Sporthalle Kaselfeld Bellach

«Ein wunderschönes, kostengünstiges und zweckmässiges Bauwerk»

Die Sporthalle Kaselfeld in Bellach wurde am Donnerstagabend offiziell eingeweiht. Mit dem Bau wurde das Kostendach von 8,5 Millionen Franken unterschritten. Am Sonntag steht die Sporthalle der Bevölkerung offen.

Der Bruttokredit, der im Dezember 2009 genehmigt wurde, musste im Juni 2011 um 0,7 Mio. Franken aufgestockt werden, weil es Probleme mit dem Bauuntergrund gab. 8,5 Mio. Franken waren es schliesslich. «Ich darf heute und an dieser Stelle sagen, dass das Kostendach unterschritten wird.» Gemeindepräsident Anton Probst freute sich, dies bekannt geben zu können.

Er hob an der offiziellen Eröffnung vor allem das Positive hervor. Das Minergie Zertifikat für den Bau. Den Beitrag des Sportfonds des Kantons von 565 000 Franken. Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach. Und nicht zuletzt die Tatsache, dass rund die Hälfte aller Aufträge für den Bau in der Region, oder mindestens im Kanton vergeben werden konnte.

Design to cost

«Wir wollten kein Denkmal, sondern ein zweckmässiges Projekt umsetzen», meinte Probst. Das Stichwort dazu heisse «design to cost». Der wichtigste Faktor für die gelungene Umsetzung war laut Probst aber, dass die Umsetzung des ganzen Projektes geprägt war von gegenseitigem Respekt und Vertrauen aller Beteiligten.

Die neue Dreifachsporthalle erweitert die Bauten der Schulanlage Kaselfeld rückwärtig des Oberstufenschulhauses. Über die geringe Gebäudehöhe fügt sich der grosse Baukörper in die Siedlung ein. Betreten wird die Sporthalle entweder im Süden über den Schulhof oder von Norden peripher über den Maulbeerweg.

Der Nutzer erreicht nach Betreten des Gebäudes direkt die Zuschauergalerie. Ostseitig befindet sich die abgesenkte Dreifachturnhalle, die Werkräume sind im westlichen Gebäudeteil untergebracht. Ein zweigeschossiger Zwischenbau trennt und verbindet die beiden Bereiche und nimmt Nebenräume auf. Im Untergeschoss befinden sich neben der Halle die Garderoben- und Geräteräume.

Moderne Materialien

Mit einem groben, weiss gestrichenen Kellenwurf werden die geschlossenen, aus Beton erstellten, Seitenwände verputzt. Die beiden Glasfronten sind aus eloxiertem Aluminium gebaut, wodurch die Materialisierung der Gebäudehülle einen Bezug zum Oberstufenschulhaus schafft, ohne sich anzubiedern. Die Sporthalle und die Werkräume sind mit Stahlträgern überspannt und Profilblechen eingedeckt, welche alle weiss gestrichen werden. Die Innenwände der Halle, Teile der Galerie und Werkräume sind mit Lärchenholz verkleidet. Ergänzt mit dem Gelbton der Böden ergibt sich eine ausgewogene Gesamtstimmung.

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