Silvester

Rumisberg will an Silvester auch den älteren Semestern etwas bieten

Der Alte und die Alte symbolisieren das abgelaufene Jahr.knr

Der Alte und die Alte symbolisieren das abgelaufene Jahr.knr

Am Samstag organisiert die 24-köpfige Jungmannschaft Rumisberg im bewährten Rahmen den einzigen historischen Silvesterbrauch des Oberaargaus, den Silvesterumzug im Dorfkern von Rumisberg.

Die anschliessende Silvesterparty versuchen die Jungmänner, mit einem neuen Konzept besser auf die älteren Umzugs- und Partybesucher abzustimmen.

Die Silvesterparty mit Barbetrieb und lauter DJ-Musik in der Turnhalle sprach die älteren Personen in den letzten Jahren nicht an. Deshalb mietet die Jungmannschaft beim Innerschweizer Unternehmen Alphuette.ch für 1400 Franken erstmals eine fahrbare, beheizte Festwirtschaft. Das fahrbare Lokal wird vor der Turnhalle aufgestellt. Im sieben mal zwölf Meter grossen Raum finden 120 Personen Platz. Laut André Ryf, dem Präsidenten der Jungmannschaft, wird im Raum eine Kaffeestube mit einem reichhaltigen Kuchen- und Kaffeeangebot eingerichtet.

Ausserhalb der Turnhalle befindet sich zudem das Raucherzelt. In der Halle wird der renommierte DJ Al Mico aus Kloten Platten auflegen. Al Mico sorgt mit seinem Sound für Partystimmung bei den Heimspielen der Kloten Flyers. Auch für die grossen Wankdorf-Partys in Bern wird Al Mico immer wieder engagiert. Um den Durst zu löschen und in Stimmung zu kommen, wird Tranksame an der grossen Silvesterbar, im «Shot-Egge» und im Biergarten serviert.

Imbiss für «Gloggeschüttler»

An der «Chlausen»-Versammlung am dritten Dezember legten die Jungmänner fest, wer die historischen Figuren des Silvesterumzugs 2012 verkörpert. Der «Geislechlöpfer» führt den Umzug an und gibt die Kommandos. Der Umzug beginnt genau um 20 Uhr unterhalb von Rumisberg. Der «Alti» und die «Alte» symbolisieren das abgelaufene Jahr. Während des Umzugs verteilt die «Alte» Mandarinen aus der Hutte des Alten an die Zuschauer. Der Fackelträger, der Träger des heiligen Lichts, verkörpert den ersehnten Frühling. Er wird von den sieben weissen Buben bewacht. Das «Buschi», wegen der Anstrengung vierfach verkörpert, trägt einen Eselskopf, mit welchem die Besucher «gefeckt» werden. Den rund 50 Glockenträgern, meist einheimische oder ehemalige Rumisberger, kommt die Kernaufgabe des heidnischen Brauches zu: mit Lärm die bösen Geister und den Winter vertreiben. Mit einem kleinen Imbiss werden die Glockenträger für die Lärmproduktion entschädigt.

Den Zuschauern stehen auf der Höhe des «Stärnebeizlis» und vor dem Feuerwehrmagazin zwei Glühweinstände, geführt von den «Bettlerchuchischrecke», der Schnitzelbankgruppe der drei Berggemeinden, offen. Während des Umzugs wird die Dorfstrasse für eine Stunde gesperrt. Den Partybesuchern steht zur Hin- und Rückfahrt ab den umliegenden Bahnhöfen ein Silvester-Nightbus zur Verfügung.

Umzug: 20 bis 21 Uhr

Silvesterparty: ab 21 Uhr

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