In den Solothurner Gebieten Thal und Gäu sowie der Region Niederbipp sollen so auch in Zukunft die Vorgaben des Interverbandes für Rettungswesen eingehalten. Das heisst: Die Ambulanzen treffen in mehr als 90 Prozent der Fälle innert 15 Minuten vor Ort zur Rettung ein.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region Niederbipp und der Bezirke Thal und Gäu ändert sich wenig: Über die Notrufnummer 144 werden die Einsätze via Alarmzentrale der Polizei Kanton Solothurn koordiniert. Während des Tages sind an sieben Tagen die Woche zwei Equipen für die Versorgung des Gebietes zuständig - eine Equipe der soH und eine der SRO, während der Nacht ist eine Rettungsdienst-Equipe der SRO zuständig. Damit wird ein umfassender 24-Stunden-Betrieb gewährleistet. Sollte es einmal zu einem Engpass kommen und beide Equipen im Einsatz sein, kommt wie bisher die Nachbarschaftshilfe anderer Stützpunkte zum Tragen.

Der Rettungsdienst der SOH versorgt als erster Dienst die Gemeinden des Kantons Solothurn, der Rettungsdienst der SRO versorgt die Gemeinden auf bernischem Kantonsgebiet. Der Vertrag zwischen der SRO und der SOH ist unbefristet. (rsn)