Wangen an der Aare

Das Aareufer ist schon bald fertig saniert

Noch sind die Arbeiter mit der Ufersanierung beschäftigt – aber nicht mehr lange.  leu Noch sind die Arbeiter mit der Ufersanierung beschäftigt – aber nicht mehr lange. Foto: leu

Noch sind die Arbeiter mit der Ufersanierung beschäftigt – aber nicht mehr lange. leu Noch sind die Arbeiter mit der Ufersanierung beschäftigt – aber nicht mehr lange. Foto: leu

In diesen Tagen werden die Sanierungsarbeiten des Uferweges an der Aare in Wangen abgeschlossen. Das Hochwasser von 2007 soll sich künftig nicht mehr wiederholen.

In diesen Tagen werden die Sanierungsarbeiten des Uferweges an der Aare in Wangen abgeschlossen. Die Hochwasserschutzmassnahmen drängten sich nach dem Hochwasser vom Sommer 2007 auf. Damals wurde ein Teil des Aareufers beim Salzhaus unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Gärten und Keller im Inseliquartier waren zudem überflutet worden.

Nach eingehenden Studien entschlossen sich die Behörden, den Uferweg von der Holzbrücke bis zum Schwimmbad und den Kanalweg bis hinauf zum Aarespitz durch die Erhöhung des Uferweges um bis zu 80 Zentimetern überflutungssicher zu machen.

Weil die Gemeinde damals vom Kanton das Land für 60000 Franken erwarb, um die «ausgefahrenen» Parkplätze in Richtung des Schwimmbades zu sanieren, und um zusätzlich 20 weitere Parkplätze zu erstellen, konnten Synergien genutzt werden. Der Aushub für die Hochwasserschutzmassnahmen und die Erweiterung der Parkplätze konnte so für die Erhöhung des Aareufers verwendet werden.

Parkplätze mit Gitterstein

Mit der Anhebung und den Korrekturen des Uferweges und der Parkplätze will man künftig Überschwemmungen vorbeugen. Um ein rasches versickern des Wassers bei heftigem Regen zu erreichen, wurden bei der Holzbrücke und beim Schwimmbad je 20 Parkplätze mit Rasengittersteinen bestückt. Je nach Bedarf werden später weitere Parkplätze in der gleichen Weise erstellt. «Die Baubewilligung umfasste seinerzeit die ganze Länge», so Gemeindeschreiber Peter Bühler.

Nachdem im vorletzten Sommer eine erste Etappe östlich der Holzbrücke bis zum Schwimmbad fertiggestellt wurde, steht nun die Erhöhung des Uferweges von der Holzbrücke bis hinauf zum Aarespitz vor dem Abschluss. Gegenwärtig sind Gartenbaufachleute mit den Arbeiten der durch die Hochwasserschutzmassnahmen erforderlichen Anpassungsarbeiten an den verschiedenen Gartenanlagen beschäftigt.

Die Kosten für diese zweite Etappe am westlichen Aareufer belaufen sich auf rund 75000 Franken. Davon übernimmt der Kanton 60 Prozent, aber höchsten 50000 Franken.

Präventiv handeln

Die Schweizerische Mobiliar steuert 12000 Franken bei. Der Grund: Die Naturkatastrophen haben sich in den letzten Jahren gehäuft und vielerorts hohen Handlungsbedarf bei der Prävention aufgezeigt. «Unsere Gesellschaft ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Hand zu unterstützen» sagt Dennis Borgeaud, Generalagent der Mobiliar in Herzogenbuchsee. Sie handelt nach dem Motto «Versichern ist gut, Prävention ist besser.»

Die restlichen Kosten für die Aareufersanierung entfallen auf die Einwohnergemeinde Wangen.

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