Arbeitnehmervertreter
Bund und öffentlicher Dienst: Personalverbände prüfen Zusammenschluss

Der Personalverband des Bundes (PVB) und der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) prüfen einen Zusammenschluss. Bis zum definitiven Entscheid dürfte es aber mindestens zwei Jahre dauern.

Drucken
Teilen
Gemeinsam hätten VPOD und PVB rund 40'000 Mitglieder. (Archivbild)

Gemeinsam hätten VPOD und PVB rund 40'000 Mitglieder. (Archivbild)

Keystone

Die beiden Verbände arbeiteten bereits seit vielen Jahren «eng und vertrauensvoll» zusammen, schreiben sie in einer gemeinsamen Mitteilung vom Samstag. «Sie unterhalten ähnliche Strukturen und erbringen für ihre Mitglieder parallel ähnliche Leistungen.» Nun haben beide Delegiertenversammlungen Ja dazu gesagt, einen Zusammenschluss von PVB und VPOD zu prüfen. Bis Ende 2023 sollen die Entscheidungsgrundlagen dafür erarbeitet werden.

Der PVB ist laut eigenen Angaben der grösste Arbeitnehmerverband im Bereich des Bundespersonals, der bundesnahen Betriebe und des ETH-Bereichs. Er zählt rund 8’000 Mitglieder. Der VPOD ist im Bereich Bundespersonal, bei Kantonen, Gemeinden, sowie bei Unternehmungen im Service public aktiv und hat rund 32'000 Mitglieder. (agl)

Aktuelle Nachrichten