Und wahrlich so viel Publikum hat die Umzugsroute auf der Bahnhofstrasse noch nie gesäumt. Was von den Umzugsteilnehmern geboten wurde, konnte locker mit den Umzügen der Fasnachtshochburgen konkurrieren. Neben den grossen Wagen der Pfadi, des Turnvereins und den Chaotikern aus Gerlafingen fielen die vielen kleinen Sujets auf.

Der Elternclub verteilte Strafaufgaben und setzte dieses Thema mit einem Gefängniswagen und in Sträflingskleidern um, während sich «Sissi» in ihrer Sänfte über die Route chauffieren liess. Dazwischen die Guggen, die sich auf der recht kurzen Umzugsroute von der besten Seite zeigten.

Viele Kostüme und Konfetti

Das Fasnachtsfieber und damit verbunden die Freude am Verkleiden hat sich auf das Publikum übertragen: Am Strassenrand tummelten sich Hexen, Bienen, Prinzessinnen, Indianer und andere bunte Gestalten. Im Umzug sorgten «Lülüschnygary» als Pinguine verkleidet und in Begleitung eines Eisbärs für Stimmung. Auf dem mitgeführten Handwagen brutzelten Cervelats zur Stärkung.

Ja, man lässt sich für die Fasnacht einiges einfallen und alljährlich wird der Umzug farbenfroher und länger. So macht Fasnacht Freude und dies merkte man auch den Vorträgen der einzelnen Guggen an. Das Konzert auf dem Kronenplatz machte jedenfalls Lust auf mehr. Und ebendiese Lust konnte am Abend in den Dorfbeizen noch weiter ausgekostet werden, bis dann der ganz normale Alltag auch in Bätterkinden wieder Einzug hielt.