Weisser Wochenstart
Wetterumschwung: Der Schnee kehrt nochmals zurück bis in tiefe Lagen

Nach einem zeitweise frühlingshaften Wochenende kehrt der Schnee auch im Flachland nochmals zurück. Bis Dienstag dürften schweizweit 2 bis über 30 Zentimeter Neuschnee vom Himmel fallen.

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Napfbergland im Luzerner Hinterland.

Napfbergland im Luzerner Hinterland.

Bild: Ledi Herzog (Luthern, 24. Januar 2021)

(sat) In der Nacht auf Montag wird aus Westen eine neue Störung erwartet. Und mit ihr dürfte es wieder Schnee bis weit hinab ins Flachland geben. Wie MeteoNews am Sonntag mitteilt, wird es am Montag weiter schneien. In der Nacht auf Dienstag sagen die Wetterfrösche in ihrer Mitteilung dann nur noch den Alpen entlang Neuschnee voraus. Konkret sollten damit im Flachland bis am Dienstagmorgen überall zwei bis zehn Zentimeter Schnee liegen. In den Alpentälern über 20 Zentimeter und in den Voralpen sagt MeteoNews vielenorts mehr als 30 Zentimeter Neuschnee voraus.

Die Neuschneemengen in Zentimetern am Dienstag – wie sie MeteoNews in ihrer Prognose für die Schweiz voraussagt.

Die Neuschneemengen in Zentimetern am Dienstag – wie sie MeteoNews in ihrer Prognose für die Schweiz voraussagt.

HO

Auch die Wetterfrösche der Konkurrenz von SRF Meteo künden am Sonntag Schnee an in der Nacht auf Montag:

Am Sonntag herrscht aufgrund der Schneefälle der letzten Tage bereits verbreitet erhebliche Lawinengefahr. Wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in seinem aktuellen Lawinenbulletin schreibt, wird die Lawinengefahr zum Wochenstart im Norden wegen dem vorausgesagten Neuschnee allerdings nur leicht ansteigen.

In den Hochalpen drohen Lawinen, im Flachland Hochwasser

Der Neuschnee dürfte mit den vorausgesagten Niederschlägen bis Dienstag – zumindest in den Bergen – jedoch noch nicht vorbei sein. Nach einer Beruhigung am Dienstag erwartet MeteoNews am Mittwoch nämlich entlang der Alpen bereits neue Schneefälle. Dies wegen einer aufziehenden Warmfront. Im Flachland dagegen dürfte der Schnee vor allem im Westen und in tiefen Lagen rasch in Regen übergehen.

Viel Niederschlag zeichnet sich laut MeteoNews dann auch am Donnerstag und Freitag ab. Bei windigem und mildem Wetter werde die Schneefallgrenze dann zwar auf 1000 bis 1700 Meter steigen. In den Hochalpen sind zum Wochenende hin laut MeteoNews jedoch nochmals «sehr grosse Neuschneemengen und eine steigende Lawinengefahr zu erwarten». Im Flachland dagegen droht aufgrund des vielen Regen und der Schneeschmelze allenfalls gar Hochwassergefahr.