Anspruch nehmen.

Mittwoch, 19. Januar, 11:52 Uhr

Forschungsstreit mit der EU - Auswirkungen auf PHTG

Die Ostschweizer Hochschulen spüren eine «Starke Verunsicherung» bezüglich des Ausschlusses aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon. Die Schweiz hat ihre Vollmitgliedschaft verloren. Ursache ist der Abbruch der Verhandlungen über das Rahmenabkommen. Ostschweizer Hochschulen warnen: Die Gefahr, dass Forscherinnen und Forscher abwandern, nehme zu.

Das Ganze betrifft auch die Pädagogische Hochschule Thurgau. Für die PHTG sei die Finanzierung von Forschungsprojekten durch Horizon aber kein Schwerpunkt, sagt Thomas Merz, Rektor ad interim. Jedoch:

Thomas Merz, Rektor ad interim, Pädagogische Hochschule Thurgau

Thomas Merz, Rektor ad interim, Pädagogische Hochschule Thurgau

Bild: Reto Martin
«Wir gehen davon aus, dass der Forschungsstandort Schweiz langfristig geschwächt wird, was dann natürlich auch wieder Konsequenzen für Pädagogische Hochschulen hat.»

Die PHTG arbeite in der Forschung eng mit anderen Hochschulen zusammen.

Mittwoch, 19. Januar, 11:30 Uhr

Frauenfeld: Unbekannte zünden Auto an - Polizei sucht Zeugen

Handfeuerlöscher, an einer Wand montiert.

Handfeuerlöscher, an einer Wand montiert.

Bild: Sabine Camedda

(kapo) Unbekannte haben am frühen Mittwochmorgen in Frauenfeld ein Auto angezündet. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Kurz nach 3 Uhr stellte eine Passantin Flammen im vorderen Bereich eines parkierten Autos an der Häberlinstrasse fest und verständigte den Besitzer des Fahrzeugs. Mittels Feuerlöscher gelang es dem Mann, den Brand zu löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei Thurgau geht von Brandstiftung aus.

Wer Angaben zur Täterschaft machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden.

Mittwoch, 19. Januar, 11:18 Uhr

A1: Auto überschlägt sich - Fahrerin und ihr Kind verletzt

Die Autofahrerin sowie ihr 6-jähriges Kind wurden beim Unfall mittelschwer verletzt.

Die Autofahrerin sowie ihr 6-jähriges Kind wurden beim Unfall mittelschwer verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

(kapo) Bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto auf der Autobahn A1 bei Wängi wurden am Dienstagabend zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Die Normalspur musste während der Unfallaufnahme gesperrt werden.

Kurz nach 17.30 Uhr war eine Autofahrerin auf der Normalspur der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor die 29-Jährige die Kontrolle über ihr Auto, prallte in die Mittelleitplanke und kam rechts von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden Wiesland überschlug sich das Fahrzeug und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Die Frau sowie ihr 6-jähriges Kind wurden beim Unfall mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Während der Unfallaufnahme musste die Normalspur während eineinhalb Stunden gesperrt werden. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau.

Mittwoch, 19. Januar, 10:11 Uhr

Gaby Zulauf feiert als älteste Diessenhoferin ihren 100. Geburtstag

Älteste Diessenhoferin: Gaby Zulauf in ihrer Eigentumswohnung im Vogelsang.

Älteste Diessenhoferin: Gaby Zulauf in ihrer Eigentumswohnung im Vogelsang.

Bild: Dieter Ritter

(dr) Heute Mittwoch, vor hundert Jahren, ist Gaby Zulauf auf die Welt gekommen. Sie ist die aktuell älteste Einwohnerin der Stadtgemeinde Diessenhofen.

Gaby Zulauf wuchs in Diessenhofen auf. Sie machte eine Lehre als Konfektionsnäherin. Damit folgte sie dem Vorbild ihres Grossvaters. Er war Inhaber der Herren-Massschneiderei Giuliani in Diessenhofen. Im Nachbarhaus wohnte ein junger Mann, Walter Zulauf. Gaby und Walter verliebten sich. Sie heirateten.

«Nur eine Woche konnte mein Mann nach dem Lehrabschluss auf seinem Beruf arbeiten, dann musste er einrücken.»

Das erzählt das Geburtstagskind. Nach dem Krieg gebar Gaby Zulauf zwei Kinder, Gisela und Felix. Heute ist sie sechsfache Urgrossmutter. Walter Zulauf starb vor fünfzig Jahren mit 52 an einem Herzinfarkt.

Die Jubilarin lebt gesundheitsbewusst. Mit über neunzig fuhr sie noch Velo, benutzte nie den Aufzug, obwohl sie im zweiten Stock wohnt, ging täglich spazieren, turnte jeden Morgen und machte Kneippkuren. Seit einem halben Jahr zwingt sie ein Herzklappenfehler, sich zu schonen.

«Ich will noch etwas da bleiben. Meine jüngste Urenkelin ist dreijährig, ich möchte sie aufwachsen sehen.»

Ihren Geburtstag feiert Gaby Zulauf zu Hause mit ihrem Sohn Felix und deren Frau Ursula.

Mittwoch, 19. Januar, 06:45 Uhr
Seit Oktober flitzt Katja Stadler in ihrem «Apfelköniginnen-Mobil» von Event zu Event.

Seit Oktober flitzt Katja Stadler in ihrem «Apfelköniginnen-Mobil» von Event zu Event.

Bild: Andri Vöhringer

Thurgauerin des Tages: Die Apfelkönigin Katja Stadler

Sie hat Umweltingenieurwesen studiert, kennt sich als Obstbauberaterin am Arenenberg gut mit Äpfeln aus und ist seit Oktober das neue Aushängeschild des Thurgaus: Katja Stadler aus Uttwil hat schon hundert Tage im Amt der Apfelkönigin hinter sich. Ihr Studium und Beruf haben ihr bisher aber noch keine Vorteile in dieser Funktion verschafft: «Wenn ich als Apfelkönigin für einen Event gebucht werde, ist mein Wissen über Obst nicht speziell gefragt», sagt Stadler in der «Bauern-Zeitung». Ihr Arbeitsumfeld habe sich dennoch sehr für sie gefreut, als ihr der Titel im Oktober verliehen worden war, auch wenn ab und zu noch der eine oder andere Spruch geklopft werde.

Auf einige Highlights kann die diesjährige Apfelkönigin schon zurückblicken, etwa die Olma. «Gefreut hat mich zudem, als mich mein Wohnort Uttwil an einer Gemeindeversammlung ehrte und damit signalisierte, dass man hinter mir steht», sagt Stadler. (aye)

Dienstag, 18. Januar, 17:23 Uhr

Theaterabend in Lengwil abgesagt

Auf dem Bild sieht man eine frühere Aufführung der beiden Turnvereine.

Auf dem Bild sieht man eine frühere Aufführung der beiden Turnvereine.

Bild: Donato Caspari

Gerne hätten die Mitglieder des Frauenturnvereins Oberhofen-Illighausen und des Männerturnvereins Lengwil zwei Theateraufführungen durchgeführt, steht in der Medienmitteilung der beiden Vereine. «Doch die coronabedingten Vorschriften wurden immer strenger und die Aussichten aufgrund der steigenden Zahl von Erkrankten immer schlechter.» Daher werde im Jahr 2022 kein Theaterabend stattfinden. Das Theaterstück «Pension am Limit» werde voraussichtlich auf 2024 verschoben. (red)

Dienstag, 18. Januar, 14:45 Uhr

Bechtelisnacht gestaltete sich ruhig

Im Dreiegg fanden sich bis Mitternacht einige Frauenfelder zum Feiern ein.

Im Dreiegg fanden sich bis Mitternacht einige Frauenfelder zum Feiern ein.

Bild: Tobias Garcia

Schon im Dezember wussten die Frauenfelderinnen und Frauenfelder: ihre geliebte Tradition jedes dritten Montags im Januar wird in diesem Jahr ins Wasser fallen. Die Stadt, sowie der Bürger-, Schamauchen- und Fastnachtsgesellschaften sagten die Festivitäten pandemiebedingt ab.

So herrschte gestern Nacht auch nicht buntes Treiben auf dem Postkreisel, sondern gähnende Leere. Weil die Bars aber dennoch bis Mitternacht geöffnet bleiben durften, fanden sich vor allem im Dreiegg und im Anker einige Feierwütige ein. Auf Verkleidungen wurde jedoch grösstenteils verzichtet und die meisten weiteren Bars Frauenfelds waren entweder geschlossen oder fast leer. Gemäss der Kantonspolizei Thurgau gestaltete sich die Bechtelisnacht auch auf ihrer Seite ruhig. (aye)

Dienstag, 18. Januar, 14:25 Uhr

Halbfinale von «Schweizer Jugend forscht»: vier Thurgauer Jugendliche sind dabei

Von den vier Thurgauer Jugendliche, die im Halbfinale stehen, sind zwei von der Frauenfelder Kantonsschule.

Von den vier Thurgauer Jugendliche, die im Halbfinale stehen, sind zwei von der Frauenfelder Kantonsschule.

Bild: Chris Mansfield

Am kommenden Samstag findet das Halbfinale des 56. Nationalen Wettbewerbs «Schweizer Jugend forscht» statt. Hierbei handelt es sich um den offiziellen Wettbewerb für Schweizer Jungforschende. Es werden Maturaarbeiten, Projekte aus Berufsschulen oder Lehrbetrieben und eigens erstellte Arbeiten eingereicht. Die Jugendlichen der Deutschschweizer Delegation erhalten am Wochenende die Gelegenheit, ihr Projekt vor Fachpersonen aus Privatwirtschaft und Forschung zu präsentieren.

Dabei sind auch vier Thurgauerinnen und Thurgauer. Denis Etienne Spring von der Kantonsschule Frauenfeld hat sich in seiner Arbeit dem Thema «Direct Air Capture» gewidmet. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Gewinnung von Kohlenstoffdioxid direkt aus der Umgebungsluft. Ebenfalls von der Frauenfelder Kantonsschule ist Andri Hubalek, der mit der Arbeit «Übertragung amerikanischer Modelle zur Vorhersage und Analyse von Wahlen auf Schweizer Volksabstimmungen» im Halbfinale steht. Claudia Hagger von der pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen schrieb eine Arbeit zu dissoziativer Identitätsstörung. Die vierte Thurgauerin ist Sarina Schroff von der Kantonsschule Kreuzlingen. Ihre Projektarbeit trägt den Titel «La dolce Lingua» und beschäftigt sich mit dem Erwerb der italienischen Sprache. (pd/hol)

Dienstag, 18. Januar, 11:33 Uhr

Das Impfzentrum Weinfelden bietet wieder Walk-In-Impfungen an

Das Impfzentrum Weinfelden bietet ab sofort wieder Walk-In Impfungen an.

Das Impfzentrum Weinfelden bietet ab sofort wieder Walk-In Impfungen an.

Peter Schneider / KEYSTONE

Die Virusvariante Omikron sei um ein Vielfaches ansteckender als die bisherigen Corona-Viren, schreibt die Stadt Frauenfeld in einer Medienmitteilung. Die Fallzahlen in der Schweiz steigen deshalb rasant an. «Eine Impfung schützt zwar nicht zu 100 Prozent vor einer Ansteckung, kann aber erwiesenermassen schwere Krankheitsverläufe verhindern», heisst es weiter. Ab sofort könne man sich deshalb wieder täglich zwischen 14 und 20 Uhr unangemeldet im Impfzentrum Weinfelden impfen lassen.

Bei der Walk-In Impfstelle sei mit Wartezeiten zu rechnen. Daher könne man sich auch im Voraus online für einen Termin anmelden. (pd/hol)

Dienstag, 18. Januar, 10:46 Uhr

Aadorf brachte viele Eishockey-Talente hervor

John Knecht, Hüter der Vereinschronik, und Kurt Heider, einstiger Spieler des EHC Aadorf.

John Knecht, Hüter der Vereinschronik, und Kurt Heider, einstiger Spieler des EHC Aadorf.

Bild: PD

Zwei Aadorfer Urgesteine lassen die goldenen Jahre des Eishockeys Revue passieren. In den 1950er-Jahren erlebte der EHC Aadorf seine Blütezeit. Auf dem Eisweiher und der Lützelfluh-Anlage lernte manch ein vielversprechender Jungspund das Eishockeyspielen.

Die Gemeinde brachte viele Talente hervor, die nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer und Funktionäre das Ansehen des Eishockeysports in der Region massgeblich prägten. Unter ihnen etwa Heinz Zehnder und später dessen Sohn Andreas «Zesi» Zehnder, Jürg Ochsner, der den EHC Kloten zu zwei Schweizer Meisterschaften führte, Samuel Erni, Küde Traxler. Die Blütezeit des Eishockeys ist längst vorbei. Und weil der Eisweiher nicht mehr regelmässig zufriert, schwindet auch das Wissen um die goldenen Jahre. (mlb)

Dienstag, 18. Januar, 10:10 Uhr

Ein Monat voller Schnapszahlen: Standesämter sind ausgebucht

36 Paare dürfen sich am 2. oder am 22. Februar das Ja-Wort geben.

36 Paare dürfen sich am 2. oder am 22. Februar das Ja-Wort geben.

Bild: Keystone

Schnapszahlen waren als Hochzeitsdatum schon immer beliebt. Wie gut, dass es diesen Februar gleich zwei Möglichkeiten dafür gibt, nämlich den 2.2.22 und den 22.2.22. Die hohe Nachfrage an Trauungen an den beiden Daten ist in allen Ostschweizer Kantonen bemerkbar. So auch im Thurgau. Hier gibt es nämlich an beiden Daten keinen einzigen freien Termin mehr. 36 Paare konnten sich entweder den 2. oder den 22. Februar als Hochzeitsdatum sichern. Dass im Thurgau schon alle Termine ausgebucht sind, liegt möglicherweise daran, dass es hier bloss zwei Zivilstandsämter gibt.

Dienstag, 18. Januar, 06:45 Uhr

Abstimmung zu Tabakwerbeverbot entgegen der Parteilinie

Bei der Schlussabstimmung zur Volksinitiative für ein Tabakwerbeverbot im Oktober letzten Jahres tanzte die Thurgauer SVP-Nationalrätin Verena Herzog aus der Reihe. Anders als ihre Parteikollegen stimmte sie und nur eine weitere SVP-Nationalrätin nicht gegen die Initiative, sondern enthielt sich ihrer Stimme. Auf die Anfrage von «nau.ch» gibt Herzog folgende Begründung dafür ab:

«Als Gesundheitspolitikerin und Präsidentin des Vereins Jugend ohne Drogen unterstütze ich selbstverständlich die Volksinitiative.»

Im Nationalrat habe sie allerdings auf ein «Ja» verzichtet, weil sie nicht auf der gleichen Linie stimmen wollte wie jene Nationalrätinnen und -räte, welche auch die Legalisierung von Cannabis befürworteten. Ein Tabakverbot zu unterstützen und gleichzeitig die Cannabis-Legalisierung voranzutreiben, findet die SVP-Nationalrätig unglaubwürdig und widersprüchlich. Am 13. Februar kommt die Volksinitiative vors Volk. Dann wird Herzog sich nicht mehr enthalten, sondern ein «Ja» in die Urne werfen, wie sie bestätigte. (aye)

Verena Herzog, Nationalrätin SVP/TG.

Verena Herzog, Nationalrätin SVP/TG.

Bild: Keystone/Marcel Bieri
Montag, 17. Januar, 17:19 Uhr

Viel Löschwasser und grosser Einsatz

Ein Dachstockbrand machte am Sonntagabend 23 Menschen in Märwil obdachlos. Mit viel Löschwasser und grossem Einsatz gelang es der Feuerwehr Lauchetal, unterstützt von der Feuerwehr Weinfelden, den Brand an der Oberen Bergstrasse zu löschen. Die 23 Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten jedoch nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. «Wir haben die Personen vor Ort betreut, die meisten konnten private Unterkünfte finden», sagt Matthias Graf, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau.

Für diejenigen, welche jedoch privat keine Lösung fanden zum Übernachten, organisierte die Affeltranger Gemeindepräsidentin Ursula Klaus eine Bleibe. «Ich habe gestern Abend Übernachtungsmöglichkeiten gesucht und im Motel an der Gewerbestrasse in Märwil auch gefunden. Fünf Personen, die keine private Lösung gefunden hatten, konnten wir dort unterbringen», sagt Klaus.

Was den Brand im Mehrfamilienhaus um etwa 20.45 Uhr am Sonntagabend ausgelöst hat, ist noch offen. Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau sind noch an der Arbeit. Verletzt wurde beim Brand niemand. (mte)

Die Feuerwehrleute löschen den Brand im Dachstock.

Die Feuerwehrleute löschen den Brand im Dachstock.

Bild: Mario Testa
Montag, 17. Januar, 16:20 Uhr

700 Meter tiefes Bohrloch

(ubr) Die Bottighofer Seeleben AG plant seit langem die Realisierung eines Rekadorfes am Bodenseeufer in Kreuzlingen. CEO Fabian Munz hat nun ein Update für das Grossprojekt verkündet. Um auch Urlaubsgäste in den kalten Wintermonaten anzulocken, plant er, das Feriendorf mit einem Wellnessbereich zu ergänzen. «Wir wollen das Rekadorf wintertauglich machen», sagt er.

«Die Erholsamkeit der Natur und Landschaft des Bodensees zeigt sich gerade auf im Winter.»

Genutzt werden soll dabei 30 Grad warmes Wasser von tief unter dem Boden. Mit einem 700 Meter tiefen Bohrloch will man nun feststellen, ob eine Fassung vor Ort möglich sein wird. Unter Kreuzlingen fliesst in porösen Gesteinsschichten jahrtausendealtes, mineralhaltiges Wasser vom Säntis her Richtung Konstanz. Es wird bereits für das Kreuzlinger Hallenbad Egelsee genutzt, welches deshalb ein Thermalbad ist.

Die Holzpflöcke zeigen an, wo das Bohrloch entstehen soll. Fabian Munz setzt grosse Hoffnungen in das Millionen-Projekt.

Die Holzpflöcke zeigen an, wo das Bohrloch entstehen soll. Fabian Munz setzt grosse Hoffnungen in das Millionen-Projekt.

Bild: Donato Caspari
Montag, 17. Januar, 15:44 Uhr

Wein, Wurst und Brot vor dem Rathaus

Pandemiebedingt muss das Bechtelismahl der Frauenfelder Stadtkonstabler auch heuer ausfällen. Durst oder Hunger leiden muss man abends aber nicht. Denn am Montagvormittag fand beim Rathaus unter freiem Himmel eine Portionenabgabe statt. So will man dem Bechtelisnacht-Blues entgegenwirken. Immer wieder holten auch Frauen für ihre Männer Wein, Wurst und Brot ab. (ma)

Ausgabe fürs Bechtelismahl zu Hause.

Ausgabe fürs Bechtelismahl zu Hause.

Bild: Mathias Frei
Montag, 17. Januar, 14:46 Uhr

Überarbeitete Website und neue Logos in südlichster Gemeinde des Kantons

Die Politische Gemeinde Fischingen feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Für dieses Jubiläum sollen nicht nur zahlreiche Anlässe stattfinden, die Gemeinde gönnt sich auch einen frischen Auftritt mit einer überarbeiteten Website und neuen Logos. Damit will Fischingen insbesondere auch auf seine touristische Attraktivität aufmerksam machen. (kuo)

Die Geschäftsleitung freut sich über den neuen Internetauftritt der Gemeinde Fischingen; Bauverwaltuer Marc Eggensperger, Gemeindeschreiberin Hedwig Schick, Gemeindepräsident René Bosshart und Finanzverwalter Hans-Peter Lorenz.

Die Geschäftsleitung freut sich über den neuen Internetauftritt der Gemeinde Fischingen; Bauverwaltuer Marc Eggensperger, Gemeindeschreiberin Hedwig Schick, Gemeindepräsident René Bosshart und Finanzverwalter Hans-Peter Lorenz.

(Bild: Christoph Heer)
Montag, 17. Januar, 13:34 Uhr

Einsatz mit Futter, Decken und Katzenleiter

Seit einigen Tagen wurde Katze Minka in Neukirch-Egnach vermisst. Entdeckt wurde sie schliesslich am Samstag in einem Schacht in der Nähe des Bahnhofs, wie Irene Keller, Präsidentin des Tierschutzvereins Romanshorn in ihrer Facebook-Gruppe schreibt. Das verängstigte Tier steckte in etwa vier Metern Tiefe fest. Mit Stricken und Eimern versuchten Helferinnen und Helfer vor Ort der scheuen Katze herauszuhelfen. Als das vorerst nicht gelang, versorgten sie Minka mit Futter und Decken, während gleichzeitig an einer Katzenleiter gebastelt wurde, wie Keller schreibt. Mit Erfolg, wie die Präsidentin des Tierschutzvereins Romanshorn schliesslich am Montag mitteilte: «Minka ist heute Nacht über die Katzentreppe raus und wieder zuhause, gesund.» (aye)

Mit einer Kamera an einem Seil konnten die Helferinnen und Helfer ein Foto von der feststeckenden Katze machen.

Mit einer Kamera an einem Seil konnten die Helferinnen und Helfer ein Foto von der feststeckenden Katze machen.

Bild: PD/Irene Keller
Montag, 17. Januar, 11:52 Uhr

Ruhe und Ordnung: Affeltrangen erarbeitet ein neues Reglement

In der Gemeinde Affeltrangen liegt derzeit der Entwurf eines Reglements über Ruhe, Ordnung und Sicherheit öffentlich auf. Der Gemeinderat reagiert mit dem neuen Reglement auf eine Häufung von Lärmbeschwerden in den vergangenen zwei Jahren. Gemeindepräsidentin Ursula Klaus sagt:

«Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Lärmbeschwerden und Fragen zu Ruhezeiten deutlich zugenommen. Die Leute sind mehr zuhause und stören sich daher auch mehr am Lärm der Nachbarn.»
Gemeindepräsidentin Ursula Klaus präsentiert den Entwurf des Reglements über Ruhe, Ordnung und Sicherheit in Affeltrangen.

Gemeindepräsidentin Ursula Klaus präsentiert den Entwurf des Reglements über Ruhe, Ordnung und Sicherheit in Affeltrangen.

Bild: Mario Testa

Mit dem neuen Reglement wolle der Affeltranger Gemeinderat vor allem eine Orientierung bieten, auf die er bei künftigen Streitigkeiten verweisen kann. (mte)

Montag, 17. Januar, 10:26 Uhr

Gegen unwiderrufliche Schädigungen an historischen Bauten

Aus Sicherheitsgründen muss der Mammutbaum bei der Schlosskapelle Arenenberg in der Gemeinde Salenstein Ende Januar 2022 gefällt werden. Er wurde in den 1950er-Jahren zu nahe an sie heran gepflanzt und droht nun, mit seinem mächtigen Wurzelwerk das Fundament der Kapelle zu sprengen, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Hochbauamtes vom Montagmorgen. Am Fuss des Stammes habe der Mammutbaum das Terrain bereits um 50 Zentimeter angehoben. Damit das historische Fundament der Schlosskapelle und des östlich gelegenen historischen Weinkellers nicht unwiderruflich geschädigt werden, sei eine Fällung unumgänglich, heisst es weiter. (red)

Die Schlosskapelle Arenenberg mit dem Mammutbaum im Hintergrund.

Die Schlosskapelle Arenenberg mit dem Mammutbaum im Hintergrund.

Bild: Reto Martin
Montag, 17. Januar, 09:39 Uhr
Die Unterseegemeinde Mammern.

Die Unterseegemeinde Mammern.

Bild: Andrea Stalder

«Überraschender und schwer verständlicher Entscheid»

Das Verwaltungsgericht Thurgau hat den Rekurs gegen die erteilte Baubewilligung für die Heizzentrale in Mammern gutgeheissen mit der Begründung, der in der Wohnzone geplante Standort sei nicht zonenkonform. «Dieser Entscheid kam überraschend und ist schwer verständlich, da in der Schweiz schon etliche Heizzentralen in der Wohnzone bewilligt wurden und in Betrieb sind», teilt Marco Küng von der Genossenschaft Wärmeverbund Mammern mit. Als Betreiberin des Wärmenetzes und die Fernheizzentrale Mammern GmbH sei sie als Wärmeproduzentin dennoch weiterhin entschlossen, den Wärmeverbund Mammern zu realisieren. Derzeit werde ein neuer Standort für die Heizzentrale evaluiert. Mit Einbezug der Anwohner, der politischen Gemeinde und den Wärmeabnehmern soll das Projekt zeitnah erstellt und in Betrieb genommen werden

Montag, 17. Januar, 08:28 Uhr

Schaukeln kann so wundervoll sein

Nicht das erste Mal hat die Turnfabrik Frauenfeld am Sonntag ihre Tore geöffnet. Trotz schönstem Winterwetter war die Halle am sogenannten «Familyday» gut besucht. Gross und klein, Jung und Alt konnten nach Herzenslust Geräte ausprobieren, ihre Geschicklichkeit messen oder einfach nur herumtoben. (at)

Drei Kinder vergnügen sich auf der Schaukel.

Drei Kinder vergnügen sich auf der Schaukel.

Bild: Andreas Taverner
Montag, 17. Januar - 07:15 Uhr

Priska Sieber tritt zurück

Priska Sieber war seit Februar 2012 Rektorin der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Priska Sieber war seit Februar 2012 Rektorin der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Bild: Reto Martin

Die PH Thurgau (PHTG) ist die einzige Pädagogische Hochschule in der Schweiz, die es, durch ihre Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz, geschafft hat, eine enge Partnerschaft mit einer Uni in der EU zu entwickeln. Zu verdanken ist dies unter anderem Priska Sieber. Zehn Jahre stand die Zürcherin nun an der Spitze der PHTG und prägte die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Per 1. Dezember trat Sieber nun aber als Rektorin zurück. «Ich übergebe die PHTG nach zehn Jahren bewusst zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige Entwicklungen abgeschlossen sind und eine neue Phase der Hochschulentwicklung ansteht. Das fühlt sich sehr stimmig an», sagt sie in den «Frauenfelder Nachrichten». Ihre Zeit an der PHTG sei inspirierend, aber auch herausfordern gewesen. Jetzt freue sie sich aber darauf, wieder mehr Zeit für ihr Privatleben zu haben: «Bis Ende Jahr werde ich eine grössere Reise machen. Was anschliessend kommt, ist noch offen.» (aye)

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