Zahnimplantate
Straumann freut sich über einen kräftigen Zuwachs beim Umsatz

Beim Basler Dentaltechnik-Unternehmen Straumann sehen die Zahlen weiter sehr gut aus. Nach dem ersten Halbjahr kann der Konzern ein «Rekordergebnis» bejubeln.

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In den ersten sechs Monaten des Jahres hat Straumann 986 Millionen Franken erwirtschaftet.

In den ersten sechs Monaten des Jahres hat Straumann 986 Millionen Franken erwirtschaftet.

Keystone

Um satte 103 Prozent ist der Umsatz von Straumann im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode gewachsen. Damals schlug allerdings die Coronakrise auf die Bücher der Basler. In den ersten sechs Monaten 2021 konnte das Unternehmen nun 986 Millionen Franken erwirtschaften. Das sei ein «Rekordergebnis», heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Profitiert habe die Firma «durch die Nachfrage der Konsumenten, die verfügbares Einkommen für aufwendigere Zahnbehandlungen ausgaben».

«Unsere starke Pipeline an Produkten und Lösungen entwickelt sich ausgezeichnet und hat uns geholfen, das beschleunigte Wachstum des ersten Quartals fortzusetzen», lässt sich CEO Guillaume Daniellot in der Mitteilung zitieren. Man sei in allen Regionen gewachsen. Das Betriebsergebnis (EBIT) für das erste Halbjahr beträgt 278,6 Millionen Franken. Im Vorjahr stand da noch ein Verlust von 73,8 Millionen. Die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr wurden auf ein organisches Wachstum von 30 Prozent angehoben. Dies würde bedeuten, «dass die Profitabilität fast das Niveau von 2019 erreichen wird», so CEO Daniellot.

Zu Beginn des Jahres hatte der Hersteller von Zahnimplantaten «vorsichtig optimistisch» mit einem organischen Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich für 2021 gerechnet. Das Basler Dentaltechnik-Unternehmen Straumann musste im vergangenen Jahr wegen geschlossener Zahnarztpraxen einen Umsatzrückgang hinnehmen: Er sank um 10,7 Prozent auf 1,43 Milliarden Franken. Das Nettoergebnis ging von 308 Millionen auf 92 Millionen Franken zurück. (mg)

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