Lageeinschätzung
Hotellerie erholt sich langsam – Auslastung bleibt aber tief

Der Verband Hotelleriesuisse verzeichnet eine leichte Erholung der Branche. Die Auslastung bleibe jedoch weiterhin weit unter dem Vorkrisenniveau von 2019.

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Die Situation für die Beherbergungsbranche bleibt gemäss eigenen Aussagen fragil. (Symbolbild)

Die Situation für die Beherbergungsbranche bleibt gemäss eigenen Aussagen fragil. (Symbolbild)

Keystone

Während den Sommermonaten ging es für die Schweizer Hoteliers leicht aufwärts. Gemäss einer Umfrage von Hotelleriesuisse erzielten 64 Prozent der befragten Betriebe einen höheren Umsatz als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie der Branchenverband am Sonntag mitteilt. Im Durchschnitt sei der Umsatz um 13 Prozent gestiegen, doch rund ein Viertel der Hotels hätten immer noch einen tieferen Umsatz gegenüber dem Vorjahr erzielt.

Zudem zeichne die neuste Lageeinschätzung von Hotelleriesuisse ein fragiles Bild der Branche. Für die Monate September bis Dezember erwartet die Schweizer Hotellerie durchschnittliche Auslastungszahlen von 40 Prozent. Dies entspreche zwar einer etwas höheren Auslastung gegenüber 2020, doch durchschnittlich liege sie immer noch schweizweit 12 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

Zudem seien die Auswirkungen der Ausweitung der Zertifikatspflicht für die bevorstehende Herbst- und Wintersaison noch unklar. Dennoch würden laut eigenen Angaben zwei Drittel der befragten Betriebe die Ausweitung unterstützen, wenn so Schlimmeres verhindert werden kann. (dpo)

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