Der Gemeinderat Luterbach sucht eine pragmatische Lösung. Dieses Wort fiel an der Gemeindeversammlung am Montagabend mehrmals. Die Fusionsstudie zeige, dass eine Fusion mehr Vor- als Nachteile mit sich bringe, so Gemeindepräsident Ochsenbein. Eine Fusion, die vermutlich erst per 1. Januar 2018 vollzogen würde, würde wohl aus strategischen Gründen zustande kommen. "Keine der beteiligten Gemeinden muss aus einer Not heraus fusionieren", so Ochsenbein deutlich.

Der Gemeinderat Luterbach sei der Meinung, dass man den Fusionsvorvertrag unterzeichnen soll. "Nur so finden wir heraus, was im Vertrag stehen wird. Nur so können wir das Thema fertig abschliessen." Damit sei noch nicht fusioniert. Zwei weitere Volksentscheide seien dafür nötig. "Für uns ist das Ergebnis offen." Die rund 15000 Franken, die bisher für die Fusionarbeit eingesetzt wurden, seien gut investiert worden.

Der Argumentation Ochsenbeins folgten die grosse Mehrheit. Mit nur zwei Gegenstimmen sagt Luterbach als erste Gemeinde Ja zum Vorvertrag.