Wirtschaft
Sika trotzt der Pandemie und kann Rekordzahlen melden

Obwohl die Coronakrise das Geschäft noch immer beeinflusst, kann Sika sehr gute Zahlen melden. Der Konzern mit Sitz in Baar konnte im ersten Halbjahr seinen Betriebsgewinn deutlich steigern.

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Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika hat ein erfolgreiches erstes Halbjahr hinter sich.

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika hat ein erfolgreiches erstes Halbjahr hinter sich.

Keystone

Um satte 67,2 Prozent ist der Betriebsgewinn von Sika im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode gestiegen. Er beträgt rund 686 Millionen Franken. Der Schweizer Bauchemiekonzern hat dabei einen Umsatz von 4,5 Milliarden Franken erwirtschaftet, das ist ein Plus von 23,1 Prozent. Das sei ein «Rekordresultat», heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag.

Die Pandemie fordere das Unternehmen aber weiterhin, schreibt der Konzern. «Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen», lässt sich Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, zitieren.

Lieferengpässe beim Material

Gestiegene Rohmaterialkosten aufgrund von Engpässen hätten im ersten Halbjahr zu einer leicht tieferen Bruttomarge geführt. 2021 betrug diese 53,3 Prozent, in der Vorjahresperiode waren es 54,6 Prozent. Trotzdem realisierte der Konzern in allen Regionen ein zweistelliges Wachstum. Und die Aussichten bleiben positiv: Für das laufende Jahr rechnet Sika mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 13 bis 17 Prozent.

Bereits im ersten Quartal hatte Sika positive Zahlen vermelden können. Dabei erwirtschaftete der Konzern knapp 2 Milliarden Franken und sprach auch damals von einem «Umsatzrekord». Aufgrund dieser Ergebnisse hatte Sika die Geschäftsprognosen für das laufende Jahr bereits einmal nach oben korrigiert. (mg)