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Landi profitiert vom Onlinehandel und steigert Umsatz auf rund 1,5 Milliarden

Das Krisenjahr 2020 verlief für die Landi hocherfreulich: Die Nachfrage nach Gartenartikeln, Fahrrädern und Pools wuchs, der Onlinehandel stieg stark an.

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Landi-Kunden haben das Internet entdeckt: Auch nach der ersten Welle blieben die Online-Zahlen oben. (Symbolbild)

Landi-Kunden haben das Internet entdeckt: Auch nach der ersten Welle blieben die Online-Zahlen oben. (Symbolbild)

Keystone

(wap) Insgesamt verzeichnete die Landi mit ihren 270 Läden 2020 einen Umsatz von 1,472 Milliarden, wie die Organisation am Dienstag mitteilte. Der Umsatz sei damit um 77 Millionen Franken gesteigert worden. Eine wachsende Nachfrage sei insbesondere bei Gartenartikeln, Fahrrädern und Pools verzeichnet worden. Vermehrt nachgefragt worden seien auch Schweizer Holz und Weine sowie Produkte aus der Dachmarke «Natürlich vom Hof».

Für den Onlinehandel führte die Krise bei Landi zum Durchbruch. Die Online-Bestellungen seien während des «Lockdowns» im Frühling stark angestiegen und auch in den Folgemonaten hoch geblieben. So sei 2020 60 Prozent mehr Ware online bestellt worden als noch im Vorjahr. Für das kommende Jahr rechnet Landi mit neuen Herausforderungen: «Einerseits ist eine Verknappung von gewissen Rohstoffen spürbar, aber auch der internationale Warentransport sieht sich mit verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert», heisst es in der Mitteilung.