Hüttwilen
Einwohner müssen Trinkwasserkonsum auf ein Minimum reduzieren

Wegen Unterhaltsarbeiten am Seewasserwerk Steckborn wird bis zum 18. Dezember nur das Minimum an Trinkwasser auf den Seerücken geliefert. Das betrifft die Gemeinde Hüttwilen.

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Einwohner von Hüttwilen sind gebeten, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.

Einwohner von Hüttwilen sind gebeten, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.

Symbolbild: Reto Martin

(red) In den Filterbecken des Seewasserwerks Steckborn werden Unterhaltsarbeiten vorgenommen. Obwohl der Filterinhalt regelmässig ersetzt wird, erfolgt dieses Jahr zum ersten Mal seit der Inbetriebnahme der Anlage eine Sanierung der Filter als Ganzes. Als Konsequenz ist die Trinkwasserversorgung mit der Hauptanlage vom 24.November bis zum 18. Dezember nicht möglich.

Zwar wird eine Notanlage in das Wasserwerk integriert, jedoch deckt diese nur den Grundbedarf des Steckborner Trinkwasserkonsums ab. Daher reduziert sich die Lieferung des Trinkwassers zu den Abnehmern auf dem Seerücken auf ein Minimum. So ist auch die Gemeinde Hüttwilen betroffen, wie die aktuellen Seebachtaler News mitteilen.

Zur selben Zeit werden in der Siedlung Gündelhart in der Gemeinde Homburg ebenfalls Unterhaltungsarbeiten durchgeführt. Diese konzentrieren sich auf das Leitungsnetz der Wasserversorgung Seerücken West (WSW), die sich darüber hinaus noch nicht endgültig von den eigenen Schüttungen in den Sommermonaten erholt hat. Um die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Hüttwilen trotzdem sicherzustellen, hilft eine Noteinspeisung.

In Anbetracht dieser Umstände werden die Einwohner von Hüttwilen gebeten, bis zum 18. Dezember sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.