Jahresergebnis
Der Gewinn von Geberit sinkt leicht

Der Schweizer Sanitärtechnikkonzern Geberit erzielte letztes Jahr etwas weniger Gewinn als 2019. Dies sei unter anderem auf eine höhere Steuerquote zurückzuführen.

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2020 erzielte Geberit etwas weniger Gewinn als im Vorjahr. (Symbolbild)

2020 erzielte Geberit etwas weniger Gewinn als im Vorjahr. (Symbolbild)

Keystone

(dpo) Der Reingewinn der Geberit-Gruppe sank trotz Coronakrise nur leicht, nämlich um 0,7 Prozent gegenüber 2019 auf 642 Millionen Franken. Der Grund dafür ist eine gestiegene Steuerquote und das tiefere Finanzergebnis, wie der Sanitärtechnikkonzern am Mittwoch mitteilt.

Dafür konnte Geberit einen Wachstum beim operativen Gewinn (EBITDA) um 2,4 Prozent auf 925 Millionen verzeichnen. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) konnte um 2 Prozent auf 772 Millionen zulegen, heisst es.

Die Zahlen zum Umsatz präsentierte die Geberit-Gruppe bereits Mitte Januar: Demnach erzielte der Konzern 2020 einen Nettoumsatz von knapp drei Milliarden Franken. Das sind 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereinigt um die negativen Währungseffekte in Höhe von 136 Millionen Franken resultiert jedoch ein leichtes Plus von 1,3 Prozent.

Verwaltungsrat stellt höhere Dividende in Aussicht

An der ordentlichen Generalversammlung werde der Verwaltungsrat eine Dividendenerhöhung von 0,9 Prozent auf 11,40 Franken vorgeschlagen. Zudem schlägt er Thomas Bachmann anstelle des ausscheidenden Hartmut Reuter zur Wahl als unabhängiger Verwaltungsrat vor, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Der Konzern mit Hauptsitz in Rapperswil-Jona SG verzichte auf einen weiteren Geschäftsausblick, da aufgrund der Coronapandemie nach wie vor Unsicherheiten bestünden. Gleichzeitig zeigen sich der Verwaltungsrat und die Konzernleitung in der Mitteilung überzeugt, dass das Unternehmen «sehr gut gerüstet und positioniert» sei, um gestärkt aus der globalen Wirtschaftskrise hervorzugehen.