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Uhrenplattform Chronext plant Börsengang

Nun haben sich die Gerüchte bestätigt: Chronext möchte an die Schweizer Börse. Die Online-Plattform für Luxusuhren mit Sitz in Zug erhofft sich davon eine Fortsetzung ihres Wachstumskurses.

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Der Gang an die Börse soll Chronext frisches Geld in die Kasse spülen.

Der Gang an die Börse soll Chronext frisches Geld in die Kasse spülen.

Keystone

Der Börsengang soll eine Kapitalerhöhung von rund 250 Millionen Franken umfassen. Die Kotierung an der SIX Swiss Exchange sei der «natürliche nächste Schritt», um «die Sichtbarkeit und das Vertrauen in die Marke sowie das internationale Profil des Unternehmens» zu stärken, teilte Chronext am Freitag mit.

Die Aktien werden gemäss Mitteilung privaten und institutionellen Anlegern in der Schweiz sowie institutionellen Anlegern in bestimmten anderen Ländern angeboten. Der Börsengang soll im vierten Quartal 2021 abgeschlossen werden. Mit dem frischen Geld möchte das Unternehmen sein Wachstum vorantreiben.

Die in Zug beheimatete Chronext bietet auf einer Online-Plattform neue und gebrauchte Luxusuhren zum Kauf und Verkauf an. Das Unternehmen vertreibt 49 Marken und hat seit 2013 mehr als 100'000 Kunden bedient und liefert in 62 Länder. Letztes Jahr erzielte Chronext erstmals mehr als 100 Millionen Euro. Für dieses Jahr strebt der Konzern ein Wachstum von rund 40 Prozent an. (rwa)

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