Die zwei Achsen, welche Niederbipp prägen und Durchschneiden, sollen umgestaltete werden – zumindest aus Sicht der Fussgänger. Für die Buchlistrasse/Untere Dürrmühlestrasse sowie die Wydenstrasse/Dorfstrasse liegen derzeit Baupläne zur Mitwirkung in der Gemeindeverwaltung auf. Das Ziel des Kantons ist es, auf diesen Achsen die Verkehrssicherheit insbesondere für den Langsamverkehr zu verbessern.

Ein weiteres hochgestecktes Anliegen der Bauverantwortlichen ist es, die durch das hohe Verkehrsaufkommen erfolgende Trennwirkung der Strassen abzuschwächen. Denn diese Kantonsstrassen durchschneiden den Ort Niederbipp wortwörtlich und teilen die Gemeinde in mehrere Bereiche. Die Hauptmassnahme zur Verbesserung der Situation betrifft die Fussgängerstreifen. Diese sollen alle mit einer Schutzinsel versehen werden. Dafür wird die Strasse in den entsprechenden Bereichen verbreitert.

Damit wird auch die Querung der Strasse für Fussgänger sicherer. Zugleich erhofft man sich, dass mit den Mittelinseln der Verkehr etwas verlangsamt wird.

Fehlendes Trottoir wird ergänzt

Im Zuge der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt wird auch das Trottoir ergänzt. Dieses ist derzeit Richtung Gemeindegrenze von Oberbipp unterbrochen, rund 85 Meter Trottoir entlang der Buchlistrasse fehlen. Dieses soll auf der Nordseite der Strasse gebaut werden (az Langenthaler Tagblatt berichtete).

Gleichzeitig mit den Bauarbeiten wird auch der Strassenbelag erneuert. Die Gemeinde plant zudem, ihre Werkleitungen zu sanieren. Für den Kanton werden sich die Kosten für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt auf rund 1,5 Millionen Franken belaufen. Die Verantwortlichen hoffen, dass bis Ende dieses Jahres die Baubewilligung vorliegt und die etappenweise erfolgenden Bauarbeiten im nächsten Jahr beginnen können.

Die Unterlagen zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt liegen auf der Gemeindeverwaltung Niederbipp auf. Bis zum 23. Mai können Eingaben gemacht werden.